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Hallo!
Folgende Annahme:
Statt einen Raum ständig auf 25 Grad zu temperieren, wird er nur zeitweise (ca. 2-3 mal die Woche für je 2 Std.) auf diese Temperatur gebracht. In der sonstigen Zeit darf er sich auf 50 Grad erwärmen bzw. muss auf 50 Grad gekühlt werden.
Die Frage:
Ist das (Energie)effizienter als den Raum ständig auf 25 Grad zu kühlen? Benötigt man vielleicht viel mehr Energie für das kurzzeitige Herunterkühlen? Auch müssten die Klimageräte sicher anders bemessen sein, damit man in einer relativ kurzen Zeit von 50 auf 25 Grad herunter kühlen kann. Eigentlich sollte man dies konkret berechnen können...
Was meinen Sie?
Vielen Dank im Voraus,
ichbins
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Servus
Was ist das für eine Frage? HAst Du ein Projekt in der Sahara?
Wenn Du einen Raum auf 25 °C halten musst, muss dass so sein.
Wenn Du den Raum nur kurzzeitig runterkühlst passiert zweierlei.
Temperatur und Feuchte schwanken in dem Raum und je nachdem was da drin ist, ist das sehr unangenehm, zum anderen muss die Maschine beim Runterkühlen ewig rennen. Erfahrungsgemäß wird dann die Kühlung sehr früh eingeschaltet und dann wird die Anlage zum Energiefriedhof.
Also bitte: Gebäude isolieren, regelbares Klimagerät (Inverter) und wenn der Raum nur selten genutzt wird und die Umgabung so heiß ist: Sollwert auf 30 °C und das ganze im Dauerbetrieb.
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Hi,
nennen wir es mal Serverraum der Zukunft. Moderne Technik kann Temperaturen von bis zu 55 Grad vertragen. Für Service-Techniker ist das aber nicht besonders lustig, daher die Herunterkühlung wenn ein Termin ansteht.
Das Ziel ist also durch permanentes minimales Kühlen (eben nur auf 50 Grad) den Energieverbrauch zu senken. Fraglich ist, ob durch das kurzzeitige Herunterkühlen nicht mehr Strom verbraucht wird...
Danke und Gruß!
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Im wahrsten Sinn des Wortes eine heiße Kiste. Eine Temperaturabsenkung für den Service-Techniker kann Sinn machen, allerdings würde ich mit der Raumtemperatur nicht so ohne weiteres auf 50°C gehen, auch bei modernen Geräten nicht.
Es besteht imho die Gefahr von hotspots im Raum, d.h. an einigen Stellen, z.B. Netzgerät des Servers wird deinen Temperatur einiges höher (70 oder mehr °C) sein. Bzw. die wird es immer geben, jedoch liegt deren Temperatur in 20°C klimatisierten Raum halt niedriger und die Störungen sind entsprechend gering.
Vielleicht liegt dann die Wahrheit so um die 30°C, wie bereits mein Vorredner bemerkt hat.
Interessant wäre es noch, die überschüssige Wärme an die Warmwasserversorgung des Gebäudes (mittels WP) abzugeben.
_________________ Kaum macht man's richtig, schon geht's.
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Löst Euch bitte mal von der Technik und vom Sinn der Sache - das ist mein Problem.
Die Frage ist ganz schlicht, ob es aus energetischer Sicht Sinn macht. Spare ich, wenn ich ständig kühle oder wenn ich kurzzeitig kühle?
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| ichbins hat Folgendes geschrieben: | Hallo!
Auch müssten die Klimageräte sicher anders bemessen sein, damit man in einer relativ kurzen Zeit von 50 auf 25 Grad herunter kühlen kann. Eigentlich sollte man dies konkret berechnen können...
Was meinen Sie?
Vielen Dank im Voraus,
ichbins |
Ja, kann man, wenn man die genauen Daten hat, pauschalieren lässt sich das nicht. Tendenziell stimme ich deinen Aussagen zu.
Wie hoch ist die Kühlleistung?
Wirkungsgrad des Splitgeräts bzw. des neuen?
Wärmeerzeugung bzw. Wärmeabgabe der Geräte?
Isolierung?
Aussentemperaturverlauf?
Gibt es zusätzlich Lüftung im Server Raum ausser der Umluft am Kühlgerät?
Wie hoch ist der Luftstrom, Luftfeuchte (40%?)
Lufttemperatur?
Wärmekapazität des Raumes und aller Geräte?
_________________ Kaum macht man's richtig, schon geht's.
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Vielen Dank für die Antworten.
kann man vielleicht eine Beispielrechnung aufstellen mit üblichen Kenngrößen? Ich habe leider keine genauen Parameter. Man sollte vom heutigen Stand der Technik ausgehen... Einige Parameter sind ja bei der Berechnung gleich, sodass man hier Annahmen treffen könnte (Außentemperatur, Luftfeuchte, etc.). Das Problem ist, ich kann so eine Berechnung nicht aufstellen. Wenn hier ein Fachmann ist, der so etwas kann, kann ich für die Aufwendungen für eine derartige Vergleichsrechnung auch aufkommen...
Danke und viele Grüße!
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Bei diesen Temperaturen, wie 50 Grad, werden die meisten Klimaanlagen nicht funktionieren, da Temperatursensoren eine "Überlast" nicht zu lassen!
z. B. Hersteller ME gibt die Einsatzgrenze der Inneneinheit mit 35 Grad an!
Also das effektivste: Lüftung, kühlen mit Außenluft! Und schon sind ca. 35 Grad zu erreichen!
_________________ Weitere Informationen unter www.knipping-klima.de...
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Eine sehr interessante Antwort. D.h. mann kühlt/lüftet die ganze Zeit mit Außenluft und erreicht damit um die 35 Grad (selbstverständlich abhängig von der Außentemperatur) und wirft dann nur bei Bedarf eine Klimaanlage an. Richtig?
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hallo zusammen,
die Frage war doch recht eindeutig gestellt. Und die Antwort ist auch recht einfach. Natürlich ist eine Abkühlung 2-4 mal die Woche von 50 auf 25 °energetisch günstiger als den Raum über die ganze Woche auf 25°C zu halten. Die 50 ° c ergeben sich aus einer Umgebungstemperatur, die den Raum auf 50 °C und nicht wärmer erwärmt. Wir müßten schon von einem in der Wüste stehenden Atombunker sprechen, wenn die ca. 3 malige Abkühlung mehr Energie brauchen würde wie den ständigen, aber bei 50°C begrenzten Wärmeeintrag in den Raum abzuführen.
Und bitte nicht die ständigen Einschränkungen bezüglich irgendwelcher Splitkisten, die irgendetwas begrenzen.........es gibt in der Welt auch noch richtige Kühlanlagen... und sogar in Afrika
Gruß Hachi
P.S.: Ohne Daten der Wände- keine Rechnung !
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Hallo Hachi,
die Wärme wird innen erzeugt. Sagen wir mal durch technische Geräte. Der Raum müsste also ständig auf 50 Grad herunter gekühlt werden und nur ab und an auf 25 Grad.
Kann man da eine Beispielrechnung mit fiktiven Werten aufmachen? Sagen wir Raum mit einem Volumen von 50 Quadratmetern. Einer Wärmelast von 15kW. Braucht man noch etwas zur Berechnung, wenn wir die Außentemperatur erst mal weglassen? Was ich einfach "nachweisen" möchte ist, dass ich durch 2-3 maliges Runterkühlen (jeweils für zwei Stunden), wirklich Strom sparen kann.
Danke und viele Grüße!
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