anzeige

News, Fachberichte, Pressemeldungen Termine, Veranstaltungen Marktplatz: Jobs, Immobilien, Firmen, Anzeigenmarkt, Produkte Serviceleistungen: Webmaster, Angebotsservice, Newsletter Energie, Bau & Haustechnik Community ENERLIX Gewerbekunden Marktplatz B2B
Übersicht & Forum  |   Forumsuche  |   Blogs  |   Fotos  |   Videos  |   Experten  |   Verbrauchs-Datenbank









Sie sind hier: Start > Community & Forum > Diskussionen: zurück


Forum Haustechnik: SHK

Thema: Wie erhalte ich Brennerdurchsatz ( für Ölverbrauchsm.)

|

hansi01

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 12.09.2007,
Beiträge: 17
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo,

ein Laie hat ein Problem.

Ich habe mir bei der Firma Conrad ein Ölverbrauchsmesser gekauft, um den Verbrauch meiner Ölheizung in Litern herauszubekommen.
Dort muß allerdings der Öldurchsatz/Brennerdurchsatz in kg/h eingestellt werden.

Damit fängt mein Problem an:

Wir haben in unserem Haus eine Körting Heizungsanlage. und als Brenner einen JET K1 (KE20) mit 17 KW Kesselleistungsbereich.

Auf dem Typenschild steht Öldurchsatz 1,55 - 1,85 kg/h, auf dem Ölverbrauchsmesser muss ich allerdings eine genauen Wert (z.B. 1,55 einstellen).

Ein Bekannter meinte, das dies vielleicht auf der Düse steht. Da ich noch eine Ersatzdüse habe, wollte ich nachsehen, aber Fehlanzeige.

Als Düse ist eine Danfoss 0,5 gph mit 60 Grad Sprühwinkel eingebaut.

Weiterhin habe ich noch das
S-Maß 3,75
D-Maß 4,00

Wie kann ich denn herausbekommen, wie nun mein genauer Öldurchsatz ist, um den Ölverbrauchsmesser anschliessen zu können. Dieser soll ja parallel zur Pumpe angeschlossen werden.


Da ich noch ein Laie bin, aber meine Heizung schon begreifen möchte,
wäre ich für Tips und Anregungen dankbar.

Die Montag und Betriebsanleitung der Brennereinheit habe ich ebenfalls zur Verfügung.

Sollte noch jemand weitere Daten benötigen, bitte fragen, fragen, fragen.

Grüße aus dem verregneten Saarland

Nach oben
machtnix

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.06.2006,
Beiträge: 1587
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Ich kann es einfach nicht verrstehen warum man immer wieder bei solchen Billigheimern irgendwelche dubiosen Dinge kauft.
Nimm einen Ölzähler von http://www.braunmesstechnik.de/... und alles wird gut.

Um überschlägig den Verbrauch zu errechnen sollte man mal die Brennerunterlagen studieren,dort steht eigentlich alles drin.

Nach oben
hansi01

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 12.09.2007,
Beiträge: 17
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo,

zu 1. ein Bekannter hat sich dieses Teil gekauft und bei einem Preis von 20€
war dies ein Versuch. Von diesem Braun-Zähler wusste ich nichts. Was
kostet dieser denn und wenn ich es richtig verstanden habe zählt er
auch Liter, oder?

zu 2: Wo und wie kann ich dies in der Brenneranleitung finden/errechnen?


Ich bin, wie geschrieben, ein Laie und habe bisher keine Fachkenntnisse.

PS: Kann es sein, das ich dich auf dem falschen Fuß erwischt habe? Sad


Grüße

Nach oben
machtnix

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.06.2006,
Beiträge: 1587
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Nö.
Bitte erst fragen dann kaufen.
Der Braun Ölzähler bewegt sich so bei ca.120€.
Es gibt auch noch den satronic SOG 960 mit Anzeigegerät SOZ 960N Dieser kann Öldurchlauf und Betriebstunden,Brenneranläufe anzeigen.Kostet allerdings etwas mehr.

Im Brennerhandbuch unter Düsen nachschauen.Hier ist immer der Düsentyp mit dem jeweiligem Durchsatz angegeben.
Man kann sich dann natürlich stundenlang mit einer Stoppuhr inden Keller stellen,aber ich finde es eleganter den Braun Ölzähler einzubauen.

Nach oben
hansi01

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 12.09.2007,
Beiträge: 17
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo,

dann wegen des falschen Fußes nichts für ungut.

Grundsätzlich könnte ich den Zähler von Conrad aber einsetzen, oder ist er zu ungenau oder,oder, oder.

Wegen der Düsen habe ich lediglich eine Tabelle gefunden, mit dieser kann ich aber nicht soviel anfangen, da ich den Abgasmassenstrom nicht kenne. In den Kenndaten ist nur ein Bereich angegeben.

Habe mal 1 Datei angehängt mit Düsentabelle und Kenndaten der Anlage.
Vielleicht ersieht du mehr aus diesen Daten.

Wäre für Hilfe wirklich dankbar.

Habe leider keinen richtigen Ansprechpartner für meine Körting-Heizung, denn auf Nachfrage kennen sich auch ansässige HB nicht so richtig mit einer Körting-Anlage und vor allem mit der Regelung aus.

Grüße aus dem mittlerweilen sonnigen Saarland.



Kenndaten.JPG
 Beschreibung:
 Dateigröße:  67.93 KB
 Angeschaut:  10213 mal

Kenndaten.JPG



Düsentabelle.JPG
 Beschreibung:
 Dateigröße:  118.9 KB
 Angeschaut:  10213 mal

Düsentabelle.JPG



Nach oben
machtnix

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.06.2006,
Beiträge: 1587
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hierzu muß man die Leistung des Brenners kennen.
Ist dieser jetzt auf 18,3kW oder auf 21,5kW eingestellt.Daruas ergibt sich die Menge der Düseneinspritzung.
Wäre der Brenner jetzt auf 18,3kW eingestellt könnte die Düse eben nicht mehr mehr wie 1,55kg/h abgeben.Natürlich den richtigen Druck vorausgesetzt.
Deshalb muß man bei diesen Billiggeräten vorher wissen mit welcher Leistung der Brenner denn nun eingestellt ist.

Nimm den Braun und alles wird gut.Das Conrad Teil auf den Schrottplatz der Nation(ebay) und gut is.

Nach oben
bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Was ist den das für ein Ölverbrauchsmesser der den Durchfluss nicht messen kann? Rolling Eyes

Ist wohl eher ein Ein/Aus-Erkenner des Durchflusses und dann entsprechend Multipliziert mit dem (evtl. richtigen Wert). Da ist vermutlich eine Kontrolle des Füllstandes des Öltanks ähnlich genau.

Nach oben
hansi01

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 12.09.2007,
Beiträge: 17
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo,

soll ich mich für meinen Kauf entschuldigen. Very Happy

Spaß beiseite, aber die Probleme dieses Ding einzusetzen, werden ja immer größer. Dachte mir eigentlich, dies wäre einfach und die richtige Einstellung des Öldurchsatz einfach.

Da ich hier noch keine Lösung erhalten habe, muss ich mich auf die Suche nach, entweder der richtigen Einstellung der Brennerleistung machen oder dieses Braun-Gerät kaufen. Ist ja schon teuer, nur um die Literzahl zu ermitteln.

Hat jemand eine solches Braun-Gerät im Angebot??

Schlafe mal drüber.

Grüße und gute Nacht

Nach oben
GMil

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.02.2008, Wohnort: Nähe Fürth / Bayern
Beiträge: 671
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Brauchbare Durchflußmeßgeräte sind teuer, und im Extremfall können sie den Düsendruck vermindern; man müßte dann die Pumpe höher stellen. Da ist die Idee, die Einschaltzeit des Ölventils zu messen, schon nicht schlecht. Vermutlich ist der Conrad-Ölzähler also sowas wie ein Betriebsstundenzähler für das Ölventil.

Auf den Düsen steht auch nur ein Sollwert für den Öldurchsatz, der natürlich vom Pumpendruck abhängt.

Jetzt zur Lösung: natürlich könnte man sich einen 6x oder 10x so teuren Durchflußmesser kaufen, aber warum? Ein einfacher Betriebsstundenzähler geht genauso gut, wenn man erst einmal den genauen Durchsatz des Brenners pro Stunde kennt. Und der ist durchaus zu ermitteln, wenn man sich mit der Materie etwas auskennt und z. B. in der Lage ist, eine Rohrverschraubung ordentlich zu lösen und -vor allen Dingen- danach sauber und dicht wieder zu befestigen. Wer sich das nicht zutraut, kann natürlich auch einen Fachmann bitten, ihm das abzunehmen. Mit etwas Glück hat der Heizungsbauer auch einen mobilen Durchflußmesser parat und kann die Messung damit noch einfacher gestalten.

Wer es sich zutraut, besorgt sich einen halben Meter von der Sorte Ölleitung, die auch im Heizkeller verbaut ist, samt einem Anschluß für den Ölfilter (meist bestehend aus einer doppelkonischen Quetschdichtung mit Überwurfmutter). Das alles gibt's für wenige Euronen beim Heizungsbauer; und der hilft auch bei der Beratung. Ferner braucht man noch einen alten durchsichtigen Meßbecher (ca. 1 Liter) aus Mamas Küche, etwas Werkzeug für die Befestigung und einen "Verschluß" für die Ölleitung; im einfachsten Fall ein konisches Hölzchen (Pinselstiel etc.). Die richtige Größe kann man "trocken" am gekauften Röhrchen testen. Nobler, aber nicht zwingend nötig ist natürlich ein "richtiger" Rohrverschluß, den man auch beim Heizungsbauer kaufen kann.

Das Öl kommt im Normalfall über ein Kupfer- oder Aluröhrchen vom Tank zum Filter (ein Einrohrsystem ohne zusätzliche Förderpumpe mal vorausgesetzt). Dort ist meist auch noch ein Absperrventil montiert. Diese Ölleitung schraubt man nach Schließen des Ventils ab, läßt daraus den Meßbecher vollaufen und verschließt sie dann mit dem bereitgehaltenen konischen Stopfen, den man einfach so weit in das Rohr schiebt, bis die Sache leidlich dicht ist. Eleganter ist der ggf. gekaufte Verschluß, der einfach aufgeschraubt wird.

In die Öffnung am Ventil, aus der man das Ölrohr gezogen hat, kommt das gekaufte Rohrstückchen, das man vorher so biegt, daß es im passend aufgestellten Meßbecher erst kurz vor dem Boden endet. Jetzt kann das Ventil wieder geöffnet werden.

Nun wirft man die Heizung an und beobachtet das Schauloch. Die Brennerpumpe wird erst mal ohne Zündung etwas Öl ansaugen, um die vorhandene Luft zu ersetzen (vllt. geht der Brenner deswegen sogar mal auf Störung, kann aber sofort wieder per Störknopf gestartet werden).

In dem Moment, in dem die Flamme zündet, wird auch die Stoppuhr gestartet, und man merkt sich den momentanen Ölstand auf der Skala des Meßbechers. Ab jetzt kann man den genauen Ölverbrauch pro Zeiteinheit messen. So kann man z. B. den Brenner genau 10 Minuten laufen lassen (notfalls die Soll-Kesseltemperatur höher stellen, damit die Heizung nicht vorzeitig abschaltet). Dann schaltet man die Heizung aus und mißt den Ölverbrauch an der Skala des Bechers. Nehmen wir an, es seien 250 ml weniger, dann wäre der Ölverbrauch des Brenners pro Stunde 6 x so viel, also 1,5 Liter.

Nach dem Abstellen der Heizung und dem Schließen des Ölhahns wird das Probierröhrchen entfernt und die originale Ölleitung wieder angeschlossen. Auch hier ist nach dem Öffnen des Ölhahns ggf. erneut eine Entlüftung fällig; außerdem sollte man danach sorgfältig die Dichtheit der Verschraubung prüfen. Die Gefahr besteht nicht nur darin, daß bei Undichtigkeiten Öl ausläuft (abhängig von der Lage des Ölspiegels im Tank), sondern daß die Ölpumpe im Brenner Luft zieht; zu hören am gurgelnden Geräusch und zu sehen am Schaum im Schauglas des Filters. Passiert das über längere Zeit oder gar dauernd, kann die Pumpe dadurch Schaden nehmen; außerdem wird die Heizung ggf. unzuverlässig und geht häufig auf Störung.

Um Ablese-Ungenauigkeiten möglichst zu verringern, sollte man zur Messung relativ viel Öl verbrennen lassen. Man kann auch gezielt eine leicht abzulesende Ölmenge (etwa genau 500 ml) verbrennen und die dafür benötigte Zeit stoppen. Auch damit läßt sich der Verbrauch leicht ermitteln. Wichtig ist, daß nur dann gemessen wird, wenn auch eine Flamme vorhanden ist.

Nach dieser einmaligen Messung des Verbrauchs ist der Betriebsstundenzähler damit "eichbar", und der Verbrauch kann fortan bis zur nächsten Fummelei an der Anlage (z. B. Düsenwechsel, Änderung des Pumpendrucks etc.) als konstant angenommen werden.

Zum Schluß noch eine Info, mit der ich mir vermutlich den Groll aller anwesenden Heizungsbauer zuziehen werde: ich halte das jährliche Auswechseln der Düse für überflüssig. Meine Ölheizung ist jetzt über 20 Jahre alt und läuft seit 18 Jahren mit derselben Düse. In dieser Zeit habe ich sie nur 2 x ausgebaut, vollständig zerlegt (d.h. auch den inneren Konus ausgebaut), gereinigt und wieder eingebaut. Eine weitere Wartung außer der Reinigung der Brennkammer hat die gesamte Heizungsanlage nie gesehen. Die Flamme stelle ich jährlich nach der Reinigung über Pumpendruck und Luftzufuhr per Daumen bzw. Auge neu ein (Flammenfarbe und -Größe, Spritzbild).

Die Heizung wurde noch nie vom Kaminkehrer wegen schlechter Werte beanstandet und hatte in den gesamten Zeit nur zwei elektronische Defekte in der Steuerung, die ich selbst beheben konnte; außerdem gab die Ölförderpumpe vor 2 Jahren ihren Geist auf. Auch sie ließ sich prinzipiell leicht auswechseln; nur mußte ich mir eine Ölverbindungsleitung selbst anfertigen, weil sich in der langen Zeit die Anschlußnormen zwischen Pumpe und Düsenrohr geändert hatten. Fertige Adapter waren nicht zu bekommen, also nahm ich je eine Leitung mit einseitig richtigem Anschluß, schnitt beide in der Mitte ab und verband sie über eine passend gedrehte Muffe per Hartlötung. Die gesamten Wartungs- und Reparaturkosten inkl. Material beliefen sich bisher also auf weniger als 100 €.

Mehr "Zuwendung" bekam meine Heizung in den 20 Jahren nicht, während mein Vater in der gleichen Zeit für seine Heizung fast 3000 € an Wartung / Reparaturen und bereits nach 14 Jahren Laufzeit umgerechnet über 1000 € für einen Ersatzbrenner ausgegeben hat.

_________________
Gruß

Gerhard

Nach oben
hansi01

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 12.09.2007,
Beiträge: 17
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo,

sei mir nicht böse, aber dies ist mir doch zu fachmännisch.
Habe zwar keine 11 Daumen Very Happy , aber dies alles geht über meine Kenntnisse hinaus.
Danke trotzdem für die ausführliche Beschreibung.

Muß halt versuchen, irgendwenn bei Körting ( jetzt Brötje) zu erreichen oder auf anderem Wege den Öldurchsatz zu ermitteln.

Nächtliche Grüße aus dem Saarland

Nach oben

Neues Thema eröffnen Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten. Antwort für Gäste, ohne Registrierung

Antwort für Gäste (ohne Registrierung)
Bitte schreiben Sie bei einer NEUEN Frage immer einen neuen Beitrag. Lediglich wenn Ihr Beitrag eine Antwort auf obigen Beitrag ist, antworten Sie als Gast ohne vorherige Registrierung direkt in diesem Formular.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen: