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Forum Mobilität & Verkehr & Kraftstoffe

Thema: Druckluftauto kommt im Herbst...

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rap

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http://www.heise.de/newsticker/meldung/104026...

http://www.mdi.lu/eng/affiche_eng.php?page=moteurs...

super Smile

klingt vernünftig und seriös

Bei geeigneter Tankstation könnte man die Tanks in 3 Minuten füllen für 100 km Reichweite.
Der eingebaute Bordkompresor braucht an einer 230 Volt Steckdose 5-6 Stunden.

Mit der Hand pumpen dauert größenordnungsmäßig 100 Stunden Wink (habs grob überschlagen.... hat einer angefragt zu dem obigsten Link Smile)


PS Druckluftautofirmen werben ja gerne damit daß ihre Autos die Luft verbessern... Very Happy
Könnte stimmen, beim Füllen wird sie gefiltert Wink

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bernhard geyer

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Hätte nicht gedacht das die schon soweit sind. Ist nur die Frage wieviel fosile Energie aufgebraucht wird um die Druckluft zu erzeugen (Nützt wenige wenn für eine Tankfüllung 2 Liter Benzin verbraten wird oder 20 kWh Strom.

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rap

Erfahrung: ****
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Beiträge: 64
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20 kWh Strom wären schlimmer weil sie durchschnittlich 60 (also 6 Liter Benzin) für die Herstellung desselben bräuchten....

So oder so, 2 Liter wären schon mal erfreulich.
Mit ner 10 kWh Solaranlage würde man die Autos schon ganz schön auf Druck bringen können Wink
Die Literangaben beziehen sich aber auf den Verbrennerbetrieb oder? Confused


Ist die 1. Frage wann die wirklich rauskommen.....

Und die 2. Frage des Wirkungsgrades (also Verbrauchs) im Druckluftbetrieb.
Wenn zB die Drucklufterzeugung nicht isotherm (bei konstanter Temperatur, normalerweise würde sie sich beim Komprimieren stark erhitzen) erfolgen kann gibts Riesenverluste.

Entweder man kann die Tanks thermisch sehr gut isolieren (die entstehenden Temperaturen bei isentroper Kompression, ohne Wärmeabgabe, bei 300bar sind 1226°C, ziemlich heiß...) oder man muß alles isotherm (auf gleicher Temperatur) halten.
Auch die Luftausdehnung im Motor, was ich mir aber nicht wirklich vorstellen kann.

Was nicht viel heißt da ich von konkreter Drucklufttechnik bisher keine Ahnung habe, nur ein bißchen von Thermodynamik....

Fazit: ich kann mir leider nicht vorstellen daß der Verbrauch im Druckluftbetrieb sich auch im 2 Literbereich bewegt.....
Aber trotzdem, es bewegt sich was.

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Fanatic

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Hört sich ja im großen und ganzen sehr innovativ an.Ich hätte nicht gedacht,das dadurch soviel Energie gespeichert werden kann.
Allerdings gilt hier das selbe wie beim Wasserstoff -der Antrieb ist nur so sauber wie die Primärenergie.Toll ist natürlich der Aspekt daß das Speichermedium überall verfügbar, ungefährlich und leicht ist.

Ausserdem könnte relativ einfach ein Teil der Bremsenergie wieder dem Speicher mittels "Bremskompressor" zugeführt werden.


Bei der Kompression gibt die Luft Energie in Form von Wärme ab die sie bei der Entspannung wieder zugeführt "haben möchte"-sprich im Sommer entsteht ein gewisser Kühleffekt wenn man die Wärme aus dem Innenraum zuführt.D.h. die Wärmeenergie braucht nicht mit in den Druckspeicher da sie dort nur "Platz" wegnimmt.
Im Winter gibts dafür ohne Kraftstoff keine Heizung.
Aber auf jeden Fall ein toller Ansatz in der Zukunft bezahlbar von A nach B zukommen.

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rap

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 30.11.2005,
Beiträge: 64
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Obs bezahlbar wird hängt von dem Gesamtwirkungsgrad und den Primärenergiepreisen ab, wobei die imho auch nicht annähernd den echten Wert der Energie (1 kWh entspricht 15-20 normalen menschlichen Arbeitsstunden, 1 Liter Benzin 150-200 (Wärmeenergie)) und die Folgekosten wiederspiegeln. Zumindest nicht bei den nichtregerativen.



Wenn man eine isentrope (ohne Wärmeabgabe) Kompression auf 300bar mit einer isothermen vergleicht sieht man daß fast die Hälfte (45%) der Energie zum erwärmen der Luft gebraucht wird. Oder dasselbe muß beim Entspannen im Motor wieder zugeführt werden.

Also 45% der Leistung müßte in Wärmeform beim aufladen oder entladen mit der Umgebungsluft ausgetauscht werden wenn man diese als Wärmespeicher benutzt.
Das setzt einen leistungsfähigen, also großflächigen (und schweren?) Wärmetauscher voraus.

Ansonsten bekommtet man die entsprechenden Wirkungsgradverluste auf die Primärenergie bezogen, also hohen Verbrauch.


Man könnte man diese Wärmeenergie in einem vakuumisolierten Wärme(Wasser?)speicher zumindest kürzerzeitig (ein paar Tage) zwischenlagern....

Naja ich sehe schon die Atmosphäre wäre besser....

Wenn man (wie ich angenähert vermute) isotherm komprimiert, also mit dem langsamen Bordkompressor mit entsprechendem Temperaturausgleichmit der Umgebung, dann aber isentrop (wegen der kurzen Zeitspanne der Expansion im Motor wobei kein Wärmeaustausch mit der Umgebung stattfinden kann) expandiert hätte man zu den anderen Verlusten noch die obigen 45% und eine Eisklotz als Motor.

Wäre doch mal interessant wie der Hersteller diese Problem gelöst hat, und ob.


rap

PS hab nur kurz gerechnet, ging nur um die Größenordnung...

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Souli

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Beiträge: 60
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Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Jetzt haben wir ja langsam Herbst. Wann und wo kommt nun das Druckluftauto? Weiss da jemand mehr? Question

_________________
Siehe auch:
www.wasserturbo.de...

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