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Forum Bioenergie: Biomasse

Thema: Pelletsheizung oder Luftwärmepumpe

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sc59er

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Beiträge: 3
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo Leute,
ich befasse mich mit dem Gedanken der Heizungsmodernisierung und wende mich mit der Frage an Euch, ob in meinem Falle eher eine Pelletheizung in Frage kommt oder möglicherweise doch eine Luftwärmepumpe in Betracht gezogen werden kann.
Zunächst einmal meine Daten zum Haus:
Baujahr 1992, eingeschossig mit Vollkeller und ca. 170 qm beheizte Fläche. Gemauert wurde das Haus mit 30er Wärmedämmsteinen, Dämmmörtel und letztlich einem ca. 1 cm dicken Wärmedämmputz, doppelverglaste Fenster und eine mit Mineralwolle und Fichtenbrettern komplett gedämmte obere Geschoßdecke, da Speicher nicht zu Wohnzwecken benutzt wird.
Ich betreibe eine Ölheizung, Viessmann Niedertemperaturkessel bis 27 kw und hatte einen Jahresverbrauch, je nach Winter zwischen 2500 und 2800 Litern Heizöl. Nach Einbau einer Solaranlage im Jahre 2006 zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung spare ich jährlich ca. 400-500 l Heizöl.
Das Haus wird über Radiatoren beheizt, 70 Grad Vorlauftemperatur.
Bei einer Heizungsmodernisierung wäre es einfach, nach Entfernen der Öltanks hier ein Pelletlager zu errichten. Durch den 750 l Schichtenspeicher ist allerdings der noch verfügbare Platz im Heizungskeller stark eingeschränkt, so dass hier nichts Überdimensionales reinpasst. Einige Pelletheizungenn habe ich mir in den Foren und bei den Herstellern im Internet schon mal angesehen. Das ginge von den Ausmassen her und ich bin auch von den Österreichern diesbezüglich recht angetan.
Was gegen eine Luftwärmepumpe sprechen würde ist einmal die Radiatorenheizung, zum anderen unsere geografische Lage (Westeifel mit im Winter teils sehr frostigen Temperaturen).
Ich wäre für jeden Entscheiungsratschlag dankbar.

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machtnix

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Anmeldedatum: 29.06.2006,
Beiträge: 1587
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Pelletsheizung wäre wohl die einfachste Art die Heizung zu tauschen.

Es geht aber auch anders,hierzu wendest du dich am besten an den Kollegen Bleser,der zeigt dir was man noch so alles machen kann: http://www.kaelte-bleser.de/...

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Thomas Heufers

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Beiträge: 1982
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sc59er hat Folgendes geschrieben:
.....Jahresverbrauch, je nach Winter zwischen 2500 und 2800 Litern Heizöl.....
Was gegen eine Luftwärmepumpe sprechen würde ist einmal die Radiatorenheizung, zum anderen unsere geografische Lage (Westeifel mit im Winter teils sehr frostigen Temperaturen).
Bei diesem Verbrauch spricht nichts für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe.
Die physikalische Grenzen bei einer Wärmepumpe sind unter folgendem Link nachzulesen. http://de.wikipedia.org/wiki/W...pedia.org/wiki/W%C3%A4rmepumpe
Eine wesentliche Absenkung des Verbrauchs geht letztlich nur über eine bessere Gebäudehülle. Wenn diese Maßnahmen nicht umgesetzt werden, kommt wohl eher die Pelletheizung in Frage.

Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
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sc59er

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Anmeldedatum: 12.05.2008,
Beiträge: 3
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Erstmal danke an machtnix und Thomas Heufers für eure Hinweise. Wie gesagt, ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema und verfolge seit einiger Zeit die Beiträge im Forum, auch die über Erfahrungen mit Pelletheizungen. Hierbei stelle ich immer wieder fest, dass kaum einer schreibt, der schon über 10 Jahre eine solche Heizung betreit. Viele habe erst einige Jahre ihre Anlage installiert, die wohl mit Kinderkrankheiten zu kämpfen hat.

Gruß, Erwin

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GMil

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Anmeldedatum: 29.02.2008, Wohnort: Nähe Fürth / Bayern
Beiträge: 671
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Verbräuche bis zu etwa 4500 L Öl pro Jahr (Wärmeleistung ca. 25 - 30 kW) stellen für moderne modulierende Wärmepumpen längst kein Hindernis mehr dar. Moderate Verbräuche um 2500 l/a (etwa 12 - 14 kW Wärmeleistung; übrigens exakt mein früherer Verbrauch!) erlauben sogar besonders wirtschaftliche L/W-WPn. In diesen Genuß bin ich mit meinem Bestandshaus auch gekommen, spreche also aus eigener Erfahrung.

Etwas problematischer ist da schon die genannte relativ hohe Vorlauftemperatur von 70°C. Hier wäre zu klären, ob das "nur" die Nennangabe der Heizkörper ist (so bei mir: 70/55 °C), oder ob diese Temperatur in der Praxis wirklich benötigt wird. Letzteres war / ist bei mir nicht der Fall; selbst bei Außentemperaturen um -15°C genügen 55 - 60°C Vorlauf absolut. Die wiederum sind für eine moderne Hochtemperatur-WP kein Problem, auch kein wirtschaftliches!

Zu den Pellets wäre zu sagen, daß der Vorrat bei gleicher Heizleistung etwa den doppelten Platz des Ölvolumens benötigt, das dürften hier so 12 Kubikmeter sein. Die wollen erst mal untergebracht sein, mitsamt den Vorrichtungen für das Nachfüllen und den Transport zum Ofen. Eine modern Split-WP benötigt dagegen deutlich weniger Stellplatz als die vorherige Ölheizung samt Tankvolumen. Der Betrieb ist natürlich auch sauberer und "eingreifärmer" als bei einer Pelletsheizung; Wartung, jährliche Feuerstättenüberprüfung und Kaminkosten entfallen ersatzlos (moderne WPn benötigen keinerlei Wartung, genau wie ein Kühlschrank).

Mein Fazit: wenn die Heizkörper (wie fast immer!) so überdimensioniert wurden, daß man auch mit 55 - 60°C Vorlauf auskommen kann, wäre für mich die WP absolut die erste Wahl! Meine WP wird mir im 1. Jahr ca. 30 - 34 % der Heizkosten ersparen, wenn die Heizperiode ab jetzt beendet ist, und das ohne jede weitere Dämmmaßnahme!

Somit hat die WP von allen Energiesparmaßnahmen (z. B. Vollwärmeschutz) mit Abstand das beste Preis- / Leistungsverhältnis! Ein Vollwärmeschutz (Fassaden-, Fenster-, Kellerdeckendämmung) würde lt. Energieberater zusammen 40 % der Heizkosten ersparen, würde aber auch ca. 33.000 € kosten. Die WP hatte als Ersatz einer 20 Jahre alten Ölheizung ca. 7.000 € Aufpreis auf die eh nötige Ersatz-Ölheizung und spart gleich > 30%. Noch besser geht es mit keiner mir bekannten Methode!

_________________
Gruß

Gerhard

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KLAUMI

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Beiträge: 5
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Auch ich würde die Wärmepumpe vorziehen, da die Pelletlagerung, und deren Anschaffung wiederum mit Kosten verbunden sind.

Schon einmal was von einer "Latentwärmepumpe " gehört?

Ich beschäftige mich gerade mit diesem Thema, und bin hier für mich auf ein Thema gestoßen, welches sich für mich noch interressanter anhört, als alles dagewesene.

Eine Solaranlage hast du ja bereits, nun brauchst du nur noch ein bissel Regenwasser, und Sonne, und du Sparst bis zu 80% Deiner Heizkosten.

Kannst ja mal hier gucken www.******-energy.com...

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machtnix

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Hey das sind ja die Leute von www.******.de.ein... Schelm wer böses dabei denkt.

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KLAUMI

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Beiträge: 5
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Diese Seite ist mir unbekannt.
Für mich war der interressante Aspekt, das ich im Sauerland wohne, und hier in Brilon können keine Tiefenbohrungen gemacht werden, da wir hier auf Stein leben.
Für Flächenkollektoren reicht das Grundstück in der Stadt nicht aus. Somit fand ich für mich diese Alternative.

Offensichtlich wurde dieses Thema hier schon diskutiert. Ich wollte hier nicht unerwünscht die Werbetrommel rühren. Ich dachte nur der TIP lohnt sich. Crying or Very sad

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machtnix

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Ne,ne,das paßt schon so.Hättest ja auch Direktverdampfer im Doppelstockverfahren nehmen können.

Ich finde es aber immer wieder interessant was sich so manche Firmen alle neu einfallen lassen.

Vielen Dank für den Tip.

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Holzofenpyromane

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Interessenten aus Brilon finden den informativen Weg zu mir.

Betreibe eine LW-WP mit bestem Erfolg. Versorge damit eine Radiatorenheizung, eine Decken- und eine Fußbodenheizung. Das geht wirklich, wenn die Voraussetzungen stimmen.

Mailto:franz@bendel-online.de

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KLAUMI

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machtnix hat Folgendes geschrieben:
Ne,ne,das paßt schon so.Hättest ja auch Direktverdampfer im Doppelstockverfahren nehmen können.


Diesbezüglich hatte ich so meine Zweifel,da durch die 2 Ebenen der Speicher zwar verdoppelt, aber die Regeneration halbiert wird. Energie kann man aber nur über die Fläche gewinnen, nicht über die Kubatur.

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machtnix

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Beiträge: 1587
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Nun ja,wie immer sollte man Theorie und Praxis etwas auseinanderhalten.

Ist schon komisch das in der Praxis solche Anlagen bei meinen Kunden problemlos funktionieren.

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KLAUMI

Erfahrung: *
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KWB - KRAFT UND WÄRME AUS BIOMASSE GMBH
machtnix hat Folgendes geschrieben:
Nun ja,wie immer sollte man Theorie und Praxis etwas auseinanderhalten.

Ist schon komisch das in der Praxis solche Anlagen bei meinen Kunden problemlos funktionieren.


Ja, ich bezweifel ja nicht, das es funktioniert. Aber dieses Argument war auch eben ein Argument, um mich für ein anderes System zu entscheiden.

Es gibt sicherlich viele gute Möglichkeiten sein HAus warm zu bekommen, und jeder hält seine für die Richtige.

Es ist jetzt auch zu spät darüber noch weiter Nachzudenken. Ich habe mich jetzt für dieses System entschieden, und das hat mich einige Nächte im Internet, und Stunden bei Installationsfirmen gekostet. Schlußendlich bin ich eben auf diese Latentwärmepumpe gekommen, und bis jetzt habe ich es noch nicht bereut.

Was unter dem Strich dabei genau rauskommt, darüber können wir uns ja nächstes Jahr mal unterhalten, und dann rechnen wir die Preissteigerung von 40% für Gas mit rein Wink

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