» Mein Ölkessel hat eine NWL von 15-20 KW,und einen externen Boiler von 140
» l, für 140m² WF und einen jährliche Wasserverbrauch von ca. 92m³, sowie
» einen Ölverbrauch von ca.3000l in 15 Monaten. Kann man den Ölverbrauch so
» reduzieren das sich langfristig ab ca. 3 Jahren der Mehraufwand zu den
» jährlichen Heizkosten rechnet,oder macht das keinen Sinn.
»
» Frank
Hallo Frank,
So ernüchternd finde ich das Egebnis nicht. Schließlich sind dort die heutigen Energiepreise angenommen. Und ich habe nur grob auf 10 Jhare gerechnet. Kostengleichheit gegen den Kapitalzins von 5% sind ja auch schon was.
Die KfW bietet aber wesentlich niedrigere Zinsen. ich habe gerade was von unter 2% gelesen
also, wenn du den alten Ölbrenner weiter nutzen willst (da er nun mal da ist) und trotzdem ene neue WP installieren willst, stellt sich folgen Frage:
a) die Platzfrage im Heizraum (logisch)
b)warum der Schornsteinfeger weiterhin Geld bekommen soll.
Prinzipiell kann eine WP das ganze Haus gut versorgen. Mit Heizung und Warm-Wasser
Vor allem wenn man Flächenheizung hat (Boden oder Wand). aber auch mit Heizkörpern kann man was machen. Leider verlangen die eine höhere Vorlauftemperatur, was den Wirkungsgrad er WP einschränkt. Aber machbar ist das.
Je besser das Haus gedämmt ist und je mehr Flächenheizung man hat, desto besser rechnet sich das.
Knackpunkt ist der Wärmebedarf des Hauses .
Hast Du einen Energiebedarfsausweis ? Damit stehen alle Annahmen sicherer. Ohne so eine Zahl wir das alles recht ungenau.
michaelwindhorn@t-online.de
Gruß Micha
Gut-Grobrechnung:
3.000 l Öl zu 45 Ct/Liter = 1.350 Euro/Jahr.
Pro Liter Öl hat man 10 KW also verbrauchst Du etwa 30.000 KW Energie pro Jahr. Ist das ein großes Haus oder/und ist es wenig gedämmt ?
Na egal.
Ich lege einfach mal 11 ct/kw WP-Strom als Gegenrechnung zu Grunde.
30.000 KW Heizleistung bei einer WP-Kenzahl von 4
ergeben 7.500 KW gezogenen Strom.
bei 11 ct/kW WPÜ-Strom sind das etwa 825 Euro pro Jahr.
Differenz also etwa 525 Euro pro Jahr.
in 5 Jaren sind das 2625 Euro
in 10 Jahren 5250 Euro.
Für Regenerative Energien gibt die KfW sehr günstige Kredite. Dummerweise muß man das aber übe reine Hausbank machen. Und die Banken am Ort verdienen am KfW-Kredit kaum was. Die Begesiterung hält sich also meist in Grenzen.
Meist wollen die 50% zu ihrem eigenen Zinsatz finanzieren und den Rest über KfW. leben und leben lassen eben.
Nehmen wir mal einen Mischzins von 4% an u nd 2% Tilgung
bei 525 Euro pro Jahr weniger Energiekosten könnte man mit diesen 525 Euro etwa 8750 Euro für die neue Heizung finanzieren und tilgen
Gruß Micha