Hallo Schwabe,
von kleineren Anbietern gibt es qualitativ gute Komponenten deutlich günstiger! Bevor ich mir eine Wärmepumpe zulegte, hatte ich mir Angebote über Solarthermie (ST) machen lassen, und zwar sowohl fürs BW als auch alternativ für Heizungsunterstützung. Dann habe ich die Sache in verschiedenen Richtungen durchgerechnet bzw. bewertet.
Dabei zeigte sich schnell, daß die ST fürs BW in Verbindung mit einer Fossilheizung sozusagen unbesehen immer rentabel wird; da kann man fast nix falsch machen. Es geht lediglich noch um die Höhe der Einsparung bzw. um die Zeit, in der sich die Sache amortisiert hat (ideal in 6 - 8 Jahren!).
Die Differenz zwischen teuerstem und günstigstem Hersteller (also Materialkosten) betrug übrigens mehr als 60 %, und das noch bei Qualitätsvorteilen des günstigen Anbieters, z. B. Edelstahl-Speicher, trocken angebundene Hochvakuum-Röhrenkollektoren, einzeln in den Rahmen einschiebbar daher geeignet für die Selbstmontage, usw.! Es lohnt also, das Internet zu durchforsten und / oder Messen zu besuchen! Meine Wahl wäre dabei auf Solarpower gefallen.
Bei geforderter Heizungsunterstützung wird die Sache allerdings schnell groß und teuer, so daß man genau rechnen muß! Während mir für 3 Personen und einen Whirlpool fürs BW 6-8 qm Kollektorfläche sicher ausgereicht hätten, wären für eine Heizungsunterstützung 25 qm das Minimum gewesen, verbunden mit etwa 2500 + 600 l Speicher (Heizung und BW) gegenüber 600-800 l nur fürs BW.
Dennoch hätte ich die Variante beinahe in Angriff genommen, weil mir alle Experten (inkl. Energieberater!) erklärt hatten, eine WP sei für meine alte, ungedämmte Hütte ohne FBH absolut undenkbar! Glücklicherweise habe ich auch hier selbst "ermittelt" und eine adäquate Lösung gefunden.