Hallo,
habe mir vor etwa 7 Jahren ein 1964 erbautes Mittenreihenhaus gekauft, dessen Energiehunger erschütternt ist.
Hier mal ein paar Daten:
Baujahr 1964
Wohnfläche ca.74 qm
Ölzentralheizung wurde 1968 nachgerüstet
Brenner wurde 1992 erneuert. Brennkessel noch von 1968.
Laut Schornsteinfeger hat die Heizung immer noch erstklassige Emisionswerte.
Allerdings müssen demnächst Reperaturarbeiten für etwa 600 Euro durchgeführt werden. Mein Heizungsmonteur sagt, das lohnt eigendlich bei dieser Heizung nicht mehr, und empfahl mir ein Gesamtaustausch.
Außerdem sind im Haus nur Fenster mit Einfachverglasung vorhanden.
Auch durch die Haustür zieht es, da sie sich scheinbar inzwischen etwas verzogen hat, und nur noch mit etwas Kraft zu öffnen und schließen ist.
Das Dach ist nicht Isoliert. Also vom Dachboden schaue ich direkt auf die Dachziegel. Auch das müsste mal erneuert werden.
Das Haus ist Vollunterkellert. Der Heizungsraum kann sicher nach entsorgung der Öltanks als Pelletlager genutzt werden.
Der Keller ist allerdings nicht beheizt.
Ich bewohne das Reihenhaus alleine, und habe einen Ölverbrauch von etwa 2000 Liter im Jahr. Mein Stromverbrauch liegt bei etwa 1800Kw/h.
Wasserverbrauch etwa 3qm.
Also, wo soll ich anfangen.
Am liebsten wäre mir die große Lösung:
1. Fenster und Türen neu.
2. Pallet oder Erdgasheizung mit Sonnenkollektoren auf dem Dach.
3. Dach neu eindecken/Isolieren.
Mit welchen kosten muss ich rechnen?
Nur mal so am Rande: Ich müsste alle Modernisierungskosten finanieren bei einer Belastung von zusätzlich max. 100 Euro/Monat.
Was ist da überhaupt drinn?
Loht sich bei meiner Hausgröße überhaupt eine Pelletanlage?
Loht sich für mich überhaupt Sonnenenergie?
Oder kommt sogar eine andere alternative Energiequelle in Frage?
Ist es zu riskant Sonnenkollektoren auf mein altes Dach zu setzen, falls das Geld nicht für die Dachmodernisieung reicht?