Hallo Leute,
ich befasse mich mit dem Gedanken der Heizungsmodernisierung und wende mich mit der Frage an Euch, ob in meinem Falle eher eine Pelletheizung in Frage kommt oder möglicherweise doch eine Luftwärmepumpe in Betracht gezogen werden kann.
Zunächst einmal meine Daten zum Haus:
Baujahr 1992, eingeschossig mit Vollkeller und ca. 170 qm beheizte Fläche. Gemauert wurde das Haus mit 30er Wärmedämmsteinen, Dämmmörtel und letztlich einem ca. 1 cm dicken Wärmedämmputz, doppelverglaste Fenster und eine mit Mineralwolle und Fichtenbrettern komplett gedämmte obere Geschoßdecke, da Speicher nicht zu Wohnzwecken benutzt wird.
Ich betreibe eine Ölheizung, Viessmann Niedertemperaturkessel bis 27 kw und hatte einen Jahresverbrauch, je nach Winter zwischen 2500 und 2800 Litern Heizöl. Nach Einbau einer Solaranlage im Jahre 2006 zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung spare ich jährlich ca. 400-500 l Heizöl.
Das Haus wird über Radiatoren beheizt, 70 Grad Vorlauftemperatur.
Bei einer Heizungsmodernisierung wäre es einfach, nach Entfernen der Öltanks hier ein Pelletlager zu errichten. Durch den 750 l Schichtenspeicher ist allerdings der noch verfügbare Platz im Heizungskeller stark eingeschränkt, so dass hier nichts Überdimensionales reinpasst. Einige Pelletheizungenn habe ich mir in den Foren und bei den Herstellern im Internet schon mal angesehen. Das ginge von den Ausmassen her und ich bin auch von den Österreichern diesbezüglich recht angetan.
Was gegen eine Luftwärmepumpe sprechen würde ist einmal die Radiatorenheizung, zum anderen unsere geografische Lage (Westeifel mit im Winter teils sehr frostigen Temperaturen).
Ich wäre für jeden Entscheiungsratschlag dankbar.