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Hallo.
Ich lese schon seit einiger Zeit hier im Forum,jetzt hab ich selbst mal eine Frage.
Meine Heizung besteht aus einer SW-WP,die aber über einen Zwischenwärmetauscher mit einem Ziehbrunnen und Schluckbrunnen betrieben wird.Die Anlage ist seit vier Monaten im Betrieb.
Am Anfang hatten wir etwas Probleme mit einem falsch eingestellten Sicherheitswert,der dann behoben wurde.
Danach lief die Anlage eigentlich gut,aber seit einiger Zeit ist die WQ-EIN sehr niedrig.Hatten jetzt auch schon öfter Ausfälle weil sie wegen Durchflußstörung weggeschalten hat. Da fällt die WQ-EIN dann unter 1Grad!
Wenn ich im Menü auf System entlüften gehe ohne das der Verdichter läuft und die Temperaturn beobachte steigt die WQ-EIN auf höchstens 5,6-5,8 Grad. Der Ziehbrunnen ist 21 Meter tief und die Pumpe hängt in einer Tiefe von 17 Metern.
Da dürfte Oberflächenwasser doch kein Problem sein, oder doch?
Kann mir dazu jemand was sagen...
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Hallo
WIE HOCH IST BEI EUCH DER GRUNDWASSERSPIEGEL??
Kann es sein das ihr die Ader nicht gut getroffen habt und das wasser nach einiger Zeit absinkt?
Gruss Dirk
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Morgen.
Fünf Meter unter Geländekante steht Wasser,die Wassersäule ist 16 Meter hoch.
Wir hatten damals vor Inbetriebnahme der Brunnen über mehrere Tage die Pumpe laufen lassen und dabei sank der Spiegel nur um 2,5 Meter.
Mich wundert halt das das Wasser so kalt ist.
Der Plattenwärmetauscher hat eine Entzugsleistung von 4Grad bei 3000ltr. Durchfluß.
Kann es möglich sein das ich Probleme bekomme weil die Brunnenpumpe nicht genug oder nicht mehr genug Wasser fördert?
Mfg MiM
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Du hast wahrscheinlich einen Kurzschluß, d.h. das kalte Wasser aus der WP läuft aus dem Schluckbrunnen zurück in den Förderbrunnen. Es nimmt zwar Wärme aus dem Boden auf, wird aber natürlich immer kälter.
Wie dicht liegt der Schluckbrunnen neben dem Förderbrunnen? Wenn das möglich ist leite das abgekühlte Wasser mal weit weg vom Brunnen. Beobachte dann die Wassertemperatur und den Wasserstand.
Grüße
Frank
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Hallo.
Die Brunnen sind zehn Meter auseinander. Wir haben ein leicht abschüssiges Grundstück und die Brunnen sind versetzt gebohrt. Ich habe ja auch schon daran gedacht.Mein Problem ist nur das der Anschluß vom Schluckbrunnen in ca. zwei Meter tiefe liegt und der Brunnenschacht 60cm Durchmesser hat.
Der Ziehbrunnen war auch schon in so einen Schacht gebaut nur nicht so tief, da hab ich jetzt zwei Ringe ausgegraben damit ich daran komme. Hab den Ziehbrunnen heut mal zerlegt um die angaben zu prüfen die der BB damals gemacht hat. Die Brunnenpumpe hat eine max. Fördermenge von 3500 ltr.,meine WP bräuchte aber einen Durchfluß von 3700ltr. Wenn ich jetzt noch den Verlußt durch Förderhöhe,Weg bis zur Pumpe und Druckverlußt am Durchflußwächter und am Plattenwärmetauscher rechne kommen da wahrscheinlich keine 3000ltr. mehr an.
Wunderlich ist nur dasheute Nacht z.B. ohne einmal zu murren gelaufen ist und das obwohl wir -3Grad hatten. Es ist überhaubt so das sie wenn es richtig kalt ist besser oder ohne Probleme läuft als wenn es um null Grad oder etwas mehr hat. Wenn es bei null oder knapp drüber dann noch regnet ist es extrem schlimm!
Mittlerweile lauf ich so oft in den Keller um nach der Heizung zu sehen,daß ich wohl bald neue Fliesen auf der Treppe brauch
Grüße Michael
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Hallo
Was hast du für eine Pumpe?
Leider hab ich die erfahrung gemacht das dort am falschen ende gespart wird.
ich persönlich habe eine Grundfos pumpe war zwar nicht billig aber läuft einwandfrei.
Gruss Dirk
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hab noch was vergessen
Gerade bei wasser wasser wärmepumpen lieber ein bisschen mehr durchpumpen als zu wenig gillt für beide Wärmetauscher
Gruss Dirk
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Hallo.
Habe eine Franklin Pumpe die maximal 3500ltr macht. Habe mir vorhin eine Wasseruhr besorgt und die mal in die leitung gehängt und nen Schlauch nach draussen in die regenrinne. Hatte nach einer Stunde 2700 ltr.!
Die Jungs von Novelan haben damals gesagt das ich min. 3000ltr. Wasser brauch und jetzt fehlen da ja schon mal 300. Auf der WP steht was von 3700ltr. Sole,wenn ich davon ausgehe sind's 1000ltr. die zu wenig kommen.
Ich hatte ja heute auch mal meinen Brunnen auf,da hatte ich schon gemerkt, daß das Wasser recht sandig ist und jetzt beim Pumpen war es auch eine ganze Zeit lang recht trüb,bis es so ungefähr nach einer halben Stunde dann hell geworden ist. Das Brunnenrohr ist aber o.k.!
Ich habe ein Gewicht in den Brunnen gelassen,daß genau den Durchmesser vom Rohr hatte und das ging problemlos runter und rauf.
Die Brunnenpumpe verträgt laut Hersteller max. 50Gramm Sand auf 1000ltr.
Kann es sein das die nach vier schon nicht mehr richtig funktioniert?
Auf der anderen Seite wird die Brunnenp. auch noch nie die volle Leistung gebracht haben,weil da Tiefe vom Brunnen,Entfernung zum Haus und Druckverlust alles mit einbezogen werden muß. Oder seh ich das falsch?
Grüße Michael
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Tschuldigung
Bei dem Satz-Kann es sein das die nach vier....-sollte das Wort Monaten kommen. Die Anlage ist genau am 14.09.2007 in Betrieb genommen worden.
Eigentlich ist es ja eine Sole/Wasser WP,die aber wegen der nicht vorhandenen technischen(wahrscheinlich auch fachlichen) Voraussetzungen des BB's auf Wasser/Wasser umgebaut wurde.
Da hab ich meinem Heizungsbauer sehr viel zu verdanken,der hat sich damals da wirklich rein gekniet!!!
Grüsse
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Hallo Mim, betreibe auch so eine Anlage.Welche WP, welcher Plattentauscher kommt zum Einsatz?Ist sichergestellt das der Plattentauscher " richtig" angeschlossen wurde?Ist auf der "Soleseite" auch entlüftet worden? Ist die Förderleistung auf der "Soleseite" ok?Findet eine Temperaturmessung vor und nach dem Plattentauscher statt?Ist der Grundwasserkreislauf mit einem Hauswasserfeinfilter mit durchsichtigem Schauglas versehen?Sind Wasserentnahmestellen in dem Grundwasserkreislauf an verschiedenen Stellen angebracht um Verstopfungen zu analysieren?Eine Wasseruhr in dem Grundwasserkreislauf ist ja vorhanden, oder?Will sagen, so eine "offene" Wärmequelle, will kontroliert werden.Wenn sich die Wasserqualität nach 2,3,4 Jahren nicht geändert hat ,Förderleistung des Ziehbrunnens und Schluckleistung des Schluckbrunnens auch ok ist, dann kann man schon mal entspannen.Aber vorher.....au ha.Übriegens ob 3000l oder 2700l ist egal, dann wird eben bei der " kleineren " Menge weiter abgekühlt.Einfach mal ins Forum "Haustechnikdialog" unter Suche : Grundwasser oder Entzugsleistung.Verockerung,Plattentauscher, usw, eingeben und viel Zeit nehmen zum lesen. mfg. Klaus
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Hallo KLaus.
Hier mal ein paar Daten von meiner Anlage: WP ist eine Siemens Sic 14MW Typ 2WP3,Plattenwärmet. von Gea Ecoflex Typ NT50M Entzugsleistung 4Grad bei 3000ltr. Soleseitig ist es ja nur ein kurzer Kreislauf bis zum Wärmetauscher,wurde aber schon zweimal entlüftet(zweites Mal zur Sicherheit),Temp. vor dem Tauscher messe ich mit Thermometer,danach ist ein Temperaturschalter angebracht der die Anlage bei Frostgefahr abschaltet.
Filter ist im Zulauf zum Tauscher eingebaut aber eher Grobfilter und nicht mit Schauglas. Habe aber vor dem Tauscher und danach jeweils ein Manometer die mir Druckveränderungen anzeigen.
Die kleinere Menge weiter abkühlen ist aber bei mir ein Problem,es kommen nur ungefähr sechs Grad rein,der Wärmetauscher entzieht dem Wasser so viel Temperatur das dann der Temp.schalter die Anlage abschaltet damit nichts auffrieren kann und genau der schaltet ja immer.
Wasseruhr ist normalerweise keine drin,die habe ich gestern nur anstelle von dem Durchflußwächter rein gemacht um zu sehen wieviel wasser wirklich kommt. Der Durchflußwächter sitzt vor dem Wärmetauscher und ich kann den Tauscher mittels vier Kugelhähnen komplett vom System trennen.
Übrigens nach dem ich gestern meinen Ziehbrunnen offen hatte und die Anlage abends nach dem ich damit fertig war wieder in Betrieb genommen habe hatte sie um 19uhr45 nochmal einen Ausfall und seit dem läuft sie wieder ohne zu murren. Muß aber dazu sagen das es seit vier Tagen nicht mehr geregnet hat und tagsüber +5Grad,nachts 0bis-2Grad bei uns waren.
Grüße Michael
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Hallo Mim, würde der Empfehlung von fdl1409 folgen.Erstmal folgenden "neuen" Kreislauf testen.Von der Tauchpumpe zum Plattentauscher und dann
nicht in den Schluckbrunnen, sondern versuchsweise mit einem Schlauch in die Regenwasserableitung ( Ab in einen Kanal der nicht wieder auf Deinem Grundstück landet, als VERSUCH).Somit wäre ein "Kurzschluß" zwischen den Brunnen ausgeschlossen.Temperaturen und Durchflußmenge natürlich messen.Ich wohne PLZ 77833,also in der Rheinebene und habe Grundwassertemperaturen zwischen 11° und 13°.Wenn der Komp in Betrieb ist,sehe ich als Soleeingang,je nach Vorlauftemperatur,zwischen 9° und 8°.Am Ausgang des Plattentauschers zwischen 9° und 7°.Also 4k Abkühlung.
Also untersuche doch mal Deinen Grundwasserkreislauf und berichte mal dann. mfg. Klaus
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Hallo.
Ich werd mich mal zu meinem Schluckbrunnen durch graben und das ausprobieren.
Aber was mich wundert ist halt das die Anlage wenn es draussen richtig kalt ist tagelang schon durchgelaufen ist,oder wie sie damals in Betrieb genommen wurde hat sie die ersten drei wochen auch funktioniert und da hatten wir tagsüber noch über 15°.
Hatte in den letzten 24h auch nur eine Störung.
Laut Anzeige hab ich momentan im Betrieb dann WQ Ein 1,6°-1,8° und im Kältekreis2,1°-2,3°.Wasser kommt im Moment mit etwas über 6°rein und geht mit 2° wieder raus.
Grüsse Michael
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Hallo
Kurzschluss glaube ich bald nicht, bei 10 metern tiefe müsste die erde so warm sein das sie die 4 grad wieder ausgleicht.
was mich allzeit wundert das nur 6 grad ankommen ich habe bei mir konstant 12 grad und der schluckbrunnen ist nur 8 meter entfernt.
habt ihr schon mal darüber nachgedacht das ihr in der nähe vieleicht eine quelle oder einen bachlauf habt der die temparatur des Grundwassers beeintrechtigt?
Gruss Dirk
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Hallo.
So ca. 25m von meinem Grundstück entfernt verläuft zwar ein Fluss, aber der ist tiefer als das Grundstück.
Hab nach dem Mittag angefangen bei dem Sauwetter meinen Schluckbrunnen
aus zu buddeln. Hab das PE-Rohr rausgezogen,den Ablauf nach aussen verlegt und an die Zisterne angeschlossen. Bin jetzt mal gespannt was passiert.
Der Schluckbrunnen sollte laut meinem BB auf 28m gebohrt sein.Der ist aber nur 19m!
Der Bohrer hatte damals einen Wünschelruteng,der angegeben hat wo gebohrt werden soll und auch der Meinung war das die Flußrichtung der Adern von meinem Grundstück aus nach links verlaufen. So wurden die Brunnen versetzt gebohrt. Wenn die Adern aber jetzt nach rechts verlaufen,kann das schon sein das der Schluckb. den Ziehb. abkühlt.
Der Typ hat an den Schluckb. auch einen Überlauf gemacht der an die Zisterne geht.
Mir kommt das langsam alles irgendwie Spanisch vor. Wir hatten mit dem BB sowieso nur Ärger.Der Kerl war als Handwerker unterwegs wie ein Friseur!!!
Wenn das mit den Brunnen jetzt so sein sollte,müsste ich mal einen Pumpversuch machen und dann die Brunnen evtl. tauschen.Oder spricht da was dagegen,wäre es vielleicht besser einen komplett neuen Schluckbrunnen zu bohren oder kann ich auch so was wie einen Sickerschacht machen
Gruß Michael
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