Hmm, da ist viel Einstellungssache dabei, mental, wohlgemerkt

.
Eine Vergiftung durch Kohlenmonoxid (unsichtbar und geruchlos) ist theoretisch bei jeder Art offener Verbrennung möglich, so auch bei der Gastherme. Praktisch tun die Hersteller zwar sehr viel dafür, daß das nicht passiert, aber ein kleines Restrisiko ist nicht wegzudiskutieren. Das Gleiche gilt für eine Gasvergiftung bei undichtem Anschluß, nur mit dem Unterschied, daß man das Gas wenigstens riecht. Ein Gas-Luft-Gemisch passender Zusammensetzung kann auch ganz schön explodieren. Zum Vergleich: eine Tasse Autobenzin, ideal verdampft (also gasförmig) hat die gleiche Sprengkraft wie 6 kg Dynamit!
Ich will hier niemanden abschrecken, denn die Risiken offener Heizungen sind bei richtiger Installation und Wartung wirklich gering, sonst hätten wir wohl jährlich Hunderttausende von Toten deswegen. Und auch Elektroheizungen und andere E-Geräte können bei fehlerhaftem Anschluß bzw. Defekten etc. schon mal Brände verursachen.
Es muß also jeder für sich selbst entscheiden, wie hoch er das Risiko einschätzt und ob er es eingehen will. Mir z. B. käme kein Gas ins Haus.