Wenn der Zähler für euer Haus im Nachbarhaus installiert ist, existiert zwangsläufig eine Zuleitung von dort zu eurem Sicherungskasten. Erdarbeiten etc. fallen daher gar nicht erst an, wenn man zusätzlich einen privaten Zähler direkt vor dem Sicherungskasten installiert. Von der Bauart bzw. Leistung her sollte das der gleiche Typ sein wie der vom EVU benutzte (heute üblich 10 (60) A, dreiphasig, 75 U/kWh). Sowas gibt's im Baumarkt; die Montage kann ein Elektriker übernehmen.
Natürlich wird zur Verrechnung weiterhin der EVU-Zähler im Nachbarhaus genutzt, aber zum Überblick über den Energiebezug reicht der eigene Zähler allemal.
Wollte man den originalen Zähler offiziell verlegen lassen, könnten in der Tat Erdarbeiten anfallen, weil wegen der Zählervorsicherung u.U. ein dickeres Erdkabel verlegt werden müßte. Da würde und sollte das EVU dann lieber gleich einen eigenen Anschluß legen. Dann würde nämlich auch das jetzt notwendige Durchleitungsrecht im Nachbarhaus entfallen.