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Steve
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Beitragvon Steve » 08.02.2008 13:31 Uhr

Seit 5 Jahren haben wir ne PV-Anlage auf dem Dach.
13 Module auf dem Hausdach; 5 Module aufgeständert auf dem Flachdach (Garage); optimal Richtung Süden ausgerichtet; Zusammengeschaltet in einen String.

Jetzt haben wir einen kleinen Umbau am Haus geplant.
Nach dem Umbau werden 5 Module aus der Südrichtung ca. 35° in Richtung Westen ausgerichtet sein. Weiterhin aber mit den anderen Modulen in einem String verschaltet.

Der Gesamtertrag wird voraussichtlich natürlich etwas sinken, das ist mir schon klar.

Der Fachmann meines Vertrauens erzählte mir aber noch folgendes:

Module, die verschattet werden (oder weniger Sonne bekommen) werden hochohmig und blockieren den gesamten String; also auch die Module die optimale Leistung erzeugen (volle Sonne), können diese Leistung nicht voll abgeben, da das „hochohmige“ Modul (wegen weniger Sonne) den String blockiert bzw. beeinträchtigt.

Stimmt das?
Wenn ja, ist das wirklich so dramatisch oder kann man das eher vernachlässigen?

2 Strings kann ich nicht bilden; da müsste ich mir einen neuen WR kaufen.

hubert-nosmas
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Beitragvon hubert-nosmas » 09.02.2008 12:28 Uhr

Hallo Steve,

deine Annahme ist absolut Richtig. Die Beeinträchtigungen durch die verschatteten Module steigen überproportinonal. Ohne die verschatteten Module wird der Ertrag der restlichen Anlage vermutlich höher liegen.

Um die Auswirkungen aber genau zu bestimmen und um dann zu entscheiden, ob sich ein neuer WR rechnet, mach doch mal folgenden Test: Decke die zukünftig verschatteten Module mit Pappe ab und berechne dann den Unterschied zur vollen Leistung.

Viel Erfolg

Hubert
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Beitragvon Steve » 11.02.2008 11:33 Uhr

Hallo Hubert,

danke für den Tipp.

Das wird ich mal ausprobieren.

Ergebnis folgt hier.

Gruß
Steve

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