Hallo Oskar,
ein bestimmtes Schütz wird wohl kaum gefordert sein; bestenfalls ein bestimmter technischer Typ. Aber das Ganze liegt wohl in der Hoheit des örtlichen EVU; da sind Ratschläge aus der Ferne schwierig.
Bei mir wurde das übrigens so gelöst, daß der RSE ein einpoliges (Klein-) Relais im Zählerkasten ansteuert, über dessen Kontakt ein zweipoliges (für einphasige WPn wie meine) oder ein vierpoliges Lastschütz (für dreiphasige WPn) beliebiger Type geschaltet wird.
Das Ding muß doch eigentlich nur 3 Kriterien erfüllen: den Schaltstrom vertragen (Vorsicht: der Einschaltstrom bei herkömmlichen Constant-speed-Pumpen kann bis zum Achtfachen des Betriebsstroms betragen, wenn kein Begrenzer eingebaut ist!), dauerlastfest sein und ein Anzeigefeld für den Schaltzustand haben.
Bei meiner modernen einphasigen 4 kVA-Inverter-WP liegt der Einschaltstrom deutlich unter dem maximalen Betriebsstrom; also konnte ich ein vergleichsweise "schäbiges" zweipoliges 40 A - Kleinschütz nehmen, das gerade halb so groß (und halb so teuer) ist wie ein FI-Schalter. Bei den bisherigen WPn gleicher Leistung habe ich dagegen schon Kraftstromschütze in der Größe eines Kinderschuhkartons gesehen (4 x 120 A, mit 2x8 Hilfskontakten), die einem größeren Baukran alle Ehre gemacht hätten....