Hallo Christian,
eine pauschale Antwort ob ein Pufferspeicher notwendig ist oder nicht kann dir keiner genau sagen.
In deinem Fall ist die WP über einen Puffer ( Mischerbetrieb ) an die FBH angeschlossen, der HZB wird wohl wissen warum !
Wenn das Haus nun über Einzelraumregelung verfügt ( was üblich ist ), kommen wir je nach Auslegung der Fußbodenheizung und deren Heizkreise ggf. in eine Schaltsperre der WP rein.
Stellventil zu, weniger Wasserumlaufmenge => kann zu Schaltsperren führen. ( wird mit Pufferspeicher umgangen ).
Laut Energieversorger dürfen WP nur 3 X pro Stunde anlaufen, d.h.
wenn Fußbodenheizung aufgrund geringer Wärmeabnahme die WP nur kurz beansprucht ( z.b. kleiner Heizkreis ) und die WP dann nur 2 Min. läuft, würde die WP in die Schaltsperre gehen und für min 18 Minuten nicht wieder anlaufen wenn eine Wärmeanforderung besteht.
Der Puffer dient auch der hydraulischen Entkoppelung von Heizkreis und Ladekreis, dadurch kommen längere Laufzeiten der WP raus.
Eventuelle Sperrzeiten für die Wärmepumpe werden überbrückt.
( EVU hat das recht 3 x 2 h pro Tage den Strom abzustellen )
Fazit : Ohne Puffer sollten mehr Heizschlangen verwendet werden also enger verlegen damit die Wasserumlaufmenge steigt und dann ggf. auf ERR verzichten ( also nur über die Wassermenge fahren ).
Wesentlich mehr Rohre rein als wenn mit Gas/Öl -Heizung.
Mit Puffer bleibt die Option später einmal eine Solar / Ofen oder ...... einzubinden offen.
Die Mimimierung der Übertaktung wird reduziert da denke ich das die Übertaktung eleminiert wird.
Frag einfach mal die HZB ob er schon einmal eine solche Anlage gemacht hat und dann fahre mal zu dem Kunden und sprich mit dem.
Gruß
CASA0815