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Judaszeuger
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Beitragvon Judaszeuger » 17.07.2008 13:18 Uhr

Hallo aktuelle und zukünftige Energiesparer/Innen,

ich bin neu in Eurem Forum und hoffe, Ihr heißt mich mit meinem ersten Beitrag willkommen.

Also es geht um das zweietagige und unterkellerte Doppelhaus (Haus 1 mit 100qm/Etage, Haus 2 mit 2 Wohnungen 50&70qm) meiner Eltern, welches ca. 1980 ohne vernünftige Installation von wasserführenden Leitungen außer Kaltwasserrohren vom Vorbesitzer erbaut und von meinen Eltern 1987 gekauft wurde. Heißt also nur Nachspeicheröfen von Asbest-Malag und 'ne Menge Durchlauferhitzer.
Einziger Wehrmutstropfen ist, dass ein großes Bad und das darunterliegende kleine Bad über einen Boiler aus dem Keller Warmwasser erhalten und dass das mäßig steile Dach genau nach Süden zeigt und eine Menge Sonne abbekommt. Weiterhin gibt es in der Mitte des Haupthauses einen großen Kamin mit offener "Feuerstelle". Da würde vielleicht ein Kachelofen angebaut werden können, der dann zwei Etagen erwärmen würde. Nur so ein Idee...
Im Moment wohnt meine Mutter in dem riesen Haus und klagt über enorme Stromrechnungen für die Heizung (230 €/Monat nur Heizung) und die Mieter nebenan sind auch nicht glücklich.
Ich finde diese Energiesituation völlig inakzetpabel und mache mir richtige Sorgen über den unnötigen Verschleiß.
Hat jemand eine gute Idee, wo & wie ich mit energiebewussten Umbaumaßnahmen beginnen kann.

Bis gestern schwebte mir noch die Lösung vor einfach Solarzellen/Photovoltaik aufs Dach zu "knallen" und dann einigermaßen autark den Strom zu produzieren. Von diesem naiven Gedanken habe ich mich jedoch nach Durchkämmen einiger Internetbeiträge verabschiedet. Strom scheint zur Wärmeerzeugung im Haus ziemlich ineffektiv.
Die Erzeugung von Warmwasser über Solar ist vorerst auch sinnlos, weil wir keine warmwasserfürhenden Leitungen im Haus haben.

Was evtl. noch gehen könnte, wäre eine Nachrüstung von Rohren in der Decke, weil dort eine Menge Platz im Haus ist, denn die Etagen und Dachbalken sind offen und könnten nach der Installation abgehängt werden. Es würde jedoch ein Mordsaufwand.
Weiterhin habe ich das mit den Klimakonvektoren überflogen, aber dazu weiß ich noch zu wenig.

Für jeden konstruktiven Hinweis bin ich offen!
Bitte um Hilfe!

Ciao
Jdz
Zuletzt geändert von Judaszeuger am 17.07.2008 14:36, insgesamt 1-mal geändert.

Michael R.
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Beitragvon Michael R. » 17.07.2008 13:54 Uhr

Hallo Jdz,

Verstehe ich das richtig? Haus 1 hat 3x 150m² oder 1x150m² auf drei Etagen verteilt.
Wissenwert wäre der Jahresheizenergieverbrauch und wie der Wand/Dachaufbau dämmtechnisch aussieht.
Gruß Michael
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Beitragvon Judaszeuger » 17.07.2008 14:15 Uhr

Hallo Michael,

danke für Deinen Beitrag!
Also das Haus hat einen Keller und ein Erdgeschoss mit je ca. 100, die 1. Etage hat ca. 80 und der unbewohnbare Speicher kA. Ich habe mit 150 etwas pro Etage übertrieben... Es sind auf jeden Fall viele Zimmer pro Etage mit je einem Nachtspeicherofen, Parterre (5 Zimmer+Wintergarten+Bad+Küche), 1. Stock (5 Zimmer, Diele, 2 Bäder) und Keller (6 Zimmer, Sauna&Bad) . Das Dach ist innen mit Glaswolle zwischen den Balken isoliert und über die Wände weiß ich leider wenig, nur dass sie dick sind. Die Fenster sind Doppelglas mit Holzrahmen.
Wie kann ich denn etwas über die Isolation der Wänder herausfinden?
Die kWh bringe ich bis heute Abend in Erfahrung, bisher weiß ich nur etwas über die monatlichen Kosten.

Ciao und danke
Jdz
Judaszeuger
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Beitragvon Judaszeuger » 17.07.2008 20:02 Uhr

Hi noch mal,

also ich habe jetzt genauere Angaben:
Gesamtenergiebedarf der Nachtspeicheröfen im Jahr: 20300kWh
So nun zur Wohnfläche, was ich selbst nicht glauben kann, aber meine Mutter meinte, dass dies so wäre. Gesamtwohnfläche (mit Treppenhaus) 560qm, ist mir schon fast peinlich.
Ich bin alle Zimmer "im Geist" durchgegangen:
Wir haben drei Größen an MALAG-Öfen, alle wie es ausschaut mit Asbest. das ist echt schlimm.
- EG: 4 große, 4 mittlere, 1 kleiner Ofen bzw. Öfen
- 1. Etage: 3 große, 4 mittlere
- Keller: 3 große, 1 kleiner
Und ich kann kaum glauben, dass ein Mal im Jahr ein Elektriker kommt, die Öfen auseinanderbaut und dann von Staub befreit. Da wird bestimmt ´ne Menge Asbest frei... Unverantwortlich!

Hat jemand einen guten Tipp für mich?

Ciao
Jdz


PS: Skizze des EG mit Paint:
Bild
Der 1. Stock und der Keller haben etwa dieselbe Größe, jedoch ohne Wintergarten.

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