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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Kauf einer Wärmepumpe

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Alex 03

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Hallo

Wir wollen neu bauen, Massivhaus mit 108 m2 Wohnfläche,
und haben an eine Wärmepumpe bzw. an Erdwärme gedacht.
Wer hat damit Erfahrung und kann uns sagen was besser ist oder auch nicht.

Danke :)

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roro

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Anmeldedatum: 29.11.2006,
Beiträge: 946
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Ja, ich habe Erfahrung damit. Was willst Du wissen?

Einige Punkte vorab.

1.) Gute Planung und Dämmung. KfW60 sollte bei einem Neubau das Minimum sein, besser KfW40 oder noch besser anstreben.
2.) Flächenheizung mit niedriger VL-Temperatur (< 35 oder noch besser < 30 Grad).
3.) Heizlastberechnung und korrekt dimensionierte WP. Keinen sinnlosen Sicherheitszuschläge, Pufferspeicher oder ähnliches.

Bei 108 qm sollte an sich eine 5 kW WP das Maximum sein. Bei dieser Größe auch über eine LWP nachdenken.

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Alex 03

Erfahrung:
Anmeldedatum: 07.07.2008, Wohnort: Dresden
Beiträge: 2
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Hallo

Das wird ein Legohaus das heißt dämmplatten ausgegossen mit beton,
wir wissen halt nur nicht was günstiger bzw. effizenter ist.Erdwärme mit Tiefenbohrung oder eine Luftwärmepmpe wo die Schläuche 1,20 m unter der Erde sind.

Danke

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roro

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.11.2006,
Beiträge: 946
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Effizienter ist die Tiefenbohrung. Kostengünstiger (alle Kosten gerechnet) ist die Luftwärmepumpe zumindest bei einem nicht zu hohen Verbrauch. (Du kannst davon ausgehen, dass eine LWP ca. 20-30% mehr Strom pro Jahr braucht).

Zitat:
Das wird ein Legohaus das heißt dämmplatten ausgegossen mit beton


Welchen U-Wert hat diese Wand. Die Angaben die ich Web finde sind nicht ganz eindeutig. Einmal wird hier von 0,28 W/(m2K) gesprochen, was ich nicht ganz glauben kann, denn da hat mein ganzes Haus einen besseren U-Wert.

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Thomas Heufers

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Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Hallo Alex 03!

Deine Angaben zu dem U-Wert der Außenbauteile sind nicht eindeutig.
Bitte nenne doch 'mal den Hersteller oder das Fabrikat der Außenbauteile.
Ziel sollte ein gemittelter U-Wert der Wand- und Dachflächen von 0,15 W/m²K sein.

Da es sich beim Hausbau um ein komplexes Thema mit hohem Investitionsvolumen handelt, ist unabhängiger Rat ganz wichtig. Es empfiehlt sich eine Bau- und Energieberatung über die Verbraucherzentrale zu machen oder einen neutralen Energieberater für die Gesamtbetrachtung der Gebäudesituation zu beauftragen.
http://www.verbraucherzentrale...erzentrale-energieberatung.de/

Gruß

Thomas Heufers

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Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 08.07.2008 18:26, insgesamt 3-mal bearbeitet

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gergenerdwaerme

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Anmeldedatum: 14.08.2006, Wohnort: voelklingen
Beiträge: 166
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Hi Alex.
Neben den genannte WP-Systemen solltest Du Dich (auch aus Kostengründen!) mal mit der DIREKTVERDAMPFERTECHNIK auseinandersetzen. Du wirst staunen zu welchen Konditionen eine solche DV-WP zu installieren ist.
Nähere Details sind natürlich notwendig (ist bereits gesagt worden) Wärmebedarf, Standort, Grundstücksgröße etc.
Kurt Gergen

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Gergen-Erdwärme

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Dorin

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Anmeldedatum: 06.01.2007,
Beiträge: 10
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Hallo Alex

Unser Haus wurde 1985 an und umgebaut, wir haben " nur eine 36 cm Ausenwand ohne Dämmung muß ich noch nachholen.
Im Alten teil nur Bruchsteine allerding noch stärker 40-45 cm

2006 haben wir eine Erdwärmepumpe mit Sole installiert, und eine kleine Luftwärmepumpe für WW die hat 500 W anschlußwert. und 4 Sonnekolektoren für WW
Den Flächkollektor hatte ich auch schon 1985 gegraben. ca 650 m

Das Haus hatt 250 qm Wohnfläche 5 Personen und eigentlich 1 1/2 Haushalte.
Der Verbrauch waren 9000 KW Strom also im momment 950bis 1000 euro PA.
Gruß Klaus

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roro

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.11.2006,
Beiträge: 946
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Zitat:
Der Verbrauch waren 9000 KW Strom also im momment 950bis 1000 euro PA.


Wo bekommt man noch einen solchen Strompreis?

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Dorin

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 06.01.2007,
Beiträge: 10
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Ich Zahle im Moment bei der ÜZ Lüsfeld

8,5 ct/KW NT und 10,3 ct/KW HT incl Stromsteuer Netto WP Tarif

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GoGreen

Erfahrung:
Anmeldedatum: 14.07.2008, Wohnort: NRW
Beiträge: 2
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roro hat Folgendes geschrieben:
Effizienter ist die Tiefenbohrung. Kostengünstiger (alle Kosten gerechnet) ist die Luftwärmepumpe zumindest bei einem nicht zu hohen Verbrauch. (Du kannst davon ausgehen, dass eine LWP ca. 20-30% mehr Strom pro Jahr braucht).


Es stimmt, LWPs haben durch die niedrigere Jahresarbeitszahl höhere Verbrauchskosten.
Bei richtiger Dämmung müssten man mit einer 5kw Sole-WP auskommen, bzw. 6kw LWP.
Der Unterschied im Verbrauch ist aber nicht so sehr groß, daß sich eine Bohrung schnell amotisiert hätte.
Meine Erfahrung ist, daß realistisch kalkulierte Bohrungen mit allem Drum und Dran um die 1000€/kw Wärmebedarf liegen können.

Genaues kann man aber auch nur dann sagen, wenn die korrekte Heizlast vorliegt und man die Investitionskosten vergleicht. Gibt da nette Berechnungstools, aber dafür fehlt der Input. =)

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gergenerdwaerme

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 14.08.2006, Wohnort: voelklingen
Beiträge: 166
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GoGreen hat recht - zuerst den WB ermitteln - dann entscheiden. Was die Kostenunterschiede von Luft oder Sole-WP angeht so besteht ja noch eine dritte Variante (erheblich günstiger) die DIREKTVERDAMPFUNG. Du solltest Dich unbedingt darüber informieren.
u.a. findest du hier nähere Infos: www.avenir-waermepumpen.de...
Kurt Gergen

_________________
Gergen-Erdwärme

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Knipping Kälte

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Beiträge: 11
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Very Happy Kann mir vorstellen, dass dies sehr verwirrend sein kann, aber eine Tiefenbohrung kann je nach Bodenbeschaffenheit und Heizlast sehr teuer werden. Nehmen wir mal ca. 7000€ an. Hinzu kommt die Technik, wie Sonden, Verteiler usw. Was bei einer Luftwärmepumpe entfällt, nun meinen Anmerkung: Wie lange mußt Du heizen, um diese Summen zu kompensieren. Manchmal lohnt sich das.....

_________________
Weitere Informationen unter www.knipping-klima.de...

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wkaltenleitner

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 28.06.2008,
Beiträge: 10
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Hallo!
Auf die Frage "wer hat Erfahrung mit einer Wärmepumpe" bin ich immer noch recht froh, sagen zu können, dass ich entsprechende Erfahrungen gemacht habe.
Wir haben eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe im Einsatz, inzwischen läuft diese das 6. Jahr - bislang keine nennenswerten Probleme. Neben dem Komfort (kein manuelles Einheizen, kein Brennstofflagerthema,...) bin ich auch mit den Kosten bislang recht zufrieden.
Näheres auf http://members.aon.at/haushalt...ers.aon.at/haushaltsverbrauch/
lg
Wolfgang

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uwendel

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 26.07.2008,
Beiträge: 9
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Hallo,

wie man liest, gehen die Meinungen arg auseinander. Ich berate mittlerweile fast täglich Leute, die sich mit diesem Thema beschäftigen und kann nur sagen, dass der Finanzielle Aufwand und der Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen muss.

Richtig ist, dass der Energiebedarf so gering wie möglich sein sollte, darauf ist bei dem Bau zu achten.

Bezüglich der Investition gibt es nichts effektiveres als eine Luft - Wasser Wärmepumpe. Die Kosten für die Wärmepumpe liegt bei ca.6.000 EUR (WWW.VIALTO.DE) und die Jahresarbeitszahl liegt bei ca. 3.5

In dieser Jahresarbeitszahl ist der schlechte Wirkungsgrad bei sehr tiefen temperaturen schon berücksichtigt.

Wenn Du berücksichtigst, dass der Preis für 1 kW Heizleistung mit Öl momentan bei 9,5 ct. liegt und mit Strom (WP) bei 5 ct ( 15ct / KWH und JAZ 3.5 --> 15 / 3.5 = ca. 5 ct/kW)

Wenn Du eine Sole WP nimmst, kostet Dich diese etwa das Doppelte in der Anschaffung, aber bis Du die 6.000 EUR Mehrpreis durch den geringfügig besseren Wirkunggrad wieder raus hast, vergehen viele viele Jahre!!!

Lass Dich nicht vom Halbwissen vieler "Verkäufer" in die Irre führen.

_________________
Wir müssen Energie sparen, koste es was es wolle ... sooo ein quatsch!!!

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Holzofenpyromane

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 17.03.2008,
Beiträge: 39
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Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Ich kann uwendel nur Recht geben.

Für meine Tiefenbohrung hätte ich ca. 13.000 Euro ausgeben müssen (Sauerland) Habe mich deshalb für eine LW-WP entschieden und nehme mir jetzt einen wasserführenden Kaminofen (VARESE HFW) dazu, um die WP zu entlasten.

Meine früheren Energiekosten habe ich mit der WP halbiert und reduziere jetzt mit dem Kaminofen noch einmal erheblich. Pufferspeicher habe ich ja und die kWh-Wärme aus Holz erzeugt ist allemal kostengünstiger als aus Öl, Gas oder auch aus Strom erzeugt. Als Zusatzheizung also ideal, nicht als Ersatz für die WP. Holz wächst vor der Haustür - ist ein wenig Arbeit, aber die schändet ja bekanntlich nicht. Nach VARESE HFW ein wenig "googeln", dann findet man weitere Infos

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