Hallo allerseits,
ich stehe vor der Entscheidung, die Heizungsanlage im Hause meiner Mutter zu erneuern.
Status quo:
Ölkessel Bj. 1978 (völlig überdimensioniert) mit 51 kW Leistung
mit diversen "Tuning-Teilen", z.B. Brennraum mit Schamotte-Ausmauerung verkleinert
Brenner mit Düse Größe 0,7
Jahresverbrauch ca. 4000 bis 5000 Liter Öl je nach Witterung
keine Brauchwasser-Erwärmung (dezentral mit elektron. Durchlauferhitzer)
Beheizt werden:
Ladengeschäft 100 m² mit großen Einfachverglasten Fensterflächen (Doppelverglasung tabu weil Hochwasser-Gebiet)
Raumtemperatur 12 - 15 °C (Blumengeschäft)
Wohnraum 60 m², Temp. 22°C / Nachtabsenkung 16°C
Büroraum 16 m² Temp. 20°C / Nachtabsenkung 16°C
Schlaf- und Nebenräume (wenig beheizt) ca. 60 m²
Benötigte Vorlauftemperatur durch Versuche ermittelt 65°C, vielleicht noch etwas Spielraum nach unten
Da Öl mehr und mehr zum Spekulationsobjekt wird, möchte ich unbedingt von der Ölheizung wegkommen.
Kein Gasanschluss vor Ort
Pellets etc. fällt aus, da mögliche Lagerräume im Keller hochwassergefährdet
Mir schwebt derzeit eine Luft-WP-Lösung vor, da auch eine Erdbohrung oder Flachkollektor nicht möglich sind (Hausmauern = Grundstücksgrenze).
In einem anderen Beitrag las ich vom Golden Energy - Kessel in Verbindung mit Mitsubishi- Außeneinheit. Dieser Kessel scheint mir für meine Anwendung jedoch "oversized", da ich weder Brauchwasser-Erwärmung, noch Solar-Unterstützung (keine geeigneten Dach- / Wandflächen) benötige.
Gibt es diese Anlagen auch in "nur Heizen"-Ausführung? Oder sollte / könnte ich evtl. auf Wärmerückgewinnungs-Anlagen aus der Kältetechnik zurückgreifen?
Derzeit noch Fragen über Fragen. Wie sehen Eure Erfahrungen und Ratschläge aus?