zu 1

Diese Ausage stimmt, da die Effekivität einer WP steigt, je geringer die Temp.-differenz zwischen dem "Wärmelieferanten"-kaltes Medium- und dem Heizmedium ist.
Desweiteren ist zu bedenken, das bei guten Heizungsfirmen die Preisdifferenz zwischen Fußboden- und konwentioneller Heizung minimal ist (Bei uns lag der Mehrpreis bei gerademal 5% [beheizte Fläche 180m²]).
Für eine Fußbodenheizung spricht auch, das Heizkörper, die
stören könnten, fehlen.
Probleme mit "Dicken Füssen" sind bei max. 35°C Heizungsvorlauf nicht zu erwarten.
zu 2.) Was muss ich bei dem Stromvertrag beachten? Welchen Strombedarf hat so
» eine Wärmepumpe p.a.?
Stromlieferanten koppeln Sondertarife meist an Sperrzeiten, was bei der Anlagenauslegung beachtet werden muß. (unser Tarif Bei der WEMAG [www.wemag.com] lautet 10,37cent/kWh mit gesamt 4h Sperrzeit)
Zum Strombedarf gilt folgendes:
Je geringer die Investition desto höher der Strombedarf.(siehe 1)
(1)WP mit Außenluft(kaltes Medium) = bei Temp. unter 0°C sinkt die Leistungszahl (= Heizleistung/elekt.Leistung) rapide.
(2)WP mit Erdsonde(1) oder Erdkollegtor(2)= gleichbleibende Leistungszahl von Min. 4.
(3)WP mit Grundwasserbrunnen = Wenn die Wasserqualität es erlaubt ist mit dieser Anlagenart die beste Wirtschaftlichkeit (trotz Grundwasserpumpe) zu erzielen.
Sollte eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingeplant sein, so kann mit (2) und (3) eine Klimatisierung des Hauses erfolgen. Die Variante (3) würde zusätzlich noch die Einsparung von Trinkwasser (WC, Waschmaschine und Garten)erlauben.
Über die Zusatzmöglichkeiten relativieren sich die Mehrkosten sehr schnell (besonders (3))
zu3.) Jeder WP-Anbieter stellt diese Infos bereit. Wir haben mit
www.spartec-waermepumpen.de... sehr gute Erfahrung gemacht. Besonders die Wirtschaftlichkeitsanalyse ist top(Energiepass und Bauphysikbericht bereithalten).
Wir hoffen wir konnten helfen.