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Forum Solaranlagen: Photovoltaik & Solarthermie

Thema: ideale Heizung für gut gedämmtes Haus

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo Experten,
wir bauen bald ein KFW 40-Haus, Wohnfläche ca 150 qm mit einem "spez. Transmissionswärmeverlust" von 0,29 W/qm und sind völlig verunsichert, welches die "ideale Heizung" für uns ist.
wir brauchen Heizung und heißes Wasser für 2 Personen (Verbrauch normal).
Heizungsmensch 1 empfahl uns die "Bartl-Splitanlage" mit dem Vorzug der Heißgasentwärmung, da sie effektiv sein soll.
Heizungsmensch 2 empfahl uns NIBE, da sie wohl sehr gute COP-Werte haben und viel Erfahrung, oder die NIBE mit den Absorbermatten. Wenn ich hier so rumschaue, gibts nicht viele positiven Berichte zu NIBE.
Nun die Fragen: 1. bringt diese "Heißgas-Geschichte" von Bartl wirklich was ?
2. zum Absorber: hab gelesen, dass die eingefrieren können ? ab wann gefriert der Boden in 120 cm Tiefe ???
3. Nibe scheint hier keinen sonderlich guten Ruf zu haben - seh ich das richtig ?
Inzwischen sind wir soweit, dass wir über eine Pelletheizung nachdenken...
bin über alle Erfahrungswerte dankbar

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roro
*****
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Vorab. Das wichtigste habt Ihr schon. Ein Haus das wenig Energie benötigt, da ist die Wahl der Heizung nicht mehr so kritisch.

* Welche Heizlast wurde errechnet?

_________________
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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

KFW 40 ist nicht gleich KfW 40
Gut gedämmt ist relativ. Der genannte Transmissionswärmeverlust könnte besser sein. Könntet ihr eure Angaben noch ergänzen? Wie sind die U-Werte von Dach, Wand und Fenster?


Die nachfolgenden Links gehen auf eine Heizungsanlage und die Verbrauchswerte in einem gut gedämmten Energiesparhaus KfW 40 ein. >>
Heizung, Warmwasser, Frischluft und Solarthermie vereint in einem Kompaktsystem
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/niedrigstenergietechnik.html
Energieverbrauchswerte - Nebenkosten - Luft-/Wasser-Wärmepumpe THZ 303 SOL
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/energieverbrauch_waermepumpe.html

Es geht mir nicht darum ein Produkt in den Vordergrund zu stellen. Es soll nur verdeutlichen mit welchen technischen Komponenten ein Energiesparhaus KfW 40 oder ein Passivhaus besonders sparsam betrieben werden kann. Weitere Einsparpotentiale sind noch möglich!


Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...


Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 26.05.2008 05:46, insgesamt 2-mal bearbeitet

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Mit welcher Heizung wurde KfW40 gerechnet? Das letztendliche Heizsystem geht in die Berechnung mit ein. Ansonsten sind mehr Infos immer besser.

Flächenkollektoren haben nur dann ein problem wenn mit der Fläche "geschummelt" wird und die Entzugsleistung pro m2 zu hoch wird.

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zunächst mal vielen Dank für die schnellen Reaktionen. Werde jetzt versuchen, Euch die gewünschten Infos zu geben:
bernhard geyer: gerechnet wurde mit Luft-Wärmepumpe und Solar ( sonst hätten wir KfW 40 nicht erreicht). Ist aber ziemlich investitionskostenintensiv, außerdem ist sowohl Solar als auch Luft-Wärmepumpe im Sommer am effektivsten (aber im Winter ist es kalt), oder ?! . D.h. wir suchen gerade nach einer Alternativlösung. Zur Info: Bohrung geht nicht wegen WAsserschutzgebiet.
Noch weitere Werte zu unserem geplanten Haus: beheiztes Luftvolumen 533,5 m³, Nutzfläche na EneV 225 m², Fußbodenheizung

thomas heufers:U-Werte Wände: 0,16, Kellerdecke ( zum unbeheizten Keller): 0,23, Dach:0,18, Fenster 1,3 (außer Fenster Nord: 0,64)
- werd mich jetzt mal auf Deine Tabellen stürzen

roro: Heizlast ? weiss ich nicht ! wenn es der "Endenergiebedarf absolut" ist, dann 1.396 kWh/a

wollen auch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Geplant war eine mit Erdwärmetauscher, hab nun aber erfahren, dass es da leicht zur Keimbildung kommen kann, wenn ein "Knick" verlegt wird oder sich das Erdreich setzt (was man ja nicht sieht). Wie sehen das die Experten ?

und gleich noch ne Frage wegen Speicher: die einen sagen, lieber Hygiene-Pufferspeicher, die anderen sagen, lieber einen kleinen Speicher, da wohl auch einige Energie draufgeht, bis das "Verlorene 1 Grad pro Tag" wieder aufgewärmt ist.
...ist einfach nix, wenn man keine Ahnung hat....

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Benutzer-Profile anzeigen http://www.brink-klima.de Antworten mit Zitat
Vielleicht solltet ihr mal über eine Warmluftheizung und eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung nachdenken.
Für die Brauchwasserbereitung eine Solaranlage. Heizung und Bedarfsspitzen bei der Brauchwasserbereitung über Strom.

Nähere Infos über jschmidt@brink-klima.de

_________________
Mit freundlichen Grüssen

Jürgen Schmidt

Brink Klimaheizung Vertrieb e.K.
Hauptstr. 48
26122 Oldenburg

Tel.: 0441/503081

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Schmeiß Solar raus, nimm 3fach Verglasung und besseren Fensterahmen damit du auf ca. 0,8-0,9 auf Fenster gesamt kommst und die zentrale Lüftungsanlage. Damit solltest du auf ein gutes KfW40-Haus kommen.

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