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Forum Bioenergie: Biomasse

Thema: Pelletkessel mit Solaranlage von versch. Herstellern

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marcoe

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Der Winter kommt
Neue Holzheizung


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Hallo zusammen,

da wir unser gekauftes Haus gerade überholen wollen wir eine
Solarthermieanlage mit einer Pelletheizung koppeln.
(Haus hat ca. 260qm Wohnfl)

Bei der Solaranalge bin ich mir schon sicher welche es
werden soll (Wagner Top line-Solarpaket BW 480plus AD)
aber bei der Pelletheizung nicht.

Macht denn ein Fachbetrieb die gesamte Installation auch wenn
es unterschiedliche Hersteller sind?

Soll der Pufferspeicher lieber vom Heizungs oder vom Solarhersteller
kommen?

Bei den Pelletkesseln kommen noch 4 in Frage:

- Ökofen (lt. neuestem Test in Ökotest am innovativsten mit dem
Abgaswärmetauscher)

-Windhager (hab ich hier aber nix gutes gelesen)

-Solarfocus

-Rennergy (Erfahrungswerte?)

Hat hier jemand Erfahrungen gemacht?

Danke
Viele Grüße

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pellets79

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Hallo marcoe!

Bei uns steht ebenso eine HEizungsmodernisierung an.
Es freut mich zu lesen, dass Eure beheizbare Wohnfläche
ebenso 260m² beträgt!

Wir sind seit 2 Monaten auf der Suche nach dem geeignetesten
Heizungssystem bzw. haben wir uns zu 90% bereits auf Pellets in
Verbindung mit Solar (für WW) entschieden.

Unser Hauptproblem ist im Moment noch der Lagerraum....

Dabei ist uns wichtig, dass der H-Installateur einige Jahre Erfahrung
mit Pelletsheizungen vorzuweisen hat!

Als Firmen kommen im Moment Ökofen und Paradigma in Frage...

Falls Interesse besteht, könnte man sich gerne mal telefonisch austauschen...!?

Gruß,
pellets

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marcoe

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Hallo Pellets,
wo wohnt ihr, wir sind im Hochtaunus(Hessen) da gibt es einige
Fachbetriebe. Die Lagerung ist doch nur bei Platzproblemen
schwierig, es geht aber auch Sacklagerung und unterirdisch im Garten.

Paradigma ist mir zu teuer wobei ich keinen Mehrwert der
Heizsysteme sehe. In allen Tests haben sie nicht massgeblich
aus der Menge herausgeragt was den höheren Preis rechtfertigen
würde. Da müsste sie schon doppelt so gut sein, aber alle Kessel
derzeit liefern recht gute Ergebnisse, richtige Ausrutscher gibt es
kaum.

grüße

Marco

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pellets79

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Moin. moin Marko,

ich habe Dir schon gestern Abend eine PN geschrieben...schau mal
in Deinem Posteingang.

Und soviel zum Thema Stiftung Warentest:

http://www.rhoen-hessen-forstc...sulting.de/aktuelles_stiwa.htm

Gruß
Mike

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Bernd Romer

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Hallo marcoe,
frag deinen HZB wegen den Komponenten, der kann sagen, was zusammen passt. Ein Handwerker macht allerdings meist was der Kunde will - egal wie sinnvoll das ist. Anlage von Windhager kann ich nicht empfehlen (sh. andere Beiträge). Auf Solar würde ich inzwischen voll verzichten - lieber den Speicher ausreichend groß- weil: Pellets sind so umweltfreundlich, billig und die Anlagen so groß - da brauchts die Sonne nicht, die Wärme von den Pellets muss ja auch abgenommen werden. Kostet nur noch mehr und ich finde der Speicher vom Solar kühlt mehr aus als dass er aufgeheizt wird. Die Untersützung für das Brauchwasser ist minimal und im Sommer kann man die Heizung max. 3 Wochen ausschalten.
Ich bin kein Fachmann, aber so sind meine Erfahrungen.
Gruß
Bernd

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pellets79

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Bernd Romer hat Folgendes geschrieben:
und ich finde der Speicher vom Solar kühlt mehr aus als dass er aufgeheizt wird. Die Untersützung für das Brauchwasser ist minimal und im Sommer kann man die Heizung max. 3 Wochen ausschalten.
Ich bin kein Fachmann, aber so sind meine Erfahrungen.


Erfahrungen? Hast Du denn einen Pelletskessel mit Solarthermie? Rolling Eyes

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marcoe

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Hallo Bernd,
danke für die Infos. Also dann wohl kein Windhager.
Allerdings werde ich in jedem Fall Thermie installieren. Das
ist ja Energie umsonst im Prinzip. Die Anschaffungskosten der Panels von 3-4k sind ja im Vergleich minimal. Zudem wirds noch gefördert.

Ich denke schon dass man bei guter Dimensionierung die heizung
auslassen kann im Sommer. Hab aber gelesen dass Überdimensionierung
auch nix bringt da man im Sommer zuviel Energie erzeugt (Wasser aufheizt) und nur im Winter die Mehrleistung zum tragen kommt.
(+mehr Kosten)

Grüße
Marco

PS: wurde bei dir richtig dimensioniert wenn du sagst es wär selbst im
Sommer kalt?

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Bernd Romer

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Hallo ihr 2,
ja ich hab Solar 5,1qm für 4 Personen. Ich finde es bringt nicht viel oder eher nix. Kann auch sein dass der Speicher von der Umwälzpumpe auskühlt, aber es muss schon ordentlich die Sonne knallen, damit der Speicher geladen wird. Vielleicht hat mein HZB auch hier Mist gebaut, dem trau ich inzwischen alles zu. Schaut euch euren HZB gut an, der soll bitte ordentlich planen und euch auch beim Einstellen der Anlage helfen - das ist echt wichtig - ich wälz Handbücher und das Internet. Bei euren goßen Häusern müsstet ihr ja genug Abnahme haben. Ich hab nur 140qm, plus Dämmung und Solar - dazu kein Pufferspeicher - da weiß die Anlage gar nicht wohin mit der ganzen Wärme. Ob der HZB erst eine oder schon hundert Anlagen eingebaut hat, finde ich gar nicht mehr so wichtig. Entscheidend ist, ob er auch für euch da ist wenn ihr die Rechnung bezahlt habt.
Viel Erfolg - Pellets sind super!
Bernd

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pellets79

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Achje Bernd,

das hört sich ja gar nicht gut an bei Dir! Du hättest Dich VORHER informieren sollen (besser informieren!)....denn keinen Pufferspeicher bei Solarthermie zu planen ist fast so, als würde mein Auto mit nem Loch im Tank fahren.
Und das der HZB was drauf haben sollte, ist genauso wichtig wie die passenden Produkte.

Hast Du Flächen üder Röhrenthermie?



Gruß an Euch
Mike


Zuletzt bearbeitet von pellets79 am 05.06.2008 15:40, insgesamt einmal bearbeitet

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marcoe

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Hallo zusammen,

man kann Bernd das nicht vorwerfen sich schlecht informiert zu haben, es kann ja gut sein dass er es lange vor der jetzigen Zeit gemacht hat wo es mehr Infos und Forem zum Thema im Netz gibt. Ich muss sagen dass
trotzdem noch alles sehr unübersichtlich im Inet zusammenzufinden ist.
Da etwas dort etwas und man muss immer schauen ob die HP mit tollen
Tips nicht einem Hersteller gehört.
Meinungen von Usern gibts so viele wie User selber. Es ist schon
Mühsam.

Und wenn ein "Fach"betrieb einem berät ist das ist das eigentlich immer
eine Art Vertauenssache. Wir wurden auch schonmal total
daneben beraten. Seitdem seh ich zu dass ich mir selber wenigstens
die Grundlagen anlese. Denn manchmal wird einem auch viel Müll/Halbwissen erzählt.

Es ist halt nachvollziehbar dass ein Monteur der sein leben lang nur
Öl und Gas installiert hat und erst seit 2-3 Jahren neue Energien nicht
gleich der Experte ist. Zumal er a) sich total einarbeiten müsste b)sich Herstellerunabhängig erkundigen müsste.

Für beides ist die Chance klein: a) wenig Zeit/Interesse(Privatzeit) b)hat meist einen Deal mit einem oder 2 großen "alten" herstellern laufen und nimmt von denen ab.


grüße
Marco

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hartmut

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Beiträge: 47
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Hallo und erstmal ein dickes Lob,
an die Betreiber und Mitglieder dieses Forums. Ich bin ein Neuer hier und auf der Suche nach einer Lösung für mein Problem(zu hohe Kosten/Verbrauch) beim Heizen mit Stadtgas/Erdgas auf diese Seite gestoßen:

http://www.solarresearch.org/1796058.htm...

Wie ist Eure Meinung dazu?

_________________
Gruß
Hartmut

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marcoe

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Beiträge: 7
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Hab mir mal vieles dort duchgelesen und es klingt durchaus plausibel.
Ich kann mir absolut vorstellen dass hier ein großer Beschiss läuft.

Aber den Zahlen die in den Prospekten stehen oder irgendwelche
Hersteller und monteure verzapfen glaube ich als Ingenieur ohnehin
nie, es sei denn ich kann es empirisch beweisen oder nachrechnen.
Das ist wie bei Banken und Versicherungen, teils durch 2 und die
Wahrheit liegt näher. Immer mit dem Worst-Case rechnen in solchen
Fällen.
Ich kann absolut nachvollziehen dass die 50-60% sich nur auf das
Trinkwasser beziehen.

Eigentlich sieht ein Blinder mit dem Krückstock dass 5-8qm Solarkollektor
keine 250qm Fussboden aufheizen können. Es sei denn der Kollektor
befindet sich ein paar Mio Kilometer näher an der Sonne...

Warm duschen kann man allerdings damit gut im Sommer. In
südlichen Ländern mit mehr Sonne kommt es sogar extrem heiss
aus den Rohren. Da wirds bei uns wenigstens lauwarm noch kommen
bei Wolken. Und FBH braucht keiner im Sommer (schwitz)

Ich will eigentlich nur ein wenig unabhängiger sein, CO2 ist mir
eh schnurz, das ist alles hysterisches Unwissen.

Am liebsten wär mir ja ein BHKW auf Geothermie basis.

grüße

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GMil

Erfahrung: *****
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Beiträge: 671
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In meiner Umgebung gibt's ein paar Nutzer von Solarthermie fürs Brauchwasser. Hier die einhellige Meinung für eine Anlage, die von ca. März bis Oktober weitestgehend die Ölheizung erspart:

1. Pro Bewohner müssen 3-4 qm Kollektorfläche her.
2. Pro qm Kollektorfläche müssen 100 l Pufferspeicher her.
3. Vakuum-Röhrenkollektoren, am besten noch trocken angebunden, sind das einzig Wahre für die Solarthermie.
4. Solarthermie als Heizungsunterstützung ist in unseren Breiten unlohnend.

Ich selbst hätte beinahe auch Kollektoren als WW-Ergänzungsheizung beschafft und hatte schon verschiedene Röhren zur Erprobung da (die kann man bei einigen Vertreibern kostenlos ausleihen). Allerdings bin ich dann auf eine Wärmepumpe umgestiegen, und im Zusammenhang damit lohnt sich die Solarthermie nicht mehr. Die WP erzeugt das Brauchwasser im Sommer so günstig, daß sich die Anschaffung der Kollektoren erst in 30 -40 Jahren amortisieren würde. So lange hält kein Kollektor.

Die trocken angebundenen Röhren kann man übrigens leicht selbst verlegen, da man alle Komponenten einzeln aufs Dach schaffen und dort einfach zusammenstecken kann. Da ist kein Teil dabei, das nennenswert über 20 kg wiegt, Kran etc. fällt also flach. Ein mittelmäßig geschickter Bastler ist auch mit der Verrohrung und dem hydraulischen und elektrischen Anschluß keineswegs überfordert und kann sich damit etliche Hunderter ersparen. Lediglich der Transport des großen und schweren Puffers in den Keller ist ggf. ein nennenswertes Problem.

Ich hätte übrigens die Kollektoren und den Edelstahl-Speicher von Solarpower genommen, die haben m.E. ein unschlagbares Preis-/ Leistungsverhältnis und nutzen Montagetechniken, die ohne Super-Spezialwerkzeug wie z. B. elektrohydraulische Anschlußpressen etc. auskommen. Wenn alle Komponenten, Zubehör und das hausbauer-übliche Werkzeug vorhanden sind und das Dach begehbar ist, kann ein Heimwerker auch ohne fremde Hilfe die gesamte Anlage in 3 Tagen montiert haben, ohne sich zu stressen. Ebenso können z. B. beschädigte Röhren einzeln und trocken in Minutenschnelle gewechselt werden, indem man die alte Röhre einfach heraushebt und die neue einschnappt.

_________________
Gruß

Gerhard

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Silke

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 14.01.2008,
Beiträge: 16
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Was eine Thermische Solaranlage bringt, kann man genau nachlesen auf der Homepage der Uni Stuttgart/Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik

http://www.itw.uni-stuttgart.de/~www/ITWHomepage/ITWhome.html...

Meines Wissens bewegt sich die Einsparung so im Jahr auf ca. 400 l-500 l Öl.
Nicht gerade viel.

Aber das ist für mich eine Aussage mit der ich was anfangen kann.

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mf2008

Erfahrung:
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ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Würde sich die Kombination von Pallet und Sonnenkolektoren auch bei meinen Mittelreihenhaus mit 74qm rechnen, oder sollte ich von meiner alten Ölheizung auf einen normalen Gasbrenner umsteigen?

Was zahlt man den für eine günstige Palletheizung/Palletlager und Sonnenkollektoren im Gesamtpaket?

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