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holger237
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Beitragvon holger237 » 03.07.2008 20:55 Uhr

Hallo zusammen,

meine DHH (130 m², Radiatoren an den Wänden) wird in den kommenden Monaten vollständig gedämmt und ggf. die Fenster ausgetauscht. Gleichzeitig werde ich anbauen (35 m², Fussbodenheizung).

Meine derzeitige Gasheizung wird evtl. noch etwas laufen können. Allerdings würde ich gerne auf eine Wärmepumpe umstellen. Zur Datenaufnahme (neuer Wärmebedarf nach hydraulischem Abgleich,...) möchte ich daher den kommenden Winter nutzen. Ich möchte allerdings vermeiden, bei der Auslegung der Fussbodenheizung im Anbau etwas falsch zu machen, was ggf. nicht vernünftig mit einer WP laufen würde.

Ich bin seit einigen Wochen unterwegs in meiner Gegend einen Fachmann für eine geplante Wärmepumpe aufzutun. Ich musste leider feststellen, dass mein Wissen aus Foren wie diesem hier dem Wissen der sog. Fachleute schon überstieg.

Was habt ihr an Dingen, die ich berücksichtigen sollte?

Kann mir einer eine Empfehlung an Fachbetrieben geben? Muss doch welche geben hier in der Gegend.

Danke im Voraus

Holger
Zuletzt geändert von holger237 am 29.07.2008 16:55, insgesamt 1-mal geändert.

machtnix
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Beitragvon machtnix » 03.07.2008 21:36 Uhr

Einen richtigen Wärmepumpenfachbetrieb in deiner Nähe solltest du hier finden: www.vdkf.de
Dann würde ich mir überlegen ob man die Heizkörper nicht gegen Gebläsekovektoren austauschen sollte. www.aermec.com
Damit kannst du mit geringen Vorlauftemperaturen heizen und im Sommer kühlen.
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Beitragvon holger237 » 03.07.2008 23:57 Uhr

Mit Gebläsekonvektoren habe ich mich noch gar nicht beschäftigt. Müssen denn dann alle ausgetauscht werden? Muss das dann eine spezielle WP sein?
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Beitragvon holger237 » 05.07.2008 19:47 Uhr

Hat keiner eine Empfehlung für einen Betrieb im Ruhrgebiet?

Danke
machtnix
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Beitragvon machtnix » 05.07.2008 20:00 Uhr

Über den Link hättest du z.B. auch diese Firma finden können: http://www.schalk-klima.de/
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Beitragvon transformer » 05.07.2008 20:31 Uhr

Hallo Holger,

alle HK musst Du nicht tauschen, nur solche, die den "Flaschenhals" darstellen. Also nicht geeignet für niedrigere VL in Räumen mit hohen Temperaturanforderungen sind. Gebläsekonvektoren sind, speziell wenn es um den Platz geht, eine sehr gute Lösung. http://www.jaga.de aus Belgien hat hierzu ein sehr interessantes Angebot an Geräten.

Dein Ziel muss sein mit max. 50° C VL in der Spitze auszukommen, einen guten Tip dazu findest Du unter der http://www.klima-innovativ.de unter dem Punkt Wärmepumpe/Vorteile/Sanierung. Damit genügt dann auch eine ganz normale WP ohne zusätzliche Techniken für höhere Temperaturbereiche.

Zur Klärung der für Dich geeigneten Wärmequelle und eines Fachbetriebes wärst Du damit auch gleich an geeigneter Stelle.

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Beitragvon holger237 » 06.07.2008 21:23 Uhr

@Transformer: Die Links haben mir schon sehr für den nächsten Schritt im Frühjahr weiter geholfen.

@machtnix: Ja. Den habe ich auch gefunden und angeschreiben. Die Kompetenz konnte ich noch nicht feststellen, da er sich bislang noch gar nicht auf meine Anfrage gemeldet hat. :-) Muss irgendwie an mir liegen.

Danke für Eure Hilfe. Bin über weitere Empfehlungen sehr dankbar
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Beitragvon holger237 » 29.07.2008 16:52 Uhr

Ich bin weiter gekommen.

Ich habe nun eine Heizlastberechnung. Ergebnis: Heizlast: 7,4kW ohne Warmwasser. Ich könnte die Last sogar noch knapp unter 7 kW bringen, wenn ich die oberste Geschossdecke zusätzlich dämme.

Ich werde wohl 2-3 Heizkörper austauschen müssen, um anschliessend die Heizkörper mit maximal 45 grad Vorlauf fahren zu können.

130 m² werden dann mit o.g. Heizkörpern betreiben. Bei 35 m² werden dann eine Fussbodenheizung haben. Nun meine Fragen:

1. Macht es Sinn die Fussbodenheizung dann soweit wie möglich in ihrem Vorlauf nach unten zu bringen, da ich diese dann ja mit einem Mischer erst auf 30-35 grad VL runter bringen müsste? Was sollte ich an der Auslegung der FBH berücksichtigen, damit Sie mit den Heizkörpern "harmonieren"?

2. Mir stehen im Garten gute 250 m² freie Gartenfläche für einen Erdkollektor zur Verfügung. Direktverdampfern scheint dies unter Umständen zu genügen. Allerdings sind hier die Informationen bislang etwas widersprüchlich. Von "kein Problem" bis "auf keinen Fall". Was ist nun richtig?

3. Warmwasser: Derzeit habe ich Durchlauferhitzer. Ansich wollte ich einen Teil der WW-Aufbereitung in Zukunft über die WP laufen lassen. Macht es für einen Grenzfall Sinn, darauf zu verzichten?


Für weitere Tipps bin ich sehr dankbar. Eine richtige Fachmann in meiner Gegend habe ich zwar immer noch nicht gefunden. Klima-Innovativ war jedoch einfach klasse. Danke für den Tipp.

Holger
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Beitragvon machtnix » 29.07.2008 19:25 Uhr

Der Platz reicht auf jeden Fall aus um eine DV-WP unterzubringen.
Wenn du die Heizkörper unbedingt behalten willst,wirst du um einen kleinen Puffer wohl nicht herumkommen.
Das Brauchwasser würde ich über eine Brauchwasser-WP machen wenn es der Geldbeutel zuläßt.
So kannst du im Sommer die WP komplett abschalten.

Sonst zwei Speichersystem,Trinkwasserspeicher 150-200Liter und ein kleiner Puffer daneben.
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Beitragvon gergenerdwaerme » 31.07.2008 08:21 Uhr

Hi Holger.
Auf der Grundlage Deiner Angaben (7 kW Wärmebedarf und max. 45° VL) kannst Du eine 9,9 kW-DIREKTVERDAMPFER-WP einbauen (dann bist Du auf der sicheren Seite) Die hierzu benötigte Fläche bei AVENIR-WP beträgt 200 qm (die Kreise werden auf nur 80 cm Tiefe verlegt!)
Am einfachsten ist es sich mal ein Angebot von einem Fachbetrieb zu besorgen. Wo steht Dein Haus (PLZ)?
Kurt Gergen

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