Hallo,
nach dem ich nun schon eine ganze Weile die Beiträge in diesem Forum verfolge, möchte ich selbst eine Frage stellen.
Wir bauen derzeit ein EFH in der Nähe von Ludwigshafen (Pfalz). Der Rohbau (36,5er BISOTHERM-Steine), samt Dach (Aufdachdämmung) und Fenster (3-fach Verglasung) steht bereits. Offen ist allerdings noch das Thema Heizung. Ursprünglich war/ist eine Gasbrennwert-Heizung und Solar für das Brauchwasser sowie eine Fußbodenheizung im ganzen Haus vorgesehen. Eine Wärmpumpe hatten wir zunächst wegen der hohen Kosten ausgeschlossen. Diese Entscheidung, möchte ich nun aber nochmals in Frage stellen.
Laut der ENEV-Berechnung kommen wir auf einen Primärenergieverbrauch von ca. 60 KwH/qm/a (bei ca. 230 qm). Der Heizungsbauer hat einen Wärmebedarf von 8.820 W ausgerechnet. Diese Werte müssen wohl nach oben korrigiert werden, da wir statt eines Dämmputzes einen "normalen" Putz auftragen werden.
Das WP-Angebot des Heizungsbauers sieht eine Viessmann-WP mit 9,7 KW (mit Erdsonde) vor. Die Kosten inkl. Bohrung liegen mit 32.000 EUR ca. 17.000 EUR über den Kosten der Gasheizung (.
Nachdem ich nun einiges über die verschiedenen Heizungssysteme gelesen habe, weiss ich weniger als zuvor. Jeder empfiehlt etwas anderes.
Nun die Fragen:
Welches Heizungssystem würdet Ihr uns empfehlen?
Ist das Angebot unserers Heizungsbauers Wärmepumpe angemessen und kann sich das amortisieren?
PS: Die Solaranlage für das Brauchwasser ist bereits installiert.
Vielen Dank schon mal!
Grüße
Frank