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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Tipp´s von euch für Luft Wasser WP Figther

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miba

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Beiträge: 2
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zur Selbstmontage


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Hallo Forum.

Ich möchte in mein Haus Bj 2003 eine Luft-Wasser WP einbauen.
Aufgrund der steigenden Gaspreise.

Bohrung geht nicht weil keine Möglichkeit in den garten zu kommen.

Habe nun ein Angebot über eine Fighter 2020-10 LWP für Aussenaufstellung,incl Warmwasserzentrale sowie Pufferspeicher erhalten.

Meine Daten sind:

Wohnfläche 160 m2,davon 80 m2 als FBH rest Heizkörper.

Momentaner Jährlicher Verbrauch (GAS) incl WW.. ca 1900 m3 also ca 19500kwh.

Kosten Wärmepumpe 9500€
Aufstellung+Inbetriebnahme+Wäremzähler+Regeleinheit 2400€
Rohrleitung und Isolierung 1500€

Gesamt also 13500€+19%Mwst

Also 16000€ Gaesamtkosten eingebunden ins vorhandenen Heizkreislauf!




Was meint ihr überhaupt zu dem LWP und wie hoch denkt ihr sind ungefähr die Stromkosten??

Vielen Dank für jeden Tipp vorab!!

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roro

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Beiträge: 946
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Zitat:
Was meint ihr überhaupt zu dem LWP und wie hoch denkt ihr sind ungefähr die Stromkosten


Wärmepumpe ja, aber nicht bei diesem Haus. Du hast einen Verbrauch von über 100 kWh/(qm a) dass ist bei den letzten Wintern zumindest um die Hälfte wenn nicht soger um 2/3 zu hoch.

Welche VL-Temperatur ist notwendig?

Mein Vorschlag zuerst dämmen, und schauen dass die max. VL-Temperatur 40 Grad nicht überschreitet, dann würde ich wieder über eine LWP nachdenken, denn sonst wird es eher einer teuere Angelegenheit.

Wurde eine Heizlastberechnung durchgeführt, denn eine 10 kW-WP kommt mir bei Deine Daten etwas klein vor.

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miba

Erfahrung:
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Beiträge: 2
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Also wenn ich meinem Instal. trauen kann,

Ich hatte 1900 m3 gas per anno,

laut schweizer formel 1900:300 ist 6,33kw

Also 6300 : 160 m2 Wohnfläche ergibt 39,37 Watt je m2!!!

Laut Tabelle ist mein Haus doch gut gedämmt oder??

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Thomas Heufers

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Beiträge: 1982
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Wie roro schon gesagt hat, der tatsächliche Verbrauch liegt bei 120 kWh pro m² (19.500kWh/160 m²). Das ist gerade 'mal EnEV-Standard und nicht wenig.

Folgende Schrittweise ist empfehlenswert. Erst dämmen, dann gegebenenfalls über eine Wärmepumpe nachdenken.

Gruß

Thomas Heufers

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GMil

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Beiträge: 671
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roro hat Folgendes geschrieben:
..........Mein Vorschlag zuerst dämmen, und schauen dass die max. VL-Temperatur 40 Grad nicht überschreitet, dann würde ich wieder über eine LWP nachdenken, denn sonst wird es eher einer teuere Angelegenheit. ...........



Na, die "teure Angelegenheit" dürfte ja wohl das Dämmen selbst sein, oder? Zugegeben, ich habe auch mal geglaubt, daß Dämmen noch vor dem Wärmepumpen-Einbau Sinn macht, aber de facto rechnet es sich bei der heutigen Preissituation nicht mehr! Was 2006 absolut stimmte und 2007 noch durchgehen konnte, ist heute ins Gegenteil verkehrt:

Ich weiß nicht, was Gas kostet, aber wären die 19500 kWh aus Öl erzeugt worden, wären dazu 1950 l nötig gewesen, die heute ca. 1.850 € kosten würden. Eine umfassende Dämmung für ein EFH kostet 30.000 € und bringt 40 % Heizkosten-Ersparnis; das wären hier 740 € jährlich. Die Maßnahme würde sich also (ohne WP und ohne Zinsen) erst in 40 Jahren rechnen.

Die WP kostet 16.000 € und spart im Minimum ca. 35% Heizkosten (realistisch; nicht nach dem Prospekt!), das sind knapp 650 €. Somit rentiert sich die WP (ohne Dämmung) nach gleicher Rechnung in knapp 25 Jahren. De facto ist die Rendite besser, weil man "getrost" von stärker steigenden Brennstoffkosten (im Ggs. zum Strom) ausgehen kann und die WP bei niedrigeren Vorlauftemperaturen einen besseren Wirkungsgrad hat.

Am schlechtesten (!!) ist sogar die Rendite von Dämmung UND WP! Das kostet zusammen 46.000 € und bringt eine Gesamt-Heizkostenersparnis von knapp 1000 € pro Jahr. Die Amortisationszeit nach obiger Rechnung beträgt also 46 Jahre und ist somit schlechter als jede der beiden anderen Maßnahmen!

Wir müssen also bei der aktuellen Konstellation von Preisen und Kosten (leider?) davon ausgehen, daß sich jegliche Art der Dämmung in Verbindung mit einer WP oder einer vergleichbaren Heizquelle schlicht nicht rechnet, wenn die Maßnahme nicht aus anderen baulichen Gründen erforderlich ist. Daran ändern auch die günstigen BAFA-Kredite und sonstigen Förderungen nix. Wenn also das Dämmen zukünftig nicht drastisch günstiger (oder der Strom exorbitant teurer) wird, könnte es sogar zum "Auslaufmodell" werden!

_________________
Gruß

Gerhard

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roro

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Anmeldedatum: 29.11.2006,
Beiträge: 946
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@Gmil: Es ist interessant, dass Du bei der WP die steigenden Preise berücksichtigst, bei der Dämmung aber nicht, denn durch die steigenden Preise amortisiert sich die Dämmung viel früher. Vor allem ist mit einer Dämmung eine Reduzierung des Wärmebedarfs auf unter 50 kWh/(qm a) möglich (auch realistisch und nicht nur im Prospekt), was eine Reduzierung der Heizkosten von 50-60% bedeutet.

Dämmung rechnet sich bei dieser hohen Heizlast als erstes.

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