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Matse
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Beitragvon Matse » 06.04.2008 16:10 Uhr

Hallo,
ich hätte da mal ein paar Fragen.
Ich habe ein Einfamilienhaus (Bauj.1995, 135qm).Als Heizquelle habe ich eine Gasheizung (11,6-21,2 kw).Im Wohnzimmer steht ein Holz Kaminofen
(8 kw), mit dem ich auch im Winter das ganze Haus heize.Die Gasheizung
brauche ich nur für die Warmwasseraufbereitung.Das Problem ist,das es im Wohnzimmer übermäßig warm ist (bis 28°) und die obere Etage bekommt nicht genug mit.Aus Zeitlichen Gründen möchte ich kein Brennholz mehr machen.Mein Gedanke ist, den Holzofen durch einen Wasserführenden Pelletofen zu erstzen und ihn mit der Gasheizung zuverbinden, um die Wärme im Haus über Heizkörper besser zuverteilen zu können.
Meine Fragen:
1.Was muss ich alles beachten?
2.Wieviel kw sollte der neue Ofen haben?
3.Wie groß sollte der Wasserpuffer sein?
4.Welche Marke ist empfehlenswert
Im voraus schon mal schönen Dank für Eure Antwort.
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machtnix
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Beitragvon machtnix » 06.04.2008 18:02 Uhr

Zuncähst einmal solltest du deine Heizkörper mit voreinstellbaren Ventilen ausstatten.Dann sollte man einen Hydraulischen Abgleich machen um die Wärme überal hin gleichmäßig verteilen zu können.

Ich würde dann wohl eher einmal über eine neue Gasbrennwertherme nachdenken.
Wenn der Pelletofen an die Stelle ins Wohnzimmer kommt wo jetzt der Kaminofen steht,gehe ich mal von Sackware aus die dann von Hand befüllt werden muß.
Dieses muß man dann so ca. alle 2 Tage neu machen,genauso wie ab und zu mal den Ofen reinigen.
Wie lange glaubst du hast du Spaß daran?

Ich würde für deine Hausgröße eine kleine Therme wählen,z.B. die Elco Thision 9 und einen bivalenten 300 Liter Speicher.
So hast du stressfreien Komfort die nächsten Jahre.

Willst du allerdings weg vom Gas,so würde ich dann mal eine Wärmepumpenheizung in Betracht ziehen.
Matse
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Beitragvon Matse » 06.04.2008 20:16 Uhr

Hallo machtnix,
ersteinmal schönen Dank für deine Antwort.
Auf die Feuerstätte im Wohnzimmer möchten meine Frau und ich nicht verzichten.Wir möchten aber auch so wenig wiemöglich mit Gas Heizen.Da wir 12 Jahre schon mit Holz heizen denke ich mal,dass die Arbeit mit einem Pelletofen nur die hälfte ist.
Jens der Heizer
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Beitragvon Jens der Heizer » 07.04.2008 10:58 Uhr

Ein Wasserführender Pelletofen braucht auch ein Speicher, an den sollte auch der Gaskessel hängen, da er länger und sauberer brennen kann, auch wenn er recht groß dimensioniert ist, taktet er mit einem Speicher viel weniger.

Die Frage nach der Größe des Pelletofen hängt vom Verhältniss Wasser/Luft ab, also wieviel kW in den Raum gehen und wieviele in den Speicher. Normalerweise sollte das meiste in den Speicher gehen, aber die Frage ist ja auch wie groß der Bedarf am Aufstellungsort ist.

Der Wodtke Top Line WW10 hat eine modulierende Leistung von 2,2 bis 10 kW, 60 % Wasser der Rest Luft. Ich glaube dieser Behälter wäre nicht schlecht für Dich, aber lasse Dich noch mal von einem Fachmann beraten.
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Beitragvon Holzofenpyromane » 08.04.2008 15:46 Uhr

@matse

Wenn Du die Romantik des Scheitholzofens behalten möchtest und Deiner zentralen Heizung Hilfestellung geben möchtest, dann schau Dir mal unter www.drooff-kaminofen.de unter "richtig heizen" den wasserführenden Kaminofen VARESE HFW an.

Bei weiteren Fragen melde Dich bitte noch einmal.
Matse
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Beitragvon Matse » 09.04.2008 19:27 Uhr

Hallo Leute,
erstmal danke für Eure Antworten.
Mann hat mir jetzt einen Ofen von GercO-saphir GS 9 ; 9 kw;/70/30 empfohlen.
Die Frage ist,reicht er von der kw Leistung und hat irgendeiner mit
diesem Gerät Erfahrung gesammellt?

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 13.04.2008 10:22 Uhr

Der Gerco Saphir GS 9 ist eine gutes System und wird von Fachhandwerkern wegen seiner ausgereiften Technik gerne eingesetzt.
Ob die 9 kW (70 % wasserseitig/30 % raumseitig) ausreichen, kann nur mit einer Heizlastberechnung überprüft werden.

Viessmann als Vollsortimenter bietet mit dem Lieferprogramm Vitolig (100, 200, 300) auch gute Holzbrennsysteme an. Meines Wissens kommt die Technik der Vitolig-Serie aktuell von Windhager, dies ist ein renommierter Hersteller - Made in Austria -.


Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon hartmut » 19.04.2008 07:48 Uhr

Hallo Matse,

mir geht es ähnlich. Ich möchte mich als "Trittbrettfahrer" deinen Problemfragen anschließen, kann zur Abhilfe aber keine neuen Erkenntnisse beisteuern. Ich hoffe Du bist mir deshalb nicht gram :oops:

Wir haben 1996 einen Altbau ,aus dem Jahre 1930, saniert. Die Nutzfläche beträgt 125 qm. Leider haben wir nur in einem Zimmer und im Bad eine zusätzliche Fußbodenheizung verlegt, diese wird jedoch durch den Vorlauf beheizt. Ansonsten sind alle Räume mit Wandheizkörpern und Thermostatventilen ausgerüstet.
Zu allem Ungemach befindet sich die Fußbodenheizung in dem Zimmer wo auch ein Holzkaminofen mit 8 KW seinen Dienst tut.

Der Gaskessel ist ein Vaillant VKS 21-4-2 und läuft seit ca 2 Jahren mit einem 240 L Warmwasser-und Pufferspeicher (Edelstahl Tank in Tank) umgerüstet von "Minitakt" .

http://www.minitact.de/public/

Auch uns fressen die Kosten der Heizung und Warmwasserbereitung die sprichwörtlichen "Haare vom Kopf". Leider sind wir einer Lösung des Problems noch keinen Schritt näher gekommen und die Idee mit den Wasserführenden Kaminöfen klingt schon sehr vielversprechend.

Nun hoffen wir auch auf Lösungsvorschläge in diesem Tread bzw Forum.

Gruß
Hartmut

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