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Forum Energiesparen & Energiespargeräte & Ökostrom

Thema: Umweltschonung durch Computeraufrüstung

rap
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Da ein Computer für seine Herstellung riesige Mengen an (bisher nichterneuerbaren) Ressourcen verschlingt ist imho nur ein nicht gebauter Computer ein guter Computer.

Ein kompletter Rechner verbraucht ca (sehr dicker Daumen, es gibt kaum Ökobilanzen Wink) die Energie die ein 8-Literauto verbraucht um einmal die Erde zu umrunden (Luftlinie, 40.000km), 33.000 Liter Wasser und 19 Tonnen Grundmaterial, darunter viele giftige und seltene Stoffe.

Der Verbrauch im laufenden Betrieb fällt dagegen kaum ins Gewicht, besonders deswegen nicht weil die meisten Rechner ja weit vor ihrer technischen Lebensdauer von 10-12 Jahren weggeworfen werden.

Durch künstliche Verlangsamungen der Rechner (Vista &Co) und schlechte systembremsende Software (Virenscanner, Internetsecutity Suites!!!!!!, Handysoftware etc, etc alles was man (bestenfalls( rechts unten sehen kann) wird heute imho eine künstliche Nachfrage an neuen Rechnern geschaffen.

Für mich vorstellbar (Optik etc sind mir egal aber es gibt sicher noch viel mehr Gründe Wink) gibt es 2 Gründe einen neuen Rechner zu kaufen:

1. Mehr Leistung ist erwünscht

2. Kompabilität/Komfortgewinn, zB durch USB 2.0 und Fronteinschübe etc.


Die Arbeitsgeschwindigkeit eines Rechners ist von vielen Faktoren abhängig. Es gibt meist einen limitiernden Faktor.
Außerdem ist die Frage wieviel Arbeitsgeschwindigkeit man eigentlich wirklich braucht.

Reine CPU-Leistung braucht man eigentlich selten.
Wenn man kein Hardcore-Spieler oder Multimediafreak ist der Video/Audio-Aufnahme und Bearbeitung macht braucht man erstaunlich wenig MHz.
Imho ist erstmal der verfügbare Arbeitsspeicher wichtig.

Grundsätzlich nimmt die benötigte Arbeitsspeichergröße von Version zu Version der benutzten Software, voran das Betriebssystem, zu (Fortschritt).
Ich beschränke mich hier auf die Windows32 Versionen. Alle imho.

Windows 95 lief incl Anwendungen mit 64MB Ram eigentlich prima Smile
Windows 98 brauchte 98MB, Windows 2000 128MB.
XP braucht schon fast 256 nur für sich, bei Vista (geraten, ich vermeide es) dürfte sich das schon stärker in Richtung 512 ausbreiten.

Wenn der Arbeitsspeicher zu klein ist werden nicht benötigte Programmteile ständig auf die Festplatte ausgelagert die aber viel langsamer als der Arbeitsspeicher ist und außerdem verschleißt (hatte die letzte Zeit einige defekte HDD´s ersetzt Sad).

Für ein flüssiges Arbeiten kann man kaum genug Ram haben das die Verwaltung desselben nicht so optimal zu sein scheint.

Mindestempfehlungen für flüssiges arbeiten: Win 2000 256MB, XP 512, Vista 1 GB

Ironie: Unter Win3.11 mit 8 MB Ram gab es auch schon leistungsfähige Textverarbeitungen, eben die Vorgänger der heutigen, man vergleiche den quasi gleichen Output (natürlich gibt es heute viel mehr Möglichkeiten, wenn man sie denn benutzt....) mit den Systemvoraussetzungen.....

Arbeisspeicher (Ram) ist durch nichts zu ersetzen als durch mehr Ram Smile

Mein derzeitiger Rechner hat (durch Musiksoftware bedingt) 2 GB und die Auslagerungsdatei ist deaktiviert.

Der erste Schritt ist es also den Arbeitsspeicher zu erweitern.
Bei älteren Rechnern muß man herausfinden was man so maximal reinstecken kann. Ist nicht so einfach das Ganze und es funktionieren auch nicht mehr alle Riegel. Ich empfehle die Aufrüstungsaktion in einem Fachgeschäft durchzuführen, dann kann man probieren (lassen) und hat (hoffentlich) Fachleute an der Hand.

Mit genügend Ram kann man auch meistens das Betriebssystem upgraden ohne danach in Zeitlupe arbeiten zu müssen.
Wie gesagt, für normales arbeiten reichen auch 500 MHz.
Bei Speichermangel kann man auch die Festplatte gegen ein größeres und schnelleres Exemplar tauschen.

Der größte Rest ist die Konfiguration der Software.

Man muß vermeiden daß überflüssige Programme mit Windows gestartet werden, die Dienste reduzieren und eine feste (unfragmentierte) Auslagerungsdatei einrichten damit Windows im Laufe der Zeit nicht langsamer wird wie es das im Serientrimm tut.

Inzwischen will auch jedes wichtige und weniger wichtige Stück Software ständig nach Hause telefonieren und/oder schmeißt einen Scheduler oder Updater oder sonstwas in den Windows Autostart. Leider meist nicht in die Autostartgruppe. Dann muß man msconfig oder die Systemstartfunktion von Spybot Search&Destroy (empehlenswert, schützt ohne aktiv sein zu müssen) benutzen und mit Augenmaß die unwichtigsten Sachen davon abhalten überflüssigerweise Rechenzeit zu schnorren.

Bei nur internetverbundene Einzelplatzrechnern (wohl der Normalfall bei ptrivatrechnern) kann man auch einen guten Teil der Systemdienste deaktivieren was sich mit einem deutlich spontaneren Ansprechverhalten (subjektive Rechnergeschwindigkeit) äußert Smile
Ist aber kniffelig (gibt auch massig Webseiten dazu) und man sollte gutes Grundwissen besitzen und sich Änderungen notieren! falls später was nicht funktionieren sollte und man wieder was rückgängig machen muß.

Leider ist nicht wirklich sicher zu bestimmen welcher Dienst sich wie irgendwo einmischt und so kann trotz logischer Überlegung (nützt bei PC´s oft nichts) plötzlich was ganz anderes nicht funktionieren was scheinbar mit diesem Dienst gar nichts zu tun haben kann.....
Die Abhängigkeitsdarstellung bei den einzelnen Diensten gibt auch nur rudimentäre Abhängigkeiten wieder.
Schön wäre es von Microsoftseite eine Konfigurationswahl abhängig von der späteren Benutzung zu haben.
Der Standardfall Einzelrechner mit DSL-Anschluß benötigt viele laufende Dienste nicht.

Hin und wieder sollte auch mal die Festplatte defragmentiert werden.
Es liegt auf der Hand das eine Datei die in 1000 Einzelstücken von der Festplatte gelesen werden muß spürbar länger braucht bis sie zur Benutzung verfügbar ist.

Es gibt auch viele direkt bremsende Software.
An erster Stelle muß ich leider Virenscanner und noch schlimmer Internet Security Suites nenne.
Mach die Norton Internetsecurity Suite drauf und Dein Rechner läuft nur noch halb so schnell.....
Ein sehr schneller Profi-Virenscanner (falls es sowas gibt) der auch ältere Rechner kaum belastet ist der (weitgehend unbekannte aber meist Testsieger, wenn er mitgetestet wird) Nod32 (benutze ich auch, scannt 3 mal schneller als zB der Kaspersky und findet noch doppelt so viele Probleme) . Am Besten bei Ebay kaufen, wenn möglich im Viererpack für die Familienrechner und die Kumpels, ist viel billiger. Ich arbeite nicht für den Hersteller Wink hab nur die beschriebenen Erfahrungen damit gemacht die speziell für alte Rechner wichtig sind.

Es gibt auch zB Windows 2000 Systeme wo zB die eingebaute Windows Updatefunktion wegen einers Fehlers den Rechner praktisch lahmlegt. Da muß man dann erstmal drauf kommen..... ist aber selten.
Fast jeder Rechner ist ein Unikat....

Ist für die Industrie natürlich praktisch. Der Rechner wird (durch die Standardeinstellungen von Windows) immer langsamer (kann man rückgängig machen), man installiert irgendwann die neueste Version von ...Office oder sonstwas und kauf dann einen neuen Rechner weil man mit dem alten nicht mehr zügig arbeiten kann....

Man glaubt nicht wie flott man einen 600 MHz-Rechner durch Konfiguration kriegen kann.

Ein Punkt sind noch neue wesentlich schnellere Schnittstellen wie USB 2.0, imho heute unverzichtbar.
Das kann man bai allen Rechnern nachrüsten in Form einer PCI-Karte die hinten auf das Mainboard gesteckt wird. Kosten 10-20€. Am besten darauf achten daß sie auch einen internen! USB-Anschluß für den Froneinschub hat. Bei neueren Windowsversionen braucht man noch nicht mal extra Treiber dafür.
Dazu passend noch ein Fronteinschub für das gleiche Geld damit man alle seine nun schnellen USB-Geräte auch beqem von vorne am Rechner anschließen kann.

So ausgerüstet kann man die Rechner noch lange betreiben.

Macht ja keinen Sinn einen Rechner der die durchschnittliche Prozessorauslastung von 2% hat (kann man im Taskmanager überprüfen) durch einen zu ersetzen der dann 1% hat.

In Wirklichkeit ist alles vielleicht nicht ganz so einfach aber machbar.

Ich schätze daß man die meisten alten Rechner durch eine Investition von <100€ gut benutzbar incl Komfortsteigerung/Lärmreduzierung etc halten kann.

Teilweise brauchen neuere Programme ein gewisses Maß an grafischen 3D-Fähigkeiten die besonders bei alten Officerechnern, die mit den beliebten Rage 3D Chips (kann alles nur kein 3D Wink) bestückt waren, nicht vorhanden sind.
Da kann man auch noch für ein paar Euro die langsamste käufliche Grafikkarte in den Rechner stecken die man findet. Es geht hier icht ums Spielen, da braucht man teilweise die schnellsten und teuersten Systeme.

So aufgerüstet klappt dann auch Google Earth Smile

Ein Rechner besteht aus vielen Einzelteilen die größtenteils wie ein Baukasten einfach gegen neure ersetzt werden können (in gewissen Grenzen natürlich, Prozessoren etc).
Man muß nur gucken wo es hängt und gezielt aufrüsten.

Ich schließe hier mal ab, es könnte in Details noch seitenweise weitergehen.


Zuletzt bearbeitet von rap am 08.04.2008 09:57, insgesamt einmal bearbeitet

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GMil
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Prinzipiell kann ich den Ausführungen zustimmen. Ich betreibe in einem meiner 14 PCs z. B. ein Dual-Boot-System von WfW 3.11 und Win2k, weil ich das Uralt-Windows für einen ebenso alten ISA-SCSI-Scanner brauche, für den es unter den neuen Systemen weder Anschlüsse noch Treiber gibt.

Man glaubt es kaum, aber diese beiden doch rund 16 Jahre auseinanderliegenden Betriebssysteme laufen auf der selben Hardware! Natürlich war die Installation etwas tricky. So mußte ich z. B. den RAM auf 512 MB reduzieren, um WfW überhaupt installieren zu können. Danach konnte ich den Speicher wieder aufrüsten, weil WfW den RAM beim Laden nicht mehr auf seine Größe testet. Allerdings mußte ich eine PCI-Grafikkarte einsetzen, weil es für die AGP-Karten (und erst recht für die neuen PCIe-Karten) keine Windows 3.11-Treiber mehr gibt. Ferner benötigt jedes System seinen eigenen Satz von Anwenderprogrammen, aber die Ähnlichkeiten in den Windows-Teilen und erst recht in den Office-Anwenderprogrammen wie WORD, EXCEL etc. sind durchaus noch erkennbar.

Windows für Workgroups (WfW) läuft auf dem PC übrigens rasend schnell; es ist eine Freude, damit zu arbeiten. Windows 2000 läuft im Vergleich dazu (trotz 2 GB RAM) regelrecht lahm. Außerdem ist WfW natürlich völlig immun gegen alle Viren, denn so alte gibt es gar nicht mehr, daß sie einem jetzt 24 Jahre alten System gefährlich werden könnten Very Happy . Gleiches gilt jetzt fast auch schon für das 8 Jahre alte Win2k, allerdings nutze ich fürs Internet doch lieber noch Win98; das geht inzwischen auch völlig ohne Virenschutz. Die Viren lagern natürlich alle auf dem PC, können aber nicht wirken, da ihnen die richtigen Wirtsprogramme fehlen. Ein 10 Jahre altes Win98SE ohne jeden Virenschutz läuft aber auf halbwegs aktueller Hardware (etwa einem Pentium 4 mit 3 GHz) deutlich schneller als ein XP oder gar Vista mit aktivem Schutz auf modernster Hardware.

Also: nicht immer ist die Kombination aus modernster Hard-und Software das Nonplusultra; ein rüstiges Altsystem tut es oft genauso. Die Lebensdauer eines PCs ist fast unbegrenzt (zumindest ein paar Jahrzehnte), wenn man ein paar kritische Komponenten im Auge behält (Lithium-Batterien; Köpfe und Lager der Festplatten, Lüfter etc.).

Mein ältester voll funktionsfähiger Computer ist übrigens weit über 30 Jahre alt. Ein PC-Freak von heute ist regelmäßig fassungslos, wenn er sieht, wie man früher mit RAM-Größen ab 1 KB (jawohl, 1 Kilobyte!) bereits in "Hochsprache" (namens Basic) programmieren konnte -etwa mit dem ZX 80 / ZX 81-, ohne weiter auf den etwas mühsamen Assembler der noch älteren Systeme angewiesen zu sein.

Das Nonplusultra war dann der Commodore PET mit 4 KB RAM, eigenem Bildschirm und Tastatur sowie Datasette (alles in einem Gehäuse), Doppelfloppy (2 x 170 KB) und Drucker zu insgesamt etwa 8.000.- DM! Darauf lief immerhin eine komplette Abwicklungssoftware für einen Kleinbetrieb (Finanzbuchhaltung, Textsystem, Kalkulator usw. usw.). Heute versuchen z.B. SAP oder IBM mit Middleware in diesen Nutzer-Größen Fuß zu fassen, auf Servern mit RAM im zweistelligen GB-Bereich und mit Hard- und Softwarepreisen der Großindustrie.

Natürlich verlockt das immer besser werdende Preis-Leistungsverhältnis zum Umstieg, aber ebenso sicher wird jeder Hardware-Fortschritt ganz schnell vom Software-Komfort wieder aufgezehrt. Wer aber braucht z. B. wirklich die ressourcenfressende Aeroglass-Oberfläche von Vista? Der kometenhafte Aufstieg von USB erzwang damals fast den Umstieg auf Win2kSP4, um ungehindert und treiberfrei alle USB-Geräte anschließen zu können. Seitdem aber ist m. E. kein Feature mehr aufgetaucht, das noch neuere Systeme benötigt und dabei so zwingend erforderlich ist, daß man wirklich umsteigen müßte.

_________________
Gruß

Gerhard

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rap
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Hehe

Ich glaube es ist die Faulheit der Softwarehersteller die schnellere Rechner "erforderlich"? macht.
Die klicken nur noch die ganz großen Bauklötze zusammen und optimieren nicht mehr.

Ich habe mal, um die Programmiersprache C zu lernen, ein Programm schreiben wollen das die kürzeste Zugfolge für die Lösung von Rubiks Zauberwürfel findet.
Ich dachte das sollte auf meiner damaligen 486er 33 MHz Rakete Smile kein Problem sein.
Ist aber erstmal an den Zehnerpotenzen gescheitert. Bei einer Zugtiefe von 20 hätte er bei 50.000 Zügen pro Sekunde wegen der erforderliche Bruteforce Methode 100.000 Jahre gebraucht um die alle durchzuprobieren Wink
Naja, ich hab mich dann mit den Ecken begnügt und habe dann durch Arbeit am Code die Programmgeschwindigkeit von 50.000 Drehungen/s auf 38 Millionen/s steigern können.
Dadurch daß ich dem Rechner Arbeit abgenommen haben (zB Schleifen ausschreiben, Schleifen sind erstaunlicherweise ziemlich langsam...) Abkürzungen und Tricks.
Deshalb hat er dann auch mehr Lösungen gecheckt als er Taktfrequenz hatte.

Mein Bruder ist Softwareentwickler und er sagt auch daß man die meisten Programme um den Faktor 100 beschleunigen könnte....

Wieviel MHz (nicht GHz) man dann noch bräuchte kann man sich gerne ausrechnen...


Außerdem gibt immer noch diverse Tricks.
Zum Beispiel gibt es für mittelalte Hardware mit einem Via-Chipsatz einen (praktisch unbekannten?) IDE- Miniporttreiber der wie Viagra (kenne es nicht) für den PC wirkt.
Man installiert ihn und alles geht spürbar schneller Smile Smile
Hat bisher auf jedem Via-Rechner geklappt....

Erstaunlich wa man auch mit vernünftigen Treibern bewirken kann.

Das erste was ich an alten Rechnern immer mache ist die Auslagerungsdatei defragmentieren und in eine feste Datei umwandeln weil das die Hauptursache dafür ist daß Windows im Laufe der Zeit immer langsamer wird.

Leider geht das nicht so ohne weiteres (...) weil die mitgelieferten Defragmentierungstools bisher bei keiner Windowsversion auch die Auslagerungsdatei mitdefragmentiert haben.
Es gibt also nur die Möglichkeit die Auslagerungsdatei tempörär auf eine andere Partition oder Platte auszulagern oder sie bei genug installiertem Ram einfach abzuschalten. Genug heißt etwas mehr als Windows und die Autostartprogramme brauchen. Kann man im Taskmamager überprüfen.

Dann kann man die Systempartiton defragmentieren und dann die Auslagerungsdatei dort neu fest anlegen indem man die untere und obere Größe gleich wählt. Da die Systempartiton meist am Anfang der Platte liegt ist sie auch am schnellsten. Daher sollte man die Auslag.Dat. wieder dort anlegen.
Danach wird sich die Auslagerungsdatei nie! mehr verändern oder in 100te Teile aufspalten wie sie das tut wenn Windows sie verwaltet.
Heißt auch daß der Rechner sich nicht mehr zwangsläufig mit der Zeit verlangsamt.
Spart auch Geld weil man weder Windows aus Performancegründen einmal im Jahr neu installieren muß Wink und sich der Neukauf eines Rechners stark verzögern kann Smile

PS eine mein Rubikprogramm benutze ich heute als Integer Benchmark.
Ich gebe eine Anfangsstellung ein die es nicht gibt .
Dann rechnet er alle 18 x 15^8 Möglichkeiten (errechnet auf 9 Züge Tiefe, selten gibt es keine Lösung, meist 6 oder 7 Drehungen) durch und ich stoppe die Zeit.
Mein 386er hat 20 Minuten gebraucht.
Dann habe ich mit einem Zwischensockel einen DX4/133 MHz reingesetzt: 5 Minuten.... Shocked und das nach Wochen mit der Stoppuhr Wink
Dann hatte ich noch diverse andere bis zum letzten XP2500+: 8,5 Sekunden
Mein derzeitiger Turion64 1,6 (in einem Desktoprechner) braucht 12,5 Sad warum auch immer, ich hatte immer gedacht die Athlon 64er wären schneller, so kann man sich irren, Webegedöns...
Hab noch einen (zum Verkauf stehenden) Minirechner mit einem Pentium M 1,6 gebaut: auch 8,5 Sekunden...

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lmr
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Man kann aber auch anstelle von Windoof ein vernünftiges Betriebssystem benutzen... Cool

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GMil
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Die heutigen auf Komfort und Komplexität ausgelegten Hochsprachen betreiben eine gigantische Ressourcenvergeudung. Nochmals viel schlimmer sind ALLE Betriebssysteme (die einen mehr, die anderen weniger). Ein auf den Prozessor maßgeschneidertes Assemblerprogramm würde die meisten gängigen PC-Aufgaben um den Faktor 1000 bis 1000.000 beschleunigen. Ich habe solche Programme für Großrechner noch geschrieben. Dort rentierte sich das, weil der Rechner samt aller Peripherie viele Jahre unverändert gebaut wurde. Im PC-Bereich ist das undenkbar; es würde jeden Fortschritt verhindern.

Warum das praktisch nicht mehr machbar ist? Schuld ist die geforderte Kompatibilität. Heute kann jedermann aus zahlreichen Komponenten heute, morgen oder in 2 Jahren ziemlich wahllos einen PC zusammensetzen, und in 99% der Fälle wird das Ding laufen! Das gewünschte Betriebssystem, heiße es, wie es wolle, wird auch funktionieren, und auch die Nutzprogramme werden laufen. Das geht aber nur, wenn man logische, von der Hardware unabhängige Ebenen einzieht, die die Kompatibilität sicherstellen (MS nennt das HAL; Hardware Abstraction Layer). Das wiederum kostet extrem Performance, weil so ein Programm dann auf die Spezifika eines Systems verzichten muß, die es gerade schnell machen würden. Gleiches gilt für die Nutzprogramme, die ja auch auf zahllosen Rechnergenerationen laufen sollen. Da werden dann schnell mal 10.000 oder 100.000 Befehle benötigt, wo bei einem maßgeschneiderten Programm gerade 10 nötig gewesen wären.

_________________
Gruß

Gerhard

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rap
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Korrekt

GMil hat Folgendes geschrieben:
Im PC-Bereich ist das undenkbar; es würde jeden Fortschritt verhindern.



Also wenn das Fortschritt ist das man denselben Effekt mit immer mehr Aufwand erreicht verzichte ich gern darauf.....
Man muß heutige Bezeichnungen stark überdenken und die Sache richtig bezeichnen.
Diese ständigen tollen Neuentwicklungen treiben ja auch die Preise.

Ich frage mich zB Beispiel warum man, wenn man ein Auto gebaut hat das prima fährt, ein paar ganz wenige Jahre später gleich ein neues Modell rausbringt. Vermutlich mit einer schlechteren Nutzbarkeit, hatte ich schon und häßlicher sowieso Sad
Das verbraucht auch nicht wirklich weniger (hab wohl zuwenig in den Hochglanzprospekten gelesen um daran glauben zu können) und hat viele Gimmicks eingebaut die mich immer mehr gängeln und meine offensichtlich Question nachlassenden Fahrkünste ersetzen soll. Den meisten elektronischen Schnickschnack würde ich inzwischen schon aus Gründen der Verkehrssicherheit verbieten. Ein bißchen Aufmerksamkeit sollte der Fahrer vielleicht noch für den Verkehr haben.
Als Motorradfahrer (hab kein Auto) wurde ich schon zwei mal umgefahren, Vorfahrt genommen.. jedenfalls stellt sich inzwischen an jeder einmündenden Vorfahrtachtenstraße die Frage fährt er oder nicht. Daß Dich der Fahrer ansieht muß nicht heißen daß er nicht fährt. Keine Ahnung warum. Jedenfalls fahre ich kaum noch wird mir zu anstrengend.
Bin froh daß ich keine bleibenden Schäden davongetragen habe.
Naja jedenfalls kosten diese Neuentwicklungen riesige Summen ohne daß imho ein echter Fortschritt zu sehen ist außer daß wohl bald alle! Autos 1500 kg (une natürlich mehr) wiegen.



Das letzte Beriebssystem das mich positiv! überrascht hat was Beos.
Ich hatte die letzte Beta installiert und es lief praktisch alles auf Anhieb, sogar meine TV-Karte.
War ja ein Linuxderivat und hat sich bezeichnenderweise nicht durchgesetzt.
Der Rest wird heute noch als Zeta verkauft.

Ich denke die Softwareindustrie ist eine riesige Kundenmelkmaschine.
Man muß die Leute nur dazu bringen den ganzen Mist zu glauben und auch die Tatsache daß man den ganzen PC-Kram braucht.
Wieviele Gründe wurden schon dafür genannt: papierloses Büro etc.
Ist wie bem Spaceshuttle, dem größten wirtschaftlichen Desaster aller Zeiten... im Prinzip hat es keine einzige finanzielle Vorgabe eingehalten. Und die Verfehlung war nicht nur um den üblichen Faktor Pi Wink

Viel Gewinn mit wenig Arbeit. Deshalb sind optische Gimmicks auch so wichtig.
Verpaß dem Ding ne neu designete Oberfläche (wo man nix mehr findet) und der Fortschritt ist direkt sichbar Wink
Die haben bestimmt mehr Designer und Marketingleute als Programmierer.
Ist nicht wirklich die Frage warum Microsoft so reich geworden ist.
Mit ehrlicher Arbeit bestimmt nicht und auch nicht durch die überragende Qualität seiner Software.
Sind wohl eher Mafiastrukturen.
Wo´s nur noch um Geld geht....
Aber die Kunden (und merkwürdigerweise auch die Firmen die ja wirtschaftlich rechnen sollten) kaufen ja auch alles.

Ist für mich immer ein Rätsel gewesen warum man neue Bürorechner kauft (kosten Geld glaube ich) wenn die Flotte schon mal 1 GHz (eher max 500 wieviel Rechenleistung braucht eine Textverarbeitung?) hat. Ein zusätzlicher Ramriegel, ein bißchen gebastelt und schon läuft die Sache. Ein neueres Betriebsystem ist auch nicht umsonst.
Und die Sekretärin die vorher ihre 3 Officefunktionen fest im Griff hatte fängt erstmal wieder fast von vorne an. Was das kostet....
Fragt man sich warum die Firmen so viel Geld zum Fenster rauswerfen statt wirklich Gewinne zu maximieren indem man mal nicht an den Leuten sondern an anderer Stelle spart...

Test: Openoffice (kostenlos) liegt vor MS-Office (viele Hundert Euros)
Was wird benutzt?.....


Aber es geht immer weiter.
Da Windows es nicht schafft seine Prozesse im Zaum zu halten hat leider ein Dualcore Prozessor eine gewisse Daseinsberechtigung. Kennt jeder fast eingefrorener Rechner wegen irgeneines blockierenden Prozesses.

Aber was soll der Quadcore und auch der 64 Bit Scheiß?
64 Bit für doppelten Ressourcenverbrauch?
Der Supergau: Vista 64... die Macher müßten imho in den Knast.
Umweltzerstörung ist wie Mord.
Die Liste könnte man imho endlos weiterführen.
Ich hab keine Ahnung was sich daraus für ein Sinn ergeben soll.

Hihi mein Bruder hat mal geschaut wieviel Speicherplatz derselbe Text in den verschiedenen Wordversionen verbraucht.
Um es sehr vorsichtig zu formulieren: sie sind nicht kleiner geworden.

Ein Nebeneffekt der aufgeblasenen Software ist übrigens, daß die Festplatten immer stärker belastet werden. Ich glaube nicht daß das deren Lebensdauer vergrößert.
Ist doch schon ein Unterschied ob man 30 MB (müßte eigentlich reichen um alles wichtige auch heute zu betreiben) in den Arbeitsspeicher lädt oder 300MB.
Ich hatte in der letzten Zeit einige defekte in der Hand. Aber da natürlich jeder vorbildlich sichert ist das ja kein Problem oder?

Das beste Beispiel für gefräßigen bürokratischen Overhead (in Europa eigentlich normal deswegen regt sich auch keiner darüber auf) ist ja wohl die Registry mit ihrem Editor.
Ich habe keine tiefere Ahnung davon (will ich auch gar nicht, wäre Ressourcenverschwendung in meinem Hirn-Speicher) aber ich würde jede Wette eingehen daß 95% derselben völlig überflüssig ist.
Ist nur ein Abbild Brüsseler Bürokratie die uns bevormundet und auffrißt.
Dazu noch der Editor. Wie haben die das hingekriegt daß der so langsam ist? Eine echte Spitzenleistung..... der Code um die reine Funktion zu erreichen muß doch nativ vielfach schneller sein. Ist wohl eine komplette Neuentwicklung, NT im Zeitgeist gewissermaßen. Das muß doch Extracode erfordert haben, soviel Mühe haben die sich gegeben....
Ist ja schon schlimm genug daß man den öfter braucht. Viele Geister die man rief (Programme) wird man ja auch kaum noch los, ist wie bei den Treibern von HP und vielen anderen.... Wo der Mensch hinkommt vermüllt er alles.
Aber ich platze immer fast wenn ich ihn benutze.
Mein Bruder hat mal einen kleinen Editor geschrieben der die Registry (ist eigentlich eine Textdatei) in 4 Sekunden durchsucht hatte, der Regedit hatte über 30 Sekunden gebraucht.

Eine Zeit der (leider negativen) Wunder die heutige Zeit des Super-Ultra-Hightech

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