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Forum Haustechnik: SHK

Thema: Wärmepumpe zusätzlich?

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JUNKERS Wärmepumpen


Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo zusammen,
habe mir vor 3 Jahren eine neue Heizung zugelegt. Ölbrennwertkessel incl. Solar für Brauchwasser von Buderus. Jetzt überlege ich, eine Luftwärmepumpe zur Heizung hinzu zu stellen, damit nur noch die Ölheizung, bei Temperaturen die über die 50° Vorlauftemperatur gehen, in Anspruch genommen wird.
Liege ich da richtig?
Wer kann meinen Horiont erweitern?
Danke im Voraus.
Güni

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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Die zusätzliche Heizungs- und Warmwasserunterstützung mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe muss in die bisherige Infrastruktur funktionsfest eingebunden werden.
Mit zunehmender Technik wird das System komplexer und eventuell technisch überlagert.
Auch in der Bandbreite 40 - 50° Vorlauftemperatur ist der Wirkungsgrad der Luft/Wasser-Wärmepumpe nicht besonders gut. Wenn die Wärmeabnahme entsprechend groß ist, erzielt man da auch keine Vorteile.


Es fehlen noch Eckdaten, aber dein Beitrag lässt darauf schließen, dass es sich um einen Altbau handelt, vermutlich mit normalen Heizkörpern. Eine Wärmepumpe ist hierfür wenig geeignet.

Wirtschaftsministerium BW - Wärmepumpen-Checkliste
http://www.wm.baden-wuerttemberg.de/fm/1106/Waermepumpen-Checkliste12_...


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http://ecotec-energiesparhaus.de/...
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GMil
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Hallo Güni,

das Thema WP-Unterstützung bei einer Radiatorenheizung will hydraulisch und schaltungstechnisch vorab gut überlegt sein, wenn es effizient sein soll, aber funktionieren kann es.

Normale (= Niedertemperatur-) L/W-WPn heizen das Wasser am liebsten nicht auf mehr als 35°C auf. Gemeint ist damit die absolute Temperatur, nicht etwa die Temperaturerhöhung des Wassers! Es bringt also i.d.R. nix, eine solche WP etwa in den Rücklauf einer Ölheizung zu hängen, weil das Wasser i.d.R. dort schon mit mehr als 35 °C ankommt.

Also muß eine Hochtemperatur-WP her. Wenn die effizient sein soll, muß sie modulierend (=drehzahlgeregelt) ausgelegt sein. Typisch dafür sind die Inverter-Split-Klimaanlagen-Außengeräte mit separatem Innen-WT. Die bringen auch bei über 50°C Heizwasser noch COPs > 3, wenn es draußen nicht allzu kalt ist. Wird es zu kalt, muß eben die Ölheizung alleine ran.

Hat man eine solche WP, kann man sich eine komplizierte Hydraulik sparen und WP und Ölbrenner einfach parallel auf den gleichen Puffer arbeiten lassen. Das Gerät mit der minimal höher eingestellten Kesseltemperatur "gewinnt". Wird jetzt die WP so eingestellt, daß sie nur bis z. B. - 5 °C arbeitet, übernimmt bei kälteren Außentemperaturen automatisch die Ölheizung. Natürlich kann man den Bivalenzpunkt auch auf jede andere Temperatur legen; die WPn arbeiten z. T. bis -25 °C (ohne Heizstab!), sind dann aber nicht mehr so effizient wie eine gute Ölheizung (falls der Ölpreis nicht noch weiter steigt... Wink )

_________________
Gruß

Gerhard

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Die Elektrowärmepumpe ist kein Allheilmittel!

Vergleichstabelle - Verbrauchsdaten verschiedener Wärmepumpen unter Betrachtung der jeweiligen Einsatzbedingungen
http://spreadsheets.google.com/pub?key=p8yraGKBPkUU0zcB9bSLYcQ

Wirtschaftsministerium BW - Wärmepumpen-Checkliste
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/links_-_thematisch.html#WirtschaftsministeriumBW-WaermepumpenCheckliste


Gruß

Thomas Heufers

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Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Wenn Du einmal das Geld für die Erneuerung deiner Ölheizung in die Hand genommen hast, liegt die Investition ja hinter Dir. Eine "Zusatzheizung" in Form einer WP wäre eine kostenintensive Zusatzinvenstition.

Ich habe vor 2,5 Jahren meine alte Ölheizung durch eine Luft-Wasser-WP ersetzt. Einzelheiten hier nachzulesen unter "empfehlenswerte Luft-Wasser-WP".

Die WPL 33 arbeitet bis zu Minustemperaturen von 20 Grad. Bivalenzpunkt eingestellt auf -9 Grad - auch das funktioniert. An den wenigen wirklich kalten Tagen (immerhin Standort Sauerland) heizt man dann eben etwas teurer, wenn der Heizstab am WP-Tarif hängt. Aus Sicherheitgründen habe ich meine alte Ölheizung nicht abbauen lassen. Ich habe sie aber wirklich nicht wieder gebraucht. Nun geht sie in den Schrott.

Überlege mal eine sinnvolle Unterstützung des Systems durch einen wassergeführten Kaminofen. Wenn man Spaß "an der Flamme" hat, kann die "Unterstützung" Geld sparen, denn jede Wärmeeinheit, die durch Holz erzeugt wird, ist preiswerter als durch Öl oder Gas erzeugte Einheiten. Aber wie gesagt, man muss Spaß am Heizen mit Holz haben und auch die Möglichkeit der Beschaffung bzw. Lagerung. Infos über den Kaminofen unter www.drooff-kaminofen.de... - Rubrik Produkte-richtig heizen-Varese HFW

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