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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Wärmepumpe mit Kombispeicher

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andi176

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Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,

ich habe in meinen Neubau eine Wärmepumpe über Flächenkollektoren installieren lassen. Durch die Firma wurde ein Kombispeicher der Firma TWL-Technologie GmbH geliefert. Der Speicher besitz intern einen Brauchwasserspeicher (als Kernspeicher)mit 200l. Dieser wird umschlossen von dem Heizungspeicher mit 600l. Beim ersten aufheizen des Brauchwassers konnte ich beobachten wie die Vorlauftemperatur der Heizung mit anstieg. Ich habe nun die Befürchtung, dass ich im Nachgang noch ein Dreiwegemischer nachrüsten muß um meine Fussbodenheizung vor Beschädigungen zu schützen. Weiterhin habe ich einen Bekannten, welcher die gleiche Heizungsanlage besitzt. Bei diesem konnte durch das System bei gleichzeitigen Betrieb von Heizung und Warmwasserverbrauch eine Temperatur von 44C nicht halten. Dieser hat nun durch eine andere Heizungfirma den Kombispeicher auswechseln lassen. Hier wurde ihm erklärt, dass der Lampda-Wert des Speichers zu gering sei. Für eine Reklamtion des Speicher benötige ich nun fachkundige Aussagen. Ich wäre für jeden Rat dankbar.
MfG Andreas

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machtnix

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Immer wieder der gleiche Pfusch,Drecksanlage Geld vom Kunden verbraten und das ende vom Lied beide Parteien unzufrieden und womöglich Anwalt.

Naja,in diesem Fall sollte man meinem Kollegen wohl den Meisterbrief entziehen,weil absolut keine Ahnung.

Ein Pufferspeicher noch dazu einen Kombispeicher,ist für eine Wärmepumpe sinnlose Geldverschwenderei,es sei denn es handelt sich um eine Luftwärmepumpe oder der Kunde heizt mit Heizkörpern.

Aber Vorsicht!
Wenn eine Solaranlage oder ein Holzofen mit geplant waren,dann kann sich der Kollege ganz schnell rausreden.
Aber auch in solchen Fällen nimmt man eigentlich immer einen Pufferspeicher mit Trinkwasserschlange im Durchlaufprinzip.

Hier habe ich zumindest bei meinen Kunden die besten Erfahrungen gemacht.Hier gehröt natürlich auch eine gute Regelungstechnik dazu,so das bei Warmwasseranforderung auch immer genügend Wärme im oberen Drittel des Speichers vorhanden ist.

In deinem Fall,Speicher raus,200 Liter Trinkwasserspeicher rein und gut is.

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andi176

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Danke für die schnelle Antwort. Ist generell jeder Kombispeicher für eine Wärmepumpe ungeeignet oder nur dieser. Es war bei der Planung nie die Rede von einer Solaranlage. Ich wurde darauf hingewiesen, dass man eine anschliessen kann aber von mir wurde nie geäußert, dass ich so etwas vorhabe. Wie müsste ein Kombispeicher gebaut sein um effektiv mit der Wärmepumpe zu funktionieren?

Andreas

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machtnix

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Du hast einen Neubau,dann gehe ich mal davon aus das du Fußbodenheizung hast.Wenn das der Fall ist,so ist ein Pufferspeicher egal welcher Art,völlig überflüssig,da dein Estrich in diesem falle dein Speicher ist.

Also Puffer raus,200 Liter Trinkwasserspeicher rein und alles wird gut.

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andi176

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Hallo

Ich habe heut eine Email an den Hersteller des Kombispeichers geschickt, mit der Bitte mir zu bestätigen, dass der Kombispeicher an einer Wärmepumpe betrieben werden kann(ohne Funktionseinschränkungen).Mal sehen was die mir zurück schicken.Wie könnte ich das Problem mit einem Tausch des Speichers umgehen?

Andreas

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machtnix

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Die Mail hättest du dir sparen können.
Natürlich schreibt der Hersteller das das funktioniert,der wird sich hüten etwas anderes zu behaupten.

Das Problem zu umgehen geht nur mit Umbau der Hydraulik und einer guten Regelung.
Das muß dann so gebaut werden,das die WP voll in die Heizung reinfährt und der Speicher nur noch zur WW-Bereitung genutzt und aufgeheizt wird.
Allerdings wenn der riesen Puffer dann aufgeheizt wird,was meinst du wie lange das dauert?Dann hast du während der Aufheizphase keine Heizung.

Der Puffer ist vollkommen sinnlos und sollte ausgetauscht werden.

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GMil

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Hallo Andreas,

z. B. meine L/W-WP braucht und hat wegen ihrer technischen Auslegung genau einen solchen Kombispeicher, und für meine Hochtemperatur-Radiatoren ohne FBH, die exakt auf Brauchwasserniveau liegen, ist der auch höchst sinnvoll und notwendig, aber eben auch nur dafür!

Die Frage bei Dir ist dagegen nicht so sehr, welcher Kombispeicher denn geeignet ist, sondern wie Du Dein Brauchwasser übrhaupt sinnvoll erzeugen kannst, wenn doch die FBH nur niedrige Temperaturen haben will.

Technisch ist das natürlich relativ leicht mit einem Mischer hinter dem Kombispeicher zu erledigen, aber übertrieben wirtschaftlich ist es nicht, mit einer WP erst mal hohe Temperaturen zu erzeugen, um die dann zu 95 % des Tages künstlich wieder auf Gebrauchsniveau der FBH herunterzumischen.

Bei mir heizt sich z. B. der 550 l - Kombispeicher bei abgeschalteter Umwälzpumpe (sprich, im Warmwasserbetrieb) je nach aktueller Leistung meiner modulierenden Pumpe um ein halbes bis ein ganzes °C je Minute auf. Bei eingestellten ca. 5 °C Hysterese benötigt die Pumpe also nur zwischen 5 und 10 Minuten für das reine Nachheizen des Gesamtspeichers. Wird durch WW-Entnahme kaltes Wasser nachgeschoben, sind es für den gesamten (150 l -) BW-Speicher auch nur 15 bis 30 Minuten Laufzeit, denn der Mantel aus 400 l warmem Heizungswasser hilft natürlich kräftig mit.

Das Ganze spielt sich an normalen Tagen ca. einmal in 24 h ab, denn mehr als 150 l WW je Tag brauchen wir nicht. Ich hindere daher im Sommer meine WP durch periodischen Betriebsspannungsentzug künstlich daran, ihre Ölwanne für mehr als 23 Stunden pro Tag "nutzlos" warm zu halten, was samt Elektronik per se schon mal ca. 1 kWh / 24 h kostet. Meine Pumpe ist allerdings auch so schlau, nach dem Einschalten und vor dem Hochfahren des Verdichters erst mal ihr Öl aufzuheizen, wenn das zu kalt ist.

Eine WP betreibt also schon einen gewissen Overhead, wenn sie im Sommer nur Brauchwasser bereiten soll. Wenn dann auch noch wegen der FBH eine (ansonsten natürlich vorteilhafte) Niedertemperatur-WP verbaut ist, wird der Gesamtwirkungsgrad nochmals etwas schlechter, wenn die plötzlich 50 °C heißes Wasser erzeugen soll. Da ist es dann schon eine Überlegung wert, das BW gleich anders zu erzeugen, z. B. über einen zentralen Durchlauferhitzer.

_________________
Gruß

Gerhard

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andi176

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Hallo

Danke für die schnellen Antworten. Ich ahbe nun endlich eine Mail bekommen, dass der Kombispeicher für eine Wärmepumpe geeignet ist. Dies hat mich drei nervige Emails und zwei Telefonate gekostet. Also kann ich ja jetzt schon davon ausgehen, dass der Hersteller des Kombispeichers von der Problematik mit WP weis und nicht wirklich davon überzeugt ist, dass es effektiv funktioniert. Der Monteur der WP hat mich auch schon angerufen und meint er stelle mir alles so ein dass es keine Probleme gibt. Habe jetzt in der Fawa Studie gelesen, dass ein Kombispeicher nicht viel Sinn macht. Ich werde diese Fakten dem Monteur auch mal mitteilen, mal sehen was er dazu meint. Mit dem Kombispeicher als Energiespeicher kommt meine Anlage nie auf eine COP-Zahl von 4,3 (wie im Prospekt beschrieben). Hat noch jemand eine Idee wie ich dem Heizungsmonteur begreiflich machen kann, dass er sich in der Auswahl der Komponenten geirrt hat?

MfG Andreas

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machtnix

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Da wirst du wohl leider schlechte Karten haben.
Anscheinend hast du das Angebot des Installateurs ja so angenommen.Dann wird er als Argument anführen das die Anlage ja funktioniert,was ja wohl auch der Fall ist.

Es steht auf einem ganz anderem Blatt wie sie funktioniert.

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Didl

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Wo kann man die Studie nachlesen?

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machtnix

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Welche Studie?

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andi176

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Ich habe eine Studie gefunden die aus der Schweiz stammt. Diese nennt sich Fawa, einfach mal bei Google suchen. Der Installateur hat mir ja aber auch eine Arbeitszahl von 4,3 garantiert und diese kann er mit dieser Anlage defenitiv nicht schaffen. Er macht sich somit sogar wegen Subventionsbertug strafbar(habe eine Förderung über die Bafa).Egal ob hier Vorsatz oder Fahrlässigkeit vorliegt. Er ist der Fachmann und hat die beworbenen Daten zu erfüllen. Durch meine Mängelanzeige ist er ja nun schon auf den Fehler aufmerksam gemacht worden. In einem anderen Fall hat der Bauherr gleich Geld einbehalten und eine andere Heizungsfirma zur Fertigstellung der Anlage beauftragt.

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machtnix

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Immer schön langsam,
dann würde der andere Bauherr sich bei mir die Zähne ausbeißen.
Den würde ich mal ganz schön rund machen so das der nicht mal mehr weiß ob er Männchen oder Weibchen ist.
Auch als Unternehmer hat man Rechte und nicht nur Pflichten.

Wenn die Kollegen allerdings wirklich so dämlich sind und Garantien abgeben,dann ist denen natürlich auch nicht mehr zu helfen.

Bei mir gibt s keine Garantien auf irgendwelche COP's oder JAZ.
Woher soll ich das Heizverhalten des Kunden kennen?

Diese Angaben sind in der Regel ja wohl Herstellerangaben die in den Technischen Datenblättern zu finden sind.

Habe die Studie gefunden und ist mir ehrlich gesagt irgendwie wurscht.
Was die Schweizer machen geht mir am verlängerten Rückgrat vorbei.

Normalerweise gibt es doch überhaupt keine Schwierigkeiten wenn das Anlagenkonzept paßt.
FBH wird so ausgelegt:10m² ein Heizkreis,Verlegeabstand 10cm,im Bad vielleicht 7,5cm oder sogar 5cm.
Wenn WP dann keinen Pufferspeicher,es sei denn der Kunde will auf Verlangen Solar oder Kaminofen mit anschließen.

Es ist also alles nicht schlimm,man muß es nur so bauen.
Wenn der Kunde sagt es ist ihm zu teuer dann Bedenkenanmeldung raus und unterschreiben lassen.

Also nochmal mit dem Kollegen reden,ob er niciht doch einen normalen Speicher einbauen will.
Ist für beide Seiten sinnvoller als den Herren Rechtsanwälten die Kohle in den Rachen zu schmeißen.Alles Mumpitz.
Speicher zurücknehmen,normalen Wasserspeicher einbauen.

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roro

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Zitat:
Der Installateur hat mir ja aber auch eine Arbeitszahl von 4,3 garantiert


Schriftlich!?
Da war er recht unvorsichtig, denn das kann er gar nicht.

Ich würde bei einer Klage oder beim Rückhalten von Geldern vorsichtig sein, denn normalerweise bekommst Du eine funktionierende, aber nicht unbedingt eine sparsame Heizung.

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andi176

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo
Ich dachte immer die Kunden haben auch irgendwelche Rechte. Durch die Bafa wird doch vom Fachunternehemen ein COP-Wert verlangt, diesen muß doch die Anlage erfüllen oder? Wozu sonst sollte man einen Wärmenmegenzähler in die Anlage verbauen, wenn der erforderte COP-Wert nichts aussagt. Die Anlage sollte doch im ganzen so erstellt werden das geringe Rücklauftemperaturen erreicht werden um das ganz Potential der Wärmepumpe zu erreichen. Ich dachte immer in so einem Zusammenhang hätte der Endverbraucher auch Rechte. Der Autohersteller muß doch auch den Durchschnittsverbrauch eines Fahrzeuges angeben bei Abweichungen von mehr als 10% hat der Kunde das Recht das Fahrzeug zu Wandeln. Hier hängt es doch auch nicht vom Fahrverhalten ab des Käufers ab.
Mir geht es doch nur darum, dass ich nicht eine Anlage von einem Fachunternehmen installiert bekommen habe, mit welcher ich Stromkosten verursache die nicht sein müssen. Ich verlasse mich doch auf die Fachkenntnisse von Experten.
MfG Andreas

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