Wir haben vor 2.5 Jahren ein Haus mit ca. 160 qm Wohnfläche erworben welches erst 1997 gebaut wurde. Die Beheizung erfolgt im wesentlichen über Fußbodenheizung und wir nutzen das Haus mit drei Personen (hiervon ein Kind).
Unsere Erfahrung über jetzt zwei Heizperioden hat gezeigt das wir ca. 2.700 Liter Heizöl verbrauchen. Obwohl wir noch einen Riesen Kachelofen haben welcher auch regelmäßig benutzt wird halten wir den Verbrauch für deutlich überhöht; da wir hier in Norddeutschland auch nur mäßige Winter haben.
Uns ist zwar bekannt das wir durch einen Wintergarten welcher im Haus integriert ist und nach Norden zeigt etwas mit erhöhtem Verbrauch rechnen müssen aber ein derart hoher Verbrauch ist meiner Vermutung nach wohl auf die Heizungsanlage zurückzuführen. Die Fachleute sehen dieses jedoch nicht so. Da der Vorbesitzer einen im Winter beheizbaren Außenpool betrieben hat wurde die Heizungsanlage mit 40 KW dimensioniert. Üblich soll wohl ein Wert von unter 10 KW für ein Einfamilienhaus sein. Die Anlage ist super modern und wurde auch gewartet. Wir nutzen die Heizfunktion des Pools jedoch nicht.
Jetzt meine Frage : Kann uns jemand einen %-Wert an Mehrverbrauch nennen welcher durch die zu große Heizungsanlage verusacht wird ?
Andere Häuser hier in der Nachbarschaft verbrauchen ca. 1.000 Liter Heizöl.
Vielen Dank