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Forum Energiesparen & Energiespargeräte & Ökostrom

Thema: Induktionsherd empfehlenswert ?

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Warmduscher

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Bei mir steht möglicherweise demnächst die Anschaffung eines neuen Elektroherdes an. Ich bräuchte einen Standherd mit 3-4 Herdplatten und einem Backofen.

Nun habe ich von diesen neuen Induktionsherdplatten gehört, die den Topf, bzw. die Pfanne durch Induktion und nicht durch eine Heizspirale erhitzen, was sehr viel energieeffizienter sein soll.

Hat Jemand Erfahrungen mit so einem Teil? Würdet Ihr so einen Herd empfehlen und wenn ja, welches Modell?

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"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen."
Joseph Weizenbaum

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bernhard geyer

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Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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Induktionsherde haben diverse Vorteile. Ein großer Nachteil ist aber das du vermutlich all deine Töpfe/Pfannen neu kaufen darfst da diese nicht dafür geeignet sind.

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Thomas Heufers

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Der scheinbare Nachteil ist nicht so gravierend. Für Induktionherde muss kein teurer Topf mit Sandwich-Boden eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass der Topf magnetisch ist und das sind die sehr günstigen Töpfe ohne Sandwich-Boden in der Regel.

Es gibt auch Induktionsherde mit einem magnetischen Pad. Wenn man das Pad auflegt, kann man die Herdplatten ansteuern. Hat man den Kochvorgang beendet, kann man das Pad außerhalb der Reichweite der Kinder an einen sicheren Ort ablegen. Der Herd ist dann gegen unbeabsichtigte Benutzung gesichert.

Beim Abstellen nicht magnetischer Gegenstände auf Induktionsflächen ist kein Aufheizvorgang möglich. Verbrannte Kunststoffe etc. sollte es beim Induktionsherd nicht mehr geben.

Das Aufheizen und Abkühlen der Induktionsflächen geht wesentlich schneller als bei konventionellen E-Herden. Das kurzfristige Aufheizen ist auch der energetische Vorteil des Induktionssystems. Bei Induktionsherden bleibt das Glaskeramikfeld kalt, es kann nichts einbrennen. Um die Energieeinsparungen und die Qualität des Kochgutes zu verbessern, empfiehlt sich für das Garen von Lebensmitteln auf jeden Fall ein Dampfkochtopf.


Grafikquelle: http://energienetz.de/...http://energienetz.de/

Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 22.03.2008 17:55, insgesamt einmal bearbeitet

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cerco

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Moin-das sind ja Zahlen.Smile stimmt das auch für das Garen von anderen SPEISEN ? Oder mal anders gefragt -wie hoch ist das Sparpotential? Sagen wir mal für den 4 Personen Haushalt.? Das wäre für mich sehr interessant. Muss nicht in der Gesamtbilanz der schlechte Wirkungsgrad der konventionellen Strom PRODUKTION mit Hinein. Wäre Gas nicht noch besser? Fragen..Mit freundlichen Ostergrüßen. Von Cerco

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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cerco hat Folgendes geschrieben:
Wäre Gas nicht noch besser? Fragen..Mit freundlichen Ostergrüßen. Von Cerco

Ist doch aufgeführt: Die letzten 3 Einträge der Liste.

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cerco

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 12.09.2007, Wohnort: Raum Ol
Beiträge: 93
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Na ja- wenn ich mir einen neuen Herd kaufe - und habe die Wahl zwischen GAS UND STROM - MUSS ich da nicht BESSER GAS nehmen? Wenn der Strom zum KOCHEN nicht aus erneuerbaren Quellen kommt- Oder noch besser TEILS SELBST PRODUZIERT WIRD- dann macht doch der schlechte Wirkungsgrad der ganzen KETTE vom Zb. Gas -spitzenlastkraftwerk zum eigenen HERD die Bilanz für den co 2- ausstoß zb. richtig schlecht. Da NÜTZEN mir die GUT 20Prozent weniger durch den INDUKTIONSHERD auch nix. Oder sehe ich das falsch? Mfg. von Cerco

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Warmduscher

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Beiträge: 22
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@Thomas Heufers:
Danke für die Infos, die Tabelle finde ich sehr interressant.
Ich habe Stahlkochtöpfe, damit sollte es eigentlich funktionieren.
Nur der hohe Anschaffungspreis lässt mich zögern, aber wenn das im Laufe der Jahre durch den geringeren Stromverbrauch wieder reinkommt, würde es sich trotzdem lohnen.

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Joseph Weizenbaum

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GMil

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Beiträge: 671
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Manchmal wundere ich mich ein wenig, daß um die elektromagnetische Strahlung von Handys oft so ein Bohei getrieben wird, sich aber von den gleichen Leuten niemand Gedanken um die tausendfach stärkeren Felder von Induktionsherden macht. (Sage bitte jetzt niemand, man hält ja sein Ohr nicht gegen den Herd...... Very Happy).

Ansonsten sehe ich auch die Vorteile dieses Herds, der nur den Topf anwärmt (und indirekt natürlich auch die Glaskeramik darunter, weil die vom Topf her heiß wird). Noch wirksamer dürfte nur die Mikrowellenstrahlung sein, denn die heizt tatsächlich erst mal nur die Speisen (bzw. das Wasser darin) im Topf. Bei thermisch gut isolierten Gefäßen (etwa Vakuum-Glas) sollte der etwas schlechtere Wirkungsgrad des Magnetrons eigentlich ausgeglichen werden. Kennt jemand zufällig Vergleichszahlen?

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Gruß

Gerhard

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lmr

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Beiträge: 74
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Bei der herkömmlichen Widerstandsheizung (Toaster, Wasserkocher, alte Herdplatte...) werden nahezu 100 % der elektrischen Energie direkt in Wärme umgewandelt. Bei allen anderen Heizungen, die mit Strom betrieben werden, sind z.T. mehrere zusätzliche Energieumwandlungen beteiligt und erst am Ende der Wandlungskette steht die Wärmeenergie. Ich habe im Inet bisher keine verlässlichen Angaben über Gesamtwirkungsgrade (erzeugte Wärmeenergie/eingespeiste Elektroenergie) gefunden. Ein gesundes Misstrauen gegenüber der Werbung ist auf jeden Fall angebracht.

Frohe Ostern Smile

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Energiesparer

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Anmeldedatum: 26.08.2006,
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Induktionsherde kann ich nicht empfehlen.
Diese besitzten eine Leistungselektronik welche oft durch eingebaute Lüfter gekühlt werden muss.
Nicht nur der Anschaffungspreis ist höher sondern auch die Reparaturkosten, ungern werden diese Geräte repariert.

Als Alternative giebs auch preiswert einzelne Induktions-Kochplatten.

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rap

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Anmeldedatum: 30.11.2005,
Beiträge: 64
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Ich benutze schon seit längerem eine Einzelinduktionsplatte und bin sehr zufrieden.
Die Töpfe hab ich für 5€/Stck auf einem landwirtschaftlichen Markt gekauft, Stahlblechtopf ohne besonderen Boden emailiert, wie eh und je.

Wenn man nur die Sekundärenergie betrachtet ist Induktionskochen am sparsamsten, bei Primärenergie Gas klassisch.
Induktion geht sehr schnell, ist angenehm. Es gibt Lüftergeräusche.
Was überläuft brennt nciht an da die Platte ringsherum ziemlich kühl bleibt.

Komplett 4-Plattensysteme sind sehr teuer aber Einzel- und Doppelplatten nicht so sehr.
Vielleicht funktionieren ja auch 2 Doppelplatten. Würden beide zusammen wohl 300-400€ kosten.
Wär auch billiger wenn mal ein Topf runterfällt....


PS noch ein paar Links eben schnell gefunden:

http://www.steba.com/themen/induktionskochfelder/37/...
Auch zum einbauen, 2 sollten auch gehen...
Gibt auch noch andere

http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/326219_-ik-100-ste...

http://www.chefkoch.de/forum/2,8,144873,4,300,50/Induktionskochplatte-...

http://www.chefkoch.de/suche.php?suche=induktionskochplatte&wo=1%2...

klingt alles eher ziemlich positiv.......

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Warmduscher

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Anmeldedatum: 11.03.2008,
Beiträge: 22
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Danke für die zahlreichen Antworten.
Werde mir wohl erstmal nen 2er Induktionskochfeld kaufen und dann mit der Technik rumexperimentieren, bevor ich mich in größere Unkosten stürze.

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Joseph Weizenbaum

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Warmduscher

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Beiträge: 22
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So, ich bin mittlerweile Besitzer einer Doppelinduktionsplatte (Cuisine 3400). Wie befürchtet, musste ich tatsächlich neue Töpfe und eine neue Pfanne kaufen, aber diese Ausgaben dürften durch den geringeren Stromverbrauch wieder ausgeglichen werden.
Selbst gegenüber der "Schnellkochplatte" meines alten E-Herds werden die Töpfe nun deutlich schneller heiss. Die gewünschte Temperatur lässt sich direkt einstellen und auch ein Timer ist eingebaut. So könnte man z.B. Spaghetti eine vorher eingestellte Zeit lang kochen lassen, ohne befürchten zu müssen, dass man vergisst, rechtzeitig abzuschalten.
Bereits erwähnter Nachteil ist das recht laute Lüftergeräusch, dazu kommt noch ein leises Surren und zumindest bei meinem Gerät recht nervige Piepstöne, die das Betätigen der Bedientasten akustisch bestätigen. aber daran werde ich mich gewöhnen.

Insgesamt bin ich zufrieden und bereue den Umstieg nicht. Nochmals danke für die Beratung Smile

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