Moin Allerseits!
Ich habe folgendes Problem:
Seit September letzten Jahres bewohne ich eine Wohnung in Bremen. Es ist meine erste gemeinsame Wohnung und ich bin daher noch sehr unerfahren, was Energiesparen etc. angeht.
Ich heize meine Wohnung mit einer Junkers ZSR 11 Therme. Anfangs war mir nicht ganz klar, wie ich mit dieser "Etagenheizung" umzugehen habe, habe mir dann aber eine Anleitung vom Hersteller besorgt. Ich habe dann wie in der Anleitung beschrieben meine Wohnung geheizt. Vorlauftemperatur auf "E" gestellt, was max. 75 Grad entspricht, Raumtemperaturfühler auf 20 Grad im Führungsraum und Nachts ungefähr um 5 Grad abgesenkt. Alle anderen Räume habe ich über den Thermostaten an der jeweiligen Heizung gesteuert.
Das Problem ist nur, dass der Brenner die Vorlauftemperatur grundsätzlich bis auf 75 Grad heizt, auch wenn es im Führungsraum, laut Termometer, schon 25 Grad sind. Stell ich den Raumtemperaturfühler auf bsp. 10 Grad, wird es nicht kälter, sondern der Kessel heizt immer weiter auf 75 Grad.
Nachdem ich mich etwas mit dem Thema beschäftigt habe, bin ich darauf gestoßen, dass eine Zentralheizung entweder einen Außentemperaturfühler oder einen Raumtemperaturfühler haben muss, um die Vorlauftemperatur zu regeln. Den Außentemperaturfühler hat die Heizung auf keinen Fall, da die Vorlauftemperatur immer bis auf das von mir eingestellte Maximum aufgeheizt wird. Nach eingehender Prüfung mit dem Phasenprüfer habe ich dann festgestellt, dass der
Raumtemperaturfühler nicht mit Strom versorgt wird.
Meine Frage ist nun, ob der vorgenannte Fall als "normal" anzusehen ist, oder ob meine Heizung einfach wild drauf losheizt, wenn ich nicht gerade jeden Tag und jede Nacht mit dem Termometer draußen stehe und danach die Vorlauftemperatur begrenze.
Was sollte ich eurer Meinung nach tun?
MfG
Hendrik