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Forum Solaranlagen: Photovoltaik & Solarthermie

Thema: Solarthermie und Nachtspeicherheizung?

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Cadmiel

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ANZEIGEHeizung - Solar - Sanitär - Elektro
Der Winter kommt
Neue Holzheizung


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Hallo,

ich habe ein EFH-Altbau mit Nachtspeicherheizung und einen Warmwasserkessel mit ca. 500l - ebenfalls Stromheizung. Insgesamt ist der Nachtstromverbauch bei derzeit ca. 20.000 kwh p.a.. Um die laufenden Kosten zu senken überlegen wir eine Heizungsunterstützung durch einen Kachel/Kaminofen im Erdgeschoss des Hauses und evtl. eine Solarthermieanlage für die Warmwasserversorgung. Gibt es eine Lösung, um den Warmwasserspeicher auch in Sonnnen-armen Zeiten zusätzlich mittels Strom zu heizen? Was denkt ihr generell über diese Variante?

Zum Thema Isolierung: Das Haus ist Bj 1913 und verfügt über sehr dicke Wände. Die oberste Geschossdecke wird saniert, die Wände sind jedoch nicht geplant. Wohnfläche im EG ca. 60 qm, im OG ca. 70 qm.

Danke für Eure Meinungen,
Andi

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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Habt ihr einen eigenen Wald? Falls nein: Holz wird auch nicht billiger!

Ansonsten ist bei diesem Haus vermutlich ein Vollwärmeschutz die beste möglichkeit. Aber wenn dies Ausgeschlossen ist (wieso eigentlich?) so wird es schwer falls die Wände das Hauptproblem darstellen (dicke alte Wände sind ideal für den Sommerlichen Hitzeschut, aber nicht gerade bekannt dafür Heizkosten im Winter zu sparen)

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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
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Hallo Andi!

Grundsätzlich solltest Du ein anderes Heizsystem anstreben. Die Verwertung von Strom über Nachtspeicheröfen und die Warmwasserbereitstellung über den direkten elektrischen Widerstand ist ein sehr verschwenderischer Umgang mit den Resourcen und ist allemal teurer als mit Gas, Öl, Holz etc..

Sicherlich gibt es bewährte technische Lösungen auch Dein Haus zu dämmen.
Es empfiehlt sich eine Energieberatung über die Verbraucherzentrale zu machen oder einen neutralen Energieberater für die Gesamtbetrachtung der Gebäudesituation ins Haus zu holen.
http://www.verbraucherzentrale...erzentrale-energieberatung.de/

Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

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machtnix

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Beiträge: 1587
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Vielleicht wäre folgende Variante für dich sinnvoll:
Die Nachtspeicheröfen raus und Gebläsekonvektoren rein,diese können heizen und kühlen. www.aermec.com...
Den 500 Liter Speicher gegen einen Puffer im Durchlaufprinzip tauchen und eine Luftwärmepumpe zum heizen und kühlen installieren lassen.

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Cadmiel

Erfahrung:
Anmeldedatum: 02.07.2008,
Beiträge: 2
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Vielen Dank für Eure Ratschläge. Ich werde versuchen, an einen Energieberater ranzukommen. Betreffend dem Dämmen des Gebäudes - da differieren die Meinungen schon sehr. Mir wurde gesagt, bei derart alten Häusern ist eine Fassadendämmung aufgrund Schimmelbildung usw nicht ratsam. Dach bzw. oberste Geschossdecke sicherlich schon.
Diese Gebläsekonvektoren werde ich mir mal ansehen - aber die laufen doch auch mit Strom?
Gruß
Andi

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Nachtstromer

Erfahrung:
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Beiträge: 1
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Hallo Andy,

ich habe ebenfalls einen Altbau mit dicken Wänden und einer Nachtspeicherheizung.
Der Altbau aus dem 18. Jh wurde aber 1997 grundlegend saniert, nur die Wände des Erdgeschosses blieben stehen, der Rest (1. Etage+Dach) wurde neu aufgebaut.
Die Wohnetagenfläche beträgt dabei jeweils ca 130m2.
Ich habe mir damals nach reiflicher Überlegung Nachtspeicheröfen eingebaut, die als Vollheizung funktionieren könnten, aber als Zusatzheizung arbeiten. Die Nachtspeicherheizung verbraucht z. Z. jährlich ca. 900kWh Strom, wobei die Rechnung an die Naturstrom AG geht.
Als Hauptheizung fungiert ein mittig im Haus gebauter Grundofen, der mit Holz und Kohle befeuert wird. Einmal am Tag heizen, das Haus ist warm und trocken, da eine sogenannte Feuerventilation stattfindet. Der Grundofen benötigt nochmals ca. 7.500kwh Heizstoffe für die beiden Etagen. In der unteren bewohnten Etage werden 19-23 Grad erreicht, in der oberen unbewohnten und unbeheizten Etage sammeln sich im Winter immer 10-14 Grad an.
Allerdings habe ich meine obere Geschossdecke gegen Außenluft mit 250mm Steinwolle (10cm will ich noch aufsatteln), den Fußboden gegen das Erdreich mit 120mm Styropor und die 30-44cm dicken Außenwände mit 60-80mm Styropor gedämmt.
Im Sommer wird der 21kW Durchlauferhitzer ausgeschaltet, da die 6,3m2 große thermische Solaranlage das Warmwasser bereitstellt.
Im Winter werde ich demnächst meinen Kachelgrundofen anzapfen wollen, der in der Heizperiode das wenige warme Wasser für das Bad bereitstellen soll.
Ich bin mit dieser Kombination sehr zufrieden, habe aber damals keinen Energieberater, sondern nur mich selbst, konsultiert.
Vielleicht solltest Du nicht nur einen, sondern mehrer Berater konsultieren und Dir dann eine Meinung bilden.

der Nachtstromer

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