Hallo,
wir sind Besitzer eines alten Hauses (90qm), es besteht aus EG und ausgebautem DG, hier sind alte Nachtspeicheröfen verbaut und ein Kanonenofen.
Das Dach mach ich gerade neu incl. Isolierung, danach kommt die Fassadendämmung.
Geplant ist eine Zentralheizung, da der einzige Kellerraum keinen Kaminanschluss hat, bleibt hier eigentlich fast nur eine WP. Für Geothermie und Fußbodenhzg. reicht das Geld nicht.
Wenn ich das Luft-WP System richtig verstanden habe ist sie am effektivsten je wärmer die angesaugte Luft ist ?!
Jetzt zu meiner Idee;
Diese unterscheidet sich in Sommer- und Winterbetrieb.
Winterbetrieb:
Da Wärme nach oben steigt, sauge ich die Zuluft der WP unter der Decke des obersten Stockwerks ab, d.h. ich nutze zusätzlich die Wärmeenergie des Kanonenofens, Fernsehers, Mensch, Herd, etc.
Die Abluft der WP leite ich nach draußen.
Sobald die Außentemperatur draußen niedriger ist als meine Ablufttemperatur WP leite ich die Abluft WP unten ins Haus.
Sommerbetrieb:
Da im Sommer die Wärmepumpe nur zur Wassererwärmung dient beziehe ich die Zuluft WP von draußen und blase die Abluft WP unter der Decke des obersten Stockwerks ein, d.h. Haus bleibt kühl.
Dies wäre die Grundidee, nun wäre meine Frage ob ich hier schon einen Denkfehler gemacht habe.
Falls irgendetwas unklar ist bitte fragen.
Danke schon mal,
Thomas