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Dominikohz
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Beitragvon Dominikohz » 19.01.2008 12:17 Uhr

Hallo zusammen!

Ich habe mir gedacht ein neues Thema zu eröffnen weil meine Fragen sich in sehr viele einzelne Gruppen aufteilen:-)
Wie oben schon geplant haben wir vor im April neu zu bauen.
Hier schonmal ein paar Eckdaten:

Massivbauweise, Verklinkert , 147m² Wohnfläche nach DIN
Wärmepumpe ( Tiefenbohrung )
lt Energiebedarfsrechnung und Energieausweis etc, den der Architekt bereits erstellt hat kommen wir auf einen kfw wert von ca 52.
Komplett FBH

Die restlichen Daten werde anhand der Ersten Baubeschreibung des Angebotes online stellen. Vielleicht habt ihr ja Lust mir ein paar Tips oder verbesserungen zu geben.

Die Heizungs und Sanitär instalölationen werden komplett in Eigenleistungen gemacht. Auch die Elektroarbeiten sowie Malerarbeiten und Bodenbeläge machen wir ( Freunde ) selbst.
Wie hoch kann man diese Eigenleistungen bewerten?
Wie dick sollten die Isolierungen im Dach und in Aussenwänden sein?
Die restlichen Fragen kommen dann....

danke schonmal!
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Beitragvon Dominikohz » 23.01.2008 14:02 Uhr

Soo, es haben zwar viele geschaut,a aber noch keiner was gesagt:-)
Die Baubeschreibung folgt am we und auch das Angebot für die WP inkl. Bohrung etc, das stelle ich hier dann alles ein.

Nun vorab noch ne Frage:

-Wieviel Dämmung in mm sollte man im Dach und in den Aussenwänden nehmen? Ich denke an 200 mm + 20 mm an den sogenannten sandwichplatten ( Rehgips inkl Dämmung ) oder ist das zu wenig?
- Ich hätte gern ma ne Schätzung , was eurer Meinung nach das Haus kosten wird.....?

Vielleict kann mir jemand die Fragen beantworten...bis dann
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 23.01.2008 15:15 Uhr

Hallo Dominikohz!

Im Dach- und Wandbereich ist ein U-Wert von kleiner 0,15 W/m²K empfehlenswert.

Im Fußbereich kann bei der Massivbauweise eine entscheidende Wärmebrücke (Kältebrücke) vermieden werden.
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/unsere_leistungen.html#Waermebrueckenstein

Bei der angesprochenen Eigenleistung kann schon einen 5-stelligen Betrag sparen. Im Holzrahmen kann man, handwerkliches Geschick vorausgesetzt, für das Einbringen der Installationsebene und den Trockenbau auch noch 'mal einen mindestens 5-stelligen Betrag einsparen.


Man sollte seine Eigenleistungsmöglichkeiten und seine Fähigkeiten immer realistisch einschätzen. Auf die Qualität der Ausführung ist zu achten! Keine unnötige Bauverzögerung!


Gruß

Thomas Heufers

Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 02.10.2008 18:29, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Dominikohz » 24.01.2008 13:58 Uhr

Hallo!

Danke für den Hinweis, aber die Holzrahmenbauweise ist bei uns leider nicht so vorgesehen. Habe gerade mal ein bisschen auf der Homepage des Link`s geschaut, und habe ganz oft die Luftwärmepumpe gesehen. Empfielt sich so eine eher als ne Wärmepumpe mit Bohrungen? Die Anschaffung ist ja sicherlich günstiger oder?

MfG
Dominik
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Beitragvon Thomas Heufers » 27.01.2008 13:50 Uhr

Hallo Dominik!

Auch für den Massivbau sollte ein U-Wert (Dach & Wand) von kleiner 0,15 W/m²K angestrebt werden. Nur so lässt sich der Energieverbrauch von vornherein eingrenzen.

Bei sehr niedrigen Verbräuchen (besseres Energiesparhaus KfW 40) ist der Einsatz der Luft-/Wasser-Wärmepumpe eine energieeffiziente und investitionsgünstige Alternative.
Wenn man das Budget hat und die Voraussetzungen für eine sondengeführte Anlage gegeben sind, empfiehlt sich natürlich die Sole-/Wasser-Wärmepumpe mit einer besseren Arbeitszahl und noch niedrigeren Verbräuchen.
Wir haben die Luft-/Wasser-Wärmepumpe selber im Einsatz und stellen sie aufgrund dessen immer wieder als Referenz dar. Grundsätzlich sind wir für jedes energiesparende Wärmesystem offen, der Kunde bestimmt die Richtung.


Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon Dominikohz » 17.02.2008 15:14 Uhr

Hallo!

So, da bin ich mal wieder mit neuen Erkenntnissen und Fragen.

In dem vorliegenden Angebot sind Fenster mit 6 Kammern Kunststoff und 2 Fach Verglasung kalkuliert. Nach einem Besuch bei dem Fensterbauer bzw Tischler, der Diese Fenster selbst herstellt, zumindest Ramen etc hat uns zur 3 Fach Verglasung geraten, zumindest in allen Räumen ausser HWR. Der Gesamte U-Wert also Scheibe und Rahmen liegt bei 1,3 bei der 2 Fach Verglasung. Wir hätten einen Mehrpreis von ca 40 Euro je m² Glasfläche. Lohnt sich eine Solche Investition? Die Aussenwände werden mit Poroton, 12 cm Isolierung, Luftshicht etc hergestellt.

Was haben die 2 Fach verglasungen für einen Mehrtwert für mich?

Danke...

Dominik


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Beitragvon bernhard geyer » 17.02.2008 15:52 Uhr

Wenn der Mehrpreis für 3fach verglasung nicht zu hoch ist (hatte in 2006 so ca. 30€/m2 + MwSt. gezahlt) nimm 3fach verglasung. Das (nicht mehr vorhandene) Kälteempfinden vor den Fenstern ist angenehm.

HWR-Raum wird vermutlich im Keller mit Lichtschacht liegen. Und da 3fach Verglasung das Licht etwas mehr abhält wird es etwas dunkler. Und wenn du gleich noch Lichtschächte hast wird es mit 3fach-Verglasugn auch am Tag zu dunkel.]
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Beitragvon Emil » 17.02.2008 18:46 Uhr

Servus,

wir haben ein EFH gebaut....

Eckdaten:

17,5 cm KS + 18 cm PS WDVS
KFW 60 / ca 210 m2 beheizte Wohnfläche
2 Tiefenbohrungen a´ 80m / WP Stiebel Eltron WPC10 cool

5 cm Pavatex Aufdachdämmung / 20 cm Isoflock Zwischensparren

kalkulierte Kosten bei 10% Eigenleistung 240.000 €

3 fach verglasung ist meiner Ansicht nach quatsch, muss aber jeder selbst wissen, ob sie zu finanzieren ist!

Wenn Du fragen Hast, stell sie ruhig....

Emil
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Beitragvon Christ 32 » 18.02.2008 20:07 Uhr

Hallo

wir haben 2006 ein Kfw 60 Haus mit Lüftungsanlage und Sole/ Wasser WP (Tiefenbohrung) gebaut. Ich würde Dir eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung empfehlen, immer frische Luft im Haus und die Wärme der Abluft wärmt die Zuluft auf.

Desweiteren haben wir einen Zentralstaubsauger welchen ich auch nicht mehr missen will. Wir haben überall Fussbodenheizung, wobei ich jetzt nach 1,5 Jahren mir die im Gäste WC, Diele und Schlafzimmer sparen würde und stattdessen mir sie in den übrigen Räumen dichter verlegen (Abstand max. 10 cm) lassen würde. In dem Zug würde ich mir auch die Einzelraumthermostate der FBH sparen da sie im Grunde nutzlos sind.

Ich denke das die 40,-/ m² Aufpreis für 3- fach Verglasung eine lohnende Investition ist. Weiters kann ich ne zusätzlichen Strang zu den Spülkästen empfehlen um später mal die Toiletten mit Regenwasser zu betreiben.

Ganz wichtig: achte darauf das Deine WP max. die Leistung der Heizlastberechnung nach DIN hat. Sogut wie jede Heizungsanlage ist überdimensioniert (auch meine mit 8,3 Kw statt 6,4) und die Heizlastberechnung ist schon großzügig ausgelegt.

So das wars erstmal

Christian
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Beitragvon Dominikohz » 19.02.2008 14:09 Uhr

Hallo!

Also, ich habe oben zu sehen ja meinen Bauplan hier hochgeladen. Darin sieht man das wir keinen Keller haben ( zu schlechter Untergrund). Wir werden mal das Angebot mit 3 Fachverglasung abwarten. Desweiteren wurde uns für die Schlafräume Schallschutzfenster empfohlen, auch da ca 40€ je m² aufpreis. Jetzt kommt noch eine Frage zu den Rolläden....auch diese werden uns angeraten, zu einem nicht ganz unerheblichen Mehrpreis von 4800 Euro. ( Intregrierte oderso ) Diese dinger sind aber wie ich finde ganz schöne Kältebrücken oder was meint ihr dazu? Ich habe solche DInger bis jetzt noch nie vemmisst...aber wie man in der Zeichnung sehen kann haben wir ganz schön große Fensterflächen...?!
Eine Lüftungsanlage kommt aus verschiedenen Gründen nicht in Frage.


MfG
Dominik

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