Hallo,
wir planen in knapp zwei Monaten mit dem Beginn eines EFH-Neubaus in der Mitte von Deutschland und sind im Moment noch etwas unschlüssig, ob wir als Heizungssystem eine "normale" Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdkollektoren oder eine DV-Wärmepumpe (z.B. von Ochsner oder Beglau) nehmen sollen.
Die Hauptfrage dreht sich vor allem um die Art der Kollektoren und deren Haltbarkeit und die entsprechende Auslegung der Fußbodenheizung (PE oder Kupfer).
Hier erst einmal die Fakten:
KfW40-Haus mit ca. 168qm Wohnfläche ohne Keller
Fußbodenheizung bzw. teilweise Wandheizung
Grundstücksgröße 780 qm, 2 Vollgeschosse
Wärmedämmverbundsystem mit 24er HLZ und 16cm Steinwolle-Dämmung
3-fach-Verglsung mit bestmöglichem U-Wert.
geplant ist zudem eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (z.B. von pluggit)
Wärmebedarfsrechnung liegt leider noch nicht vor, Heizung und Warmwasser mit Wärmepumpe geplant (4 Personen)
Mögliche Bedenken hinsichtlich Direktverdampfer:
Kupferrohre (auch ummantelt) evtl. leichter "brüchig" als PE-Kollektoren
Fußbodenheizung müsste ja dann auch mit Kupferrohren ausgestattet werden (oder liege ich da falsch), hier evtl. schnellerer Verschleiß der Rohre???
Eigentlich würde ich gerne wegen der höheren Leistungszahlen den Direktverdampfer wählen, bin mir aber noch nicht sicher, ob hier nicht evtl. leichter Schäden an den Kollektoren auftreten können.
Für fachkundige Meinungen wäre ich euch sehr dankbar!
Wie sieht es eigentlich mit den Kosten für die beiden unterschiedlichen Kollektorenarten aus? Gibt es hier große Unterschiede?
Beste Grüße
Heiko Menzel