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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Anbau und Altbau mit L/W WP ausrüsten.

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Realist

Erfahrung:
Anmeldedatum: 22.06.2008, Wohnort: Mönchengladbach
Beiträge: 2
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Hallo,

ich melde mich mit einigen Fragen zu einer Erweiterung unseres Hauses und einem damit verbundenen Einbau einer L/w WP.

Ich gebe erst mal die Daten des bestehenden Gebäudes an.
Standort Mönchengladbach
Altbau 1,5 Geschossig ausgebautes Studio beheizte Fläche mit Keller 240qm. Baujahr 1981 8,5 x 11 m Gasbeton 6cm Isolation Klinker.
Verbrauch 2007 Warmwasser + Heizung 26000 kw. Gas alle Räume Fussbodenheizung mit At 0 Grad Vorlauf 35 Grad.
Kaminofen vorhanden, dadurch Zonenventile eingebaut um die beheizten Räume abzuregeln und die oberen Räume wie Bad u.s.w. weiter zu beheizen. Kaminofen lässt sich schlecht regeln braucht aber relativ wenig Holz 6-8 Scheite am Abend bei Wohnzimmertemperatur (45 qm) von ca. 24 Grad. Wassertaschen kann man evt. nachrüsten.

Anbau 9,5 x 7,5 m 1,5 geschossig. Keller als Souterrain. ca. 125 qm.Studio ausbau evt.

geplant eine L/W Split Wp, da unsere Region sehr mild ist.
Da der Nt Gaskessel erst ein Jahr alt ist wäre eine Spitzenabdeckung unter 0 Grad mit Flüssiggas sinnvoll?
Solar ist nicht geplant, eher Photovoltaik.
Pufferspeicher ja oder nein. Kaminofen integrieren ja oder nein.
Sollten Angaben fehlen bitte mailen.

Vielen Dank
Realist

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GMil

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.02.2008, Wohnort: Nähe Fürth / Bayern
Beiträge: 671
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Kurze Antwort, weil's schon spät ist: Luft-WP machbar. Wenn alle Räume mit FBH versehen sind, besteht sogar eine relativ große Auswahl an (Niedertemperatur-) Geräten.

Den Ofen würde ich aus Aufwandsgründen nicht integrieren, den neuen Gaskessel schon.

Bei Nur-FBH-Betrieb kann ein Heizungspuffer entfallen.

_________________
Gruß

Gerhard

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Thomas Heufers

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Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Grob eingeschätzt, ist vom Einsatz einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe in Deinem Fall abzuraten. Eine sachkundige Energieberatung ist gefordert!

Kontaktiere doch bitte die Verbraucherzentrale NRW oder die Energieagentur NRW, die bieten eine Bau- und Energieberatung an. Zur objektiven Beurteilung ist eine Begehung Deines Wohnhauses auf jeden Fall erforderlich.
http://www.vz-nrw.de/...http://www.vz-nrw.de/
http://www.energieagentur.nrw....p://www.energieagentur.nrw.de/

Gruß

Thomas Heufers

_________________
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Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
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Realist

Erfahrung:
Anmeldedatum: 22.06.2008, Wohnort: Mönchengladbach
Beiträge: 2
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Hallo Herr Heufers,

können Sie evt. kurz erläutern warum Sie grob geschätzt diese Alternative nicht unterstützen. Viele ihrer Antworten die ich gelesen haben waren viel ausführlicher, würde mir persönlich helfen.

Vielen Dank
realist

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roro

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Anmeldedatum: 29.11.2006,
Beiträge: 946
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Normalerweise bin ich meistens der selben Meinung wie Thomas Heufers, aber hier einmal nicht. So schlecht sind die Werte nicht.

Vl-Temperatur sollte passen, der Verbrauch ist zwar etwas hoch, aber wenn im Winter 24 Grad Raumtemperatur vorhanden sind, noch im Bereich des Normalen.
An sich sollte eine LWP sinnvoll möglich sein, ich würde aber auch zu einer unabhängigen Energieberatung raten.

_________________
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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

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Hallo realist!

Ich bleibe 'mal beim Du.

Man kann ohne die Sache selbst vor Ort gesehen zu haben, nur grob anworten.

Was spricht in Deinem Fall gegen die Luft-/Wasser-Wärmepumpe?
Zum einen der hohe Verbrauch von 26.000 kWh pro Jahr und zum anderen die relativ neue Gastherme etc.. Der Kamin stellt eine zursätzliche Alternative dar und ist nach Deinen Beschreibungen evtl. mit einer Wassertasche nachrüstbar.
Grundsätzlich würde mit einer Wärmepumpe der technische Umfang der Wärmetechnik nochmal erweitert. Macht das die Sache einfacher?

Das Geld sollte man lieber in die Dämmung der Gebäudehülle investieren.

Eine objektive Beratung (Verbraucherzentrale & Energieagentur NRW) ist doch nur von Vorteil. Die 250 € für eine Bau- und Energieberatung der Verbraucherzentrale sind wirklich gut angelegt.

Gruß

Thomas Heufers

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http://energiesparprojekte.info/...

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