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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Warmwasser auch über Sole/Wasser-WP oder gesonderte Luft-WP

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thomasgberger

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 28.02.2008,
Beiträge: 16
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ANZEIGEHeizung - Solar - Sanitär - Elektro
Heizen und Kühlen
mit Wärmepumpen


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Hallo

was macht mehr Sinn:
(1) Die Warmwasserbereitung über die gleiche Sole/Wasser-WP laufen zu lassen, die für die Heizung des Hauses (mit Fußbodenheizung) oder
(2) für die Warmwasserbereitung eine spezielle Warmwasser-Luft/Wasser-Wärmepumpe im Keller aufzustellen, die nur für die Warmwasserbereitung zuständig ist (so dass im Sommer die Sole/Wasser-Wärmepumpe abgeschaltet werden kann und die Sole/Wasser-Wärmepumpe das Wasser nur auf die für die Heizung nötige Temperatur erhitzen muss)?

Bin für jeden Tipp dankbar.

Mit besten Grüßen
T. Berger

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bernhard geyer

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Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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Fast immer ist Lösung 1 besser.
Eine WP sollte eigentlich (fast) immer ohne zusätzliche Heizkreislauf-Puffer laufen. Und die Temperatur WW und Heizung haben nur bei vermurkster Installation (alles auf einen Puffer) die gleiche Temperatur, ansonsten bietet jede vernünftige WP hier gesonderte Anschlüsse an.

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machtnix

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Anmeldedatum: 29.06.2006,
Beiträge: 1587
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Das stimmt leider nicht so ganz wie mein Vorredner feststellte.
Ich bin ein Freund von Lösung 2:Im Sommer die Heizungswärmepumpe abschalten,so kann sich das Erdreich erholen.
Auch habe ich noch keine WP mit gesonderten Warmwasseranschlüssen gesehen.
Man kann das aber auch ganz elegant über ein 3-Wege-Umschaltventil lösen.

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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machtnix hat Folgendes geschrieben:
Ich bin ein Freund von Lösung 2:Im Sommer die Heizungswärmepumpe abschalten,so kann sich das Erdreich erholen.

Sollte sich auch so erholen. Und ob die mehrkosten einer zweiten WP auch bei sehr viel teuren Stromtarifen sich je rechnet .... Da sind ein paar m2 mehr Kollektorfläche oder ein paar Meter Bohrtiefe um einiges billiger.

machtnix hat Folgendes geschrieben:
Auch habe ich noch keine WP mit gesonderten Warmwasseranschlüssen gesehen.
Man kann das aber auch ganz elegant über ein 3-Wege-Umschaltventil lösen.

Wie es gemacht bin, bin ich zu viel Laie, jedoch braucht man die Heizung nicht auf WW-Temperatur bringen. Solch ein Schaltung würde einen großteil der Heizkostenersparnis zunichte machen da ja dann der "Wirkungsgrad" der WP sehr viel schlechter ist.

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machtnix

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.06.2006,
Beiträge: 1587
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Beide WP's lasse ich natürlich auf den Wärmepumpenstrom laufen.

Fällt bei System 1 aus irgendwelchen Gründen die WP aus die für Heizung und WW zuständig ist,so habe ich gar nichts mehr.
Bei System 2 fällt z.B. ein System aus,so habe ich entweder immer noch Heizung,also warm,oder Warmwasser.

Für Warmwasser mit der WP brauchts natürlich eine gute Regelung.
Für die heizung stelle ich mal 35°C Vorlauftemperatur zur Verfügung und für Warmwasser dann eben 47°-50°C.
Ist doch alles easy.
Kann auch über Mischer machen oder nicht,usw.usw.

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denkedran

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006, Wohnort: 85077 Manching
Beiträge: 384
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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Ein weiterer Vorteil, der von machtnix angestrebeten Lösung ist die bessere Jahresarbeitszahl, welche mit der Heizwärmepumpe zu erreichen wäre.
Eine Brauchwasser Wärmepumpe mit Direktverdampfung erreicht auch gute Werte.
Danach richtet sich auch die Förderung.

Nur mal so zum nachlesen unter http://www.waermepumpe.de/index.php?id=36...

Gruß Denkedran

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