Hallo!
Ich möchte mich gerne an die Fachleute unter den Forums-Teilnehmern wenden mit der Bitte um Kommentare.
Vorab: ich möchte klarstellen, dass es mir nicht darum geht, einen Ihrer Kollegen zu diskreditieren oder anzuzweifeln - ich möchte lediglich fachlich kompetente Kommentare.
Es geht um die Beheizung eines Bürogebäudes mit „Hausmeisterwohnung“ (also meiner)

. Die Gesamtfläche beträgt ca. 300 qm, davon 120 qm Wohnfläche. Ans Gebäude angeschlossen ist eine Lagerhalle mit 150 qm, die nicht voll beheizt werden muss. Bauweise ist Holzständer in KfW 40-Standard, durchgängig Fußbodenheizung.
Meine ursprüngliche Idee war eine Solaranlage, die von einer Wärmepumpe unterstützt wird, wenn nötig.
Nun zum Vorschlag des Fachmanns.
Seiner Meinung nach ist Solar generell nicht sinnvoll. Wenn überhaupt, dann würde er dies lediglich über eine Kollektorfläche von 5-6 qm zur WW-Erzeugung einsetzen. Wenn unbedingt gewünscht, könnte man aber auf 10-12 qm erweitern und den Speicher damit bedienen.
Dieser sollte ein ausreichend dimensionierter Schichtspeicher sein, der hauptsächlich von der WP bedient wird.
Hier empfahl er zunächst eine Sonden-Lösung. Auf intensives Nachhaken, dass sich das aus meiner Sicht bei Bohrkosten von 15.000 EUR nicht rechnet, wurde eine Luft-WP empfohlen. Diese sollte eine Leistung von 4 kW/h haben.
Das Ergebnis war nun folgender Vorschlag:
Schichtspeicher, den die Luft-WP bedient. Wenn verfügbar, arbeiten die Kollektoren (12 qm) zu. Aus dem Speicher wird die Fussbodenheizung und die WW-Bereitung gespeist.
Kosten hierfür wurden grob veranschlagt mit 4000,- (Speicher), 8000,- (Kollektoren), 10.000,- WP. Natürlich plus Montage etc.
Schlußendlich fragte ich noch nach einem Belüftungssystem. Dies sei zwar unwirtschaftlich, aber dem Raumklima zuträglich.
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Über Ihre Meinungen zu o.g. Empfehlung würde ich mich freuen.
BG, Ralf Angetter