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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Wärmemenge vs. Heizlast grobe Berechnungen?

Oetsch
*
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ANZEIGEHeizung - Solar - Sanitär - Elektro
Heizen und Kühlen
mit Wärmepumpen


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Hallo zusammen

ich versuche mich in das Thema Geothermie und Wärmepumpen etwas einzuarbeiten, leider fehlt es mir als Neueinsteiger an Erfahrung und manche Begrifflichkeiten bringen mich total aus dem Konzept. Vielleicht könnt Ihr mir kurz was dazu sagen.

Am Ende soll eine grobe Dimensionierung einer Wärmepumpe herauskommen.

Guck ich mir gängige Häusestandards an werden mir über kfW-40 und kfW-60 der Jahresprimärenergiebedarf solche Häuser gegeben in kWh.

Um eine Wärmepumpe zu dimensionieren brauche ich die Heizlast des Gebäudes nach DIN EN 12831. Wenn ich nur grob eine Berechnung anstellen möchte ohne konkretes Objekt konnte ich für kfw-60 hier im Forum nur einen Richtwert von 35-40kW/m² finden plus ca. 0,25kW pro Person für die Warmwasserbereitung. Dazu kommt noch ein Faktor für die Sperrzeiten des EVUs.

ok jetzt hätte ich grobe Wärmemengewerte in kWh und eine grobe Heizlast in kW.
Kann ich jetzt einfach die Wärmemenge durch die Heizlast dividieren und erhalte meine Betriebstunden? Kommt mir was sehr einfach vor.

Hinzukommt das Entzugsleistungen des Bodens immer auf 1800h Betriebstunden angesetzt sind. Wie bekommt man so eine grobe Bohrtiefe heraus?
Wie ist das im Ganzen einzuschätzen?

Hab ich da Grundlegende Fehler in meiner Überlegung?

Vielen Dank Gruß
Ö

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machtnix
*****
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Vorraussetzung für alles andere ist die Heizlastberechnung,die wohl kaum jemand macht,denn das kostet ja schließlich Geld.

Okay,mal angenommen wir haben eine heizlastberechnung gemacht und es sind 9kW rausgekommen.Dann sollte man auch eine 9kW WP nehmen.

Zur Bohrtiefe,die 9kW sind die Heizleistung der WP,jetzt muß man die elektrische Leistungsaufnahme abziehen,dann bekommt man die Kälteleistung.
Nhemen wir mal an es sind 2,0kW elektr.Aufnahme.
9kW minus 2 kW = 7kW Kälteleistung=7000Watt.

Um die Bohrtiefe zu berechnen teilt man jetzt diese 7000 Watt durch ca.50Watt,ist ungefähr die Abgabe des Bodens,dann haben wir eine Bohrtiefe von 140Metern.
Da in Deutschland nicht tiefer als 99Meter gebohrt werden darf,(Bergbaurecht),müssen also zwei Bohrungen mit 70Metern gemacht werden.

So das war mal eben ein Crashkurs für's grobe.

Hier kannst du dich einwenig einlesen, www.awp.eu...

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Oetsch
*
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Hi

Vielen Dank für die Antwort.
Den Link guck ich mir sofort an.

Kannst Du vielleicht auch eine Aussage darüber treffen was mir dann die Aussage über den Jahresprimärenergiebedarf überhaupt bringt?

Ich seh den Zusammenhang zu den Betriebsstunden nicht.

Hab die leichte Vermutung das der Wärmemengenbedarf noch aus DIN 4701 Zeiten stammt und heute fast nur mit der Heizleistung nach DIN EN 12831 gearbeitet wird, oder ist das falsch gedacht?


Ach und was mir noch unklar ist. Guck ich in die Geothermie CD rein wird mir die geothermische Ergiebigkeit in kWh/ma angegeben für 1800h und eine bestimmte Bohrtiefe. Das bekomme ich jetzt wieder nicht in Einklang mit der Heizlast die ja in kW angegeben ist.

Hoffe Du merkst warum ich so verwirrt bin durch die Begriffe.




Danke Gruß
Ö

edit: ooooh gott oh gott ist das peinlich. wenn die karte mir 108kWh/ma bei 100m Bohrtiefe und 1800h Beitriebstunden anzeigt. Dann sind das 60W/ma. Du sprachst von ca 50W/ma. peinlich sorry.

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machtnix
*****
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Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Die Betriebsstunden einer Heizungsanlage haben überhaupt nichts mit irgendwas zu tun.Alles Mumpiz.

Wie ist das Wetter?Wie ist das Nutzerverhalten?Wieviel personen sind im Haushalt?Kinder?ältere menschen?Gedämmtes Haus?Ungedämmt?
usw.usw...

Man kann davon ausgehen das eine Heizungsanlage egal welche,Öl,Gas,WP...
ca.1800 bis 2200 Betriebsstunden im Jahr hat.Dies ist ein ungefährer Annäherungswert der allerdings überhaupt nichts mit irgendwelchen Berechnungen zu tun hat.

Jahresprimäreinergiebedarf ist mir völlig wurscht,ich brauche nur die daten von dem EnEV nachweis um eine Heizlastberechnung machen zu können,der Rest geht mir am Allerwertesten vorbei.

Natürlich ist die heizlastberechnung nach 12831 eine neuere Form der ehemaligen Wärmebedarfsberechnung nach 4701.
Aber auch nach der alten Berechnung hat nemand frieren müssen.

Hier ist ein schönes Beispiel wie man die Bohrtiefe der Erdsonde berechnet:
http://www.awp.eu/awpwaermepumpen/solewasser/auslegung.html...
Schmeiß deine Geo-CD weg soweit das du diese nicht mehr wiederfindest.
Anscheinend werden mit solchem Unsinn die Leute immer mehr verunsichert.

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