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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
farainsr
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Beitragvon farainsr » 30.05.2008 07:30 Uhr

Hallo zusammen!

Habe mich schon durch den ein oder anderen Thread gelesen und wurde zum Teil überrascht, welchen Fehlern man aufsitzen kann :shock:

Zu meinem Anliegen:

Das Haus (130qm), 1996 schlüsselfertig als Neubau gekauft, hat eine "Klöckner" Gas-Heizung mit getrenntem Wasserspeicher. Die sah damals schon aus, als wäre sie schonmal verbaut gewesen... :roll:

Wir verbrauchen jährlich 30.000 kWh mit 4 Personen. Mir erscheint diese Zahl sehr hoch, da die Heizung nie aufgedreht sind. Desweiteren kann man beobachten, dass die Heizung auch nachts weiterläuft und die Heizkörper manuell reguliert werden müssen.

Heizkörper (BxHxT: 120x30x15cm) sind solche Kompaktdinger. Sorry, kenn den Fachterm nicht.

Fußbodenhezung existiert leider nicht.

Jetzt soll der jährliche "Schaden" minimiert werden.

Zwei Angebote über 8000€ für ein Brennwertgerät inkl. Einbau liegen mir bereits vor.


Nochmal zusammengefasst:

    Neubau, 1996, schlüsselfertig (also wohl nicht die beste Dämmung :evil:)
    130qm Wohnfläche
    4 Personen, Badewanne wird fast nie benutzt
    Verbrauch bisher 30.000 kWh/a

Vielleicht könnt ihr mir ja zu einem Gerät raten oder generell eine Empfehlung abgeben. Im Angebot:
    Buderus Logamax BT152 mit RC35
    Weishaupt Thermo Condes Kompakt WTC 25-A



Viele Grüße
Zuletzt geändert von farainsr am 30.05.2008 08:32, insgesamt 1-mal geändert.

machtnix
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Beitragvon machtnix » 30.05.2008 07:49 Uhr

Elco Thision 9 mit 300 Liter Solarspeicher und 2 Kollektoren auf das Dach.
Dann gibt es zumindest noch von der Bafa die Brennwertförderung von 750€.
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Beitragvon farainsr » 30.05.2008 09:08 Uhr

Mein HB bietet die ELCO Systeme nicht an - zuviel schlechte Erfahrung meint er. Mit Solar habe ich ein Angebot über dieses o.g. Weishaupt System über 12.000€ (alle Förderungen vom Staat schon abgerechnet).
Lohnt sich das überhaupt?
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 30.05.2008 09:55 Uhr

Bitte vereinbare mit einem Energieberater einen Termin vor Ort!
Es empfiehlt sich in jedem Fall das Wohnhaus und die Heiztechnik in Augenschein zu nehmen und dann Lösungsvorschläge (Investitionsbedarf zu Energieeinsparung) aufzuzeigen. Ein Vorher-/Nachher-Vergleich (energetische Auswertung) schafft dann Klarheit, welche Maßnahmen welche Einsparungen bringen.

Die Verbraucherzentralen bieten auch unabhängige Energieberatungen an.
http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/

Gruß

Thomas Heufers

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05231-569596 + 0177-1648721
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Beitragvon farainsr » 30.05.2008 14:24 Uhr

Haben schon relativ viel nachträglich gedämmt.

Jetzige Schwachstellen sind vor allem die Fenster. Die Außenwand kann natürlich auch noch Dämmung vertragen. Aber da wird es schnell sehr teuer.

Werde mich dann mal an die Berater wenden, danke ;)


Noch nebenbei: was ist von Wärmepumpen zur ausschließlichen Warmwasserzeugung zu sagen?
bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 02.06.2008 06:54 Uhr

farainsr hat geschrieben:Jetzige Schwachstellen sind vor allem die Fenster. Die Außenwand kann natürlich auch noch Dämmung vertragen. Aber da wird es schnell sehr teuer.

Werde mich dann mal an die Berater wenden, danke ;)

Deshalb auch ein unabhängiger Energieberater.

farainsr hat geschrieben:Noch nebenbei: was ist von Wärmepumpen zur ausschließlichen Warmwasserzeugung zu sagen?

Früher evtl. sinnvoll (z.B. Altbau ohne Zentrale Heizung, Schwiegervater hat eine 25-30 Jahre alte WW-WP). Heutzutage sollte immer das Gesamtkonzept Heizung/WW/Dämmung betrachtet werden.


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