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Forum Windkraft

Thema: Facharbeit: Effizienz von einer Enercon E-40...

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Hallo Zusammen,

ich muss in den nächsten Wochen meine Facharbeit in Physik schreiben. Ich wollte über Windkraft schreiben, daher hat mir mein Physiklehrer vorgeschlagen die Effizienz einer speziellen Windkraftanlage in Abhängigkeit zu ihrer Umgebung zu untersuchen. Da die Eltern eines Freundes eine Enercon E-40 auf ihrem Grundstück stehen haben und dies wohl auch das verbreitetste Model in Europa ist, wollte ich mich für dieses Model entscheiden. In der Umgebung der Anlagen wollte ich differenzieren zwischen Standorten im flachen Land, auf einem Berg sowie an der Küste oder auf dem Meer.
Nun wollte ich zunächst fragen was ihr von der Themenwahl haltet, falls ihr zufällig (noch;)) wisst was in so einer Facharbeit drin stehen muss.
Ansonsten würde ich mich noch freuen wenn ihr mir sagen könntet wie ich an konkrete Daten über eine Anlage an einer Küste oder auf dem Meer komme, und wie man an Winddaten an den oben genannten Standorten kommt.
Speichern die Anlagen vielleicht die gemessenen Windstärken usw.!?

Würde mich über jede Antwort freuen
mfg
Philip

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cerco
****
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.wind-sd.de Antworten mit Zitat
Moin ! ist das nicht ein wenig zu groß für eine Facharbeit ? Die Datenfülle dürfte den Rahmen sprengen.. aber theoretisch - von den Grundlagen her - gibt es doch die Untersuchungen v. Betz. Zum Thema : wieviel der bewegten Gasmasse überhaupt an Energie entnommen werden kann ! Soweit ich mich erinnere ,max.56 % ca.Sonst würde die Luft um das Hinderniss herumströmen.. Da würd ich mal mit verschiedenen Rechnungen loslegen.mfg.Cerco

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Hallo,
danke schonmal für deine Einschätzung. Habe mir schon gedacht, dass wenn ich das alles berechne der Zeitrahmen viel zu knapp ist, zumal meine Kompetenzen und mein Fachwissen garaniert nicht ausreicht.
Ich denke ich werde mich darauf beschränken müssen bereits vorhandene Daten auf spezielle Anlagen zu beziehen, und daraus ein Urteil fällen. Also quasi nur Statistiken auswerten. Aber dazu müsset ich zunächst an die nötigen Daten kommen was für mich momentan ein Problem darstellt, da ich keine Ahnung hab wie ich zu so was komme.
Das einzige "Physische" an der Facharbeit wäre dann eigentlich nur der Aufbau und die Funktion einer Windkraftanlage, sowie begründen der durch die Untersuchen erhalteten Ergebnisse.
Falls mir jemand sagen kann wie ich an solche Daten komme würde ich mich freuen.

mfg Philip

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hi, ich glaub ich hab zuhause noch nen paar interessante Daten zu den einzelnen Windrädern....ich schau morgen mal nach.

Oder ist deine Facharbeit schon fertig?

Gruß Rainer
___________________
www.energie-foren.de...

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mukl hat Folgendes geschrieben:
..........In der Umgebung der Anlagen wollte ich differenzieren zwischen Standorten im flachen Land, auf einem Berg sowie an der Küste oder auf dem Meer.
Ansonsten würde ich mich noch freuen wenn ihr mir sagen könntet wie ich an konkrete Daten über eine Anlage an einer Küste oder auf dem Meer komme, und wie man an Winddaten an den oben genannten Standorten kommt.
Speichern die Anlagen vielleicht die gemessenen Windstärken usw.!?


Hallo Mukl,
wie schön, dass Du dich einem so spannenden Thema widmen wolltest.

1.) Es gibt einen "Deutschen Windatlas", der ist aber sehr teuer.
2.) Ein Hamburger (Wind-)Gutachterbüro sammelt seit mehr als 15 Jahren sämtliche Winddaten in Deutschland. Dieses Büro war auch seinerzeit beauftragt, als der Staat die Energiegesetze schuf.
Mir fällt jedoch nicht der Name ein, vielleicht "Häußler & xy" (oder ähnlich)
3.) Für jeden Windpark braucht es zur Finanzierung mindestens zwei Windgutachten, deren Prognosen relativ verläßlich sind.
(In der Vergangenheit haben diese die "mittlere Windgeschwingkeit" eher überschätzt, damit das Projekt "leichter" finanzierbar wird (oder um die Anleger übers Ohr zu hauen), aber das ist heute eher selten.
4.) Im Vorfeld der Planug geben die Anlagenhersteller ein nur grobes Bild über den möglichen Ertrag. Auch hierbei sind die vor Ort herrschenden Windverhältnisse aufgelistet.

In der Realität gibt es Jahr für Jahr erhebliche Abweichungen:
Setzt man die Prognose auf 100 Prozent, so gab 2006 nur 78% her, 2007 indes 113%. Auch diese klimatischen Schwankungen sind zu berücksichtigen. Zudem - ich weiß nicht, ob es sich statistisch schon nachweisen läßt - kommt heutzutage der Wind öfters aus SSW statt SW.
Diese Veränderung ist für Einzelanlagen (an einem Standort) natürlich irrelevant. In einem Park jedoch wirkt sich das jedoch durch die Abschattung (dahinter stehender Anlagen) erheblich auf den Ertrag aus.
Die im Windschatten der Windhauptrichtung stehende WEA kann durchaus 20% weniger produzieren!

Mukl, ruf einfach einen Hersteller oder Wingutachter an mit der Bitte, er möge Dir für Deine (fiktiven) Standorte eine Windverteilung zuschicken.
Das ist für die (anonymisiert) ein Druck auf die PC-Taste.

Übrigens: Das Sturmmanagement der Enercon-Anlagen gefällt mir sehr.
Während meine "Marke" bei der ersten Windböe über 22 m/sec. ängstlich auf Notstop schaltet und erst wieder bei 18m/sec anlaufen, also wenn der Starkwind abgeflaut ist (nach 5-6 Stunden), laufen die (großen 1,8MW) Enercon-WEA des benachbarten Windparks mit gedrosselter Drehzahl weiter. Sie haben bei dem Sturm der letzten Tage nicht einmal gestanden!!
Meine hingegen jeden Tag mehrere Stunden.

Du siehst, ich bin Enercon-Fan, habe aber keine !
Geiz ist in diesem Fall wirklich nicht geil.
Ich will mich nicht rausreden, aber ich hatte Partner, die Enercon für überteuert (und lange Lieferzeit!) hielten.

Und:
Der Wind wird seit mehr als 100 Jahren an jedem Flugplatz gemessen.
Da sich die Zeiten wandelten, wird heute auf Beaufort-Klassifizierung verzichtet. Du bekommst also bessere Angaben als: "Leise rascheln die Blätter".

Heute Nachmittag: 15.24 h Küstenbereich/Festland, Windrichtung 226°,
Temperatur in 65 m über NN 7,9°C; Wind 12,2 m/sec. Momentanleistung: 1,8 MW (bei 2,0 MW Nennleistung bei 15 m/sec.).
Ertrag der letzten 24 Std.: rd. 32.000 kwh.

Falls Du bei dem Thema bleibst, würde ich mich freuen, wenn Du deine Ergebnisse hier veröffentlichst.

Albatross


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