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roro
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Beitragvon roro » 25.03.2008 16:07 Uhr

Das Problem ist, dass bei Dir die kWh 10 ct kostet, bei Spike aber 19ct und da sieht die Sachen dann schon ganz anders aus. Bei einem Preis von 19ct und der Berücksichtigung der letzten milden Winter (Wo Du auch ca. 4000l-5000l Öl ausgekommen wärest), sehe es bei Dir auch schlechter aus.

Spikee2221
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Beitragvon Spikee2221 » 25.03.2008 16:38 Uhr

Hey ihr beiden ich danke euch für die wunderbare Hilfe und der tollen Kommunikation.
Ihr wart mir eine Riesenhilfe ich dachte schon ich spinne ein wenig.

Ich werde mal abwarten was der Rest vom Winter noch so bringt lasse die Heizung jetzt mal ein wenig in ruhe mit den Werten die ich eingestellt habe.

Und dann als nächstes erstmal die Wände Dämmen und den Dachboden.
Und dann kann ich ehh erst wieder im Herbst abschätzen wie es weiter geht.

Zu den Strompreisen kann ich auch nicht viel sagen da das Versorgungsunternehmen keinen speziellen WP-Tarif hat.
Und den Anbieter wechseln ??? Ich weiß nicht wohin, habe zwar ein bis zwei Anbieter gefunden aber die haben auch keinen WP Tarif.
Die sind eventuell ein bischen günstiger pro KW/h aber die bieten keinen NT Tarif ( Nachttarif )

Jetzt müsste ich nur wissen was kostet der NT-Tarif bei uns, denn der HT-Tarif liegt bei 0.21€. Deshalb bin ich mal von 0.19€ gesamt ausgegangen.

MarkE nimmt 17.67 Cent pro KW/h allgemein.
Jetzt müsste ich mal gegenrechen ob 17.67 Cent billiger sind als mein jetziger HT/NT Tarif nur fehlt mir der NT Preis.

Vieleicht kennt ja jemand von euch nen günstigen Anbieter mit Speziellen WP Tarif.

Trotz alledem Danke ich euch ihr macht mir ein bischen mut :D

Gruß
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Beitragvon Holzofenpyromane » 25.03.2008 17:12 Uhr

@roro

Die Zeiten der 10 ct sind bei den Turbokapitalisten von RWE-WWE nun auch vorbei, nachdem man mir eine "moderate" Erhöhung des NT um 32 % angekündigt hat. Inzwischen ist der NT an den HT angeglichen und ich bezahle 13,41 ct. Dennoch rechnet sich das Ganze. Beim Fehlen jedweden WP-Tarif würde ich die Szene aufmischen und den gnadenlos günstigsten Anbieter nehmen. Da kann Dir doch nichts passieren - bei der Abnahme kommen die doch vor Lachen nicht in den Schlaf
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Beitragvon roro » 25.03.2008 18:10 Uhr

Und noch etwas für die Zukunft.

KW/h gibt es nicht, die Einheit heißt kWh (und zwar genau so geschrieben. Nicht KWH, nicht Kwh, ... ).

Aber das ist ein Kampf gegen Windmühlen, nachdem ich die Einheit kW/h vor ein paar Wochen auch schon in einem Zeitungsartikel gelesen habe.
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Beitragvon GMil » 26.03.2008 00:43 Uhr

Die Rechnung 1 l Öl = 10 kWh halte ich für nicht ganz richtig, denn wir haben ja reale Ölbrenner mit Wirkungsgraden unter 100 %. Je nach Alter der Ölfeuerung dürften das eher 9 bis 9,5 kWh sein.

Dagegen sind die genannten 10 oder auch 13,xx ct/kWh Traumwerte, verglichen mit den hiesigen 17 bis 20 ct/kWh. Allerdings hat das örtliche EVU einen WP-Tarif (18 ct / 11,5 ct pro kWh) bei täglich bis zu 4 h Sperrzeit, von denen rund 2 h in Anspruch genommen werden.

Ein Anbieterwechsel ist nach meiner Info bei 2-Tarif-Zählern nicht möglich, weil die RE-Signale fremder Anbieter vom örtlichen EVU i.d.R. nicht durchgeleitet werden (Netzhoheit). Die Wahl, ob 1- oder 2-Tarifzähler, will also gut überlegt sein.

Im Übrigen bin ich der Meinung, daß eine WP in absolut JEDEM Haus sinnvoll ist (, wenn sie halbwegs richtig gewählt und dimensioniert ist). Auch wenn meine L/W-WP die gleichen Jahreskosten verursachen würde wie vorher die Ölheizung, würde ich das Erdöl doch viel lieber via Benzin im Auto, als Kunststoff in Flaschen usw. verbrauchen als es via Heizöl einfach zu verbrennen.
Gruß

Gerhard
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Beitragvon roro » 26.03.2008 07:18 Uhr

@Gmil: Richtig und der Strom kommt aus der Steckdose und ein Auto verbrennt kein Benzin :twisted:

Eine WP ist an sich eine gute Heizung, wenn aber das Gesamtsystem nicht passt weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll.

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Beitragvon NaturEnergieLaden » 26.03.2008 15:20 Uhr

Hallo,

möchte hier nun auch mal meinen Senf dazu geben, denn ich sehe hier mind. einen groben Beratungsfehler, den der Mensch bzw. selbsternannte Fachmann von Vaillant aus zu bügeln hat und dann auch einen Ausführungsfehler in der Montage bzw. Einbindung der WP in das vorhandene System.
Ich würde meine Rechtschutzversicherung anrufen und mir einen Gutachter kommen lassen, der meinen Verdacht bestätigt.
Es gibt immer noch sowas wie BeraterHaftung oder das Unternehmen muss halt dafür gerade stehen.
Ich kann es einfach nicht glauben, das es noch Unternehmen gibt die den Kunden eine WP verkaufen, die sich dann hier schlau machen müssen ob sie denn richtig läuft.
Bekannter hin oder her, doch sowas schadet dem Ruf der WP und ist wohl auch der Grund, warum sich die Technik in den letzten 30 Jahren nicht durchgesetzt hat.
MfG
Christian Minor
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Beitragvon Thomas Heufers » 27.03.2008 15:33 Uhr

„Hauptsache weg von Öl und Gas“
Viele Energieberater registrieren mit Sorge, dass die Wärmepumpe im Markt zum Allheilmittel verklärt und einem energetischen Gesamtkonzept vorgezogen wird. Durch die relativ hohen Investitionskosten würden dann andere sinnvolle energetische Modernisierungsmaßnahmen aufgeschoben. „In aller Regel fehlt beim Einbau einer Wärmepumpe im Altbaubestand ein Modernisierungskonzept. Die Eigentümer werden mit den geringeren Betriebskosten geködert, die aber nur selten die wirtschaftlichste Lösung absichern.“ .................

Der ausführliche GEB-Basis-Letter: 05-2008 | 26.03.2008 kann unter folgendem Link nachgelesen werden. http://www.geb-info.de/QUlEPTE5ODMxNCZOQl9CSUxEX1NFVFRJTkc9NTMzODMmTUlEPTMwMDAx.html
Quelle: Der Gebäudeenergieberater - Fachzeitschrift aus dem Gentner Verlag


Gruß

Thomas Heufers


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