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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Luft WP im Neubau sinnvoll?

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Der Winter kommt
Neue Holzheizung


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Hallo zusammen!
Wir planen gerade unseren Neubau. Es soll ein KFW60 Haus in Massivbauweise und außenseitiger Dämmung werden. Das gesamte Haus (150qm Wohnfl.) wird mit Fußbodenheizung ausgestattet. Außerdem wollen wir einen Kachelofen einbauen. Uns wurde empfohlen eine Luft WP einzubauen, weil sich die Mehrkosten für die Solebohrungen nicht rechnen würden.
Nun meine Fragen:
a) Stimmt das oder macht es Sinn die 5-10T€ für die Erdbohrungen zu investieren.
b) Ist es sinnvoll die Restwärme des Kachelofens an die WP anzuschließen (kostet ca. 3000€ mehr)
Außerdem habe ich schon von mehreren Leuten (allerdings keine Fachleute) gehört, dass man bei einer Außendämmung unbedingt eine Lüftungsanlage einbauen muss. Ist da was dran??

Gruß landi

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Zu a: Wie hoch die Mehrkosten einer Luft-WP ausfallen hängt davon ab wo das Haus wohnt. Im Reingraben werden bei Milden Klima die Mehrkosten geringer ausfallen als im Alpengebiet bei niedrigeren Wintertemperaturen

Zu b: Kommt darauf an wie oft du diesen Anschüren willst. Hast du eh Wald und stört es dich nicht öfters in den Wald zu gehen so könntest du dir überlegen die gesamte Heizung über Holz laufen zu lassen.

Zu Lüftungsanlage: Zwingend ist es nur zur erreichung von Passivhaussstandard. Was dein "Fachleute" meinten ist das mit Außendämmung die Wände nicht mehr atmen können. Dies ist aber ein Märchen. Es wird nur die Drocknung des Mauerwerks in den ersten Jahren nach dem Bau behindert. Diese muss dann zu 100% über die innenseiten Erfolgen und erfordert in den ersten Jahren etwas mehr Lüften. Aber eine Lüftungsanlage ist ein großer Komfortgewinn und kann auch im Sommer zum Kühlen verwendet werden.

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Hallo landi!

Meine Meinung zu:

a,eine Luftwärmepumpe ist zu uneffektiv aufgrund der vielen Zusatzenergie was sinn macht ist eine Tiefenbohrung oder Flächenkollektor am besten mit Direktverdampung


b,den Kachelofen an zu schließen macht sinn weil indem Moment deine wp nicht Arbeiten muss bzw nicht soviel

MfG Schmart

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denkedran
*****
Benutzer-Profile anzeigen http://www.Piergalski.de XING Profil des Benutzers besuchen Antworten mit Zitat
Es werden immer wieder Pauschalaussagen über Luft Wasser WP gemacht.

Niemand spricht darüber, wo die Anlage erstellt wird. Es gibt kalte und wärmere Gegenden. So ist es zum Beispiel in Budenheim so mild, daß im Gewerbegebiet Palmen wachsen.

Es wird aber auch nicht von der aktuellen LWP Technik gesprochen. Die Luft Wasser WP ist dabei allen anderen den Rang abzulaufen.


Gruß Denkedran

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jojo40
****
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://wsgro.de.vu Antworten mit Zitat
Hallo landi,

ich würde den Einsatz einer LWP von mehreren Faktoren abhängig machen.

1.Die geografische Lage (also Durchschnittstemperatur – event. Windanfälligkeit)
2.Die Lage des Hauses (enge Bebauung, Lärm durch WP / empfindsame Nachbarn)
3.Standort der WP im/am Haus (event. große Lüftungskanäle im Haus)
4.Der Wärme- und besonders der WW Bedarf des Gebäudes.
5.Ob Sole- oder Grundwasserbohrungen überhaupt erlaubt sind und Erfolg versprechen.

Ob sich der Mehrpreis einer Sole-WP gegenüber einer WLP betriebswirtschaftlich rechnet ist bestimmt vom Einzelfall abhängig. Ich denke, dass die LWP „unter dem Strich“ öfter die Nase vorn hat.

Was für eine Sole-WP spricht ist der über das gesamte Jahr relativ gleich bleibende Wärmeentzug,
kein anfallendes Kondensat, keine Abtauvorgänge und die Geräuschlosigkeit.

Man kann dies alles vielleicht unter „Komfortgewinn“ oder Sicherheit verbuchen. Auch die „Langlebigkeit“ der Sonden, die mehrere „WP-Generationen“ überleben ist als Wertsteigerung anzusehen.
Wenn man dann noch die bei einer Sole-WP leichter zu bekommende und höher ausfallende Direkt-Förderung einbezieht ist der betriebswirtschaftliche Vorteil, den die LWP bestimmt öfter hat, nicht mehr so groß.


Grüße Jürgen

_________________
www.wsgro.de.vu/...

Gespartes Wissen ist kein gespartes Geld !

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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

landi hat Folgendes geschrieben:
Wir planen gerade unseren Neubau. Es soll ein KFW60 Haus in Massivbauweise und außenseitiger Dämmung werden.
Bei Massivbauweise sollte eine Wärmebrückenstein eingeplant werden. >>
http://www.energie-effizientes-haus.de/html/unsere_leistungen.html#Waermebrueckenstein


Das gesamte Haus (150qm Wohnfl.) wird mit Fußbodenheizung ausgestattet.
Sehr gut, mit enger Verlegung bist Du für alle Heizsysteme offen.

Außerdem wollen wir einen Kachelofen einbauen.
Die Investition von schätzungsweise 10.000 Euro für den Kachelofen mit Wasserschleife und Pufferspeicher könnte man auch in die Verbesserung der Gebäudehülle (Dach, Wand, Fenster, Fußbodenunterbau) stecken. Vielleicht erreicht man auf diese Weise auch die Kriterien für KfW 40. Günstiger Zinssatz mit 100% Auszahlung!

Uns wurde empfohlen eine Luft WP einzubauen, weil sich die Mehrkosten für die Solebohrungen nicht rechnen würden.
Diese Betriebskosten sind möglich. >>
http://energie-effizientes-haus.de/html/energieverbrauch_waermepumpe.html


Außerdem habe ich schon von mehreren Leuten (allerdings keine Fachleute) gehört, dass man bei einer Außendämmung unbedingt eine Lüftungsanlage einbauen muss. Ist da was dran??
Die Gründe für eine Lüftungsanlage sind hier beschrieben. >>
http://www.energie-effizientes-haus.de/html/infos_prospekte__versandservic.html#BINE-FrischluftundEnergiesparen




Gruß

Thomas Heufers

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Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
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http://energiesparprojekte.info/...

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Guten Tag,

Ich habe auch Infomationsbedarf zu diesem Thema.
Wir bauen dieses Jahe ebenfalls ein EFH.

Grundfläche 155 qm
KW 60
Pultdach
Nach Süden ausgerichten ( Viel Glasflächen richtung Süden )
Kamin ist geplant.
Fußbodenheizung
Grundstückfläche 1000qm

Möchte natürlich eine Wärmepumpe einbauen lassen.
Jetzt die Frage Luft/Wärme oder Erdwärme . Eine Bohrung wird nicht benötigt. Grundstück ist sehr groß.

Was ist zu empfehlen ? Danke schon mal

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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

hanejagen hat Folgendes geschrieben:

@ hanejagen - Grundfläche 155 qm
KfW 60
Langfristig ist KfW 40 die bessere Alternative!

@ hanejagen - Nach Süden ausgerichten ( Viel Glasflächen richtung Süden )
Gut, da passive Solarerträge stärker genutzt werden, speziell in der Heizperiode bei flach geneigter Sonnenbahn.

Die Investition in Wärmeisolierglas mit einem U-Wert von 0,6 W/m²K und gedämmte Rahmen verhindert unnötige Wärmeverluste. Auf Grund der veränderten Nachfrage sind solche Fensterkomponenten heute preiswerter.
In jedem Fall auf den sommerlichen Hitzeschutz achten, sonst sind Nachteile für das Wohnklima und den Baukörper vorprogrammiert. Konstruktive Bauteile ermöglichen eine sonnenbahnabhängige Verschattung und mechanische Verschattungshilfen wie außenliegende Rolladen etc. bieten sich als flexibele Verschattung an.


@ hanejagen - Kamin ist geplant.
Auf jeden Fall als wassergeführtes System!
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/holz_als_energietraeger.html


@ hanejagen - Fußbodenheizung
Gut! Heutzutage zeichnen sich Fußbodenheizungen durch ein sehr angenehmes Wohnklima aus.
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/unsere_leistungen.html#Fussbodenheizung


@ hanejagen - Grundstückfläche 1000qm
Wenn die Bodengegebenheiten das zulassen, sind ca. 250 m² Erdkollektorfläche ausreichend. Angebote zwischen Sonde und Flächenkollektor vergleichen. Die Leistungszahlen sind ähnlich.


Gruß

Thomas Heufers

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http://energiesparprojekte.info/...

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experte-j
***
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Thomas Heufers hat Folgendes geschrieben:


@ hanejagen - Grundstückfläche 1000qm
Wenn die Bodengegebenheiten das zulassen, sind ca. 250 m² Erdkollektorfläche ausreichend. Angebote zwischen Sonde und Flächenkollektor vergleichen. Die Leistungszahlen sind ähnlich.



Bei der Hausgröße reicht eine Kollektorfläche von 160 m².
Die Leistungszahlen sind bei Direkverdampfung besser als bei den anderen Systemen und die Kosten zur Bohrung sind auch geringer.

Gruß experte-j

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Der Winter kommt
Neue Holzheizung


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Wie man so schön sagt: "grau ist alle Theorie" - hier einige praktische Erfahrungen !!
Seit September '06 habe ich meine alte Ölheizung gegen eine Luftwärmepumpe ausgetauscht (WLP 10 von Stiebel Eltron). Sie beheizt unser
Einfamilienhaus (ca. 130qm) in Schweden.
Viele der umliegenden Häuser werden dort mit Wärmepumpen durch sog. "Bergwärme" beheizt. D.h. Bohrung in den Grundwasserbereich.
In letzter Zeit werden dort aber immer weniger Anlagen mit Bohrung installiert, weil die Lutwärme-Variante 1. preiswerter ist und 2. der Wirkungsgrad der Anlagen erheblich verbessert wurde.
Bis -19 Grad heize ich das ges. Haus und einen 300 Liter WW-Bereiter durch
Energie,die der Außenluft entzogen wird. Bis Weinachten '07 habe ich über die ges. Zeit pro Tag Strom für etwa 4,00 € verbraucht.
Dabei sind die Temperaturen dort um einiges ungünstiger als hier in NRW.
Derzeit verwende ich noch immer die alten Heizkörper !!(normale Rippenheizkörper). Bei einer Vorlauftemperatur von ca. 35-36 Grad sind im Haus 20-21 Grad.
Demnächst werden die alten Fenster (2 Scheiben/ je 2mm Glas) gegen
Thermoverglasung neuerer Bauart ausgetauscht. Auf die, zu erwartende, Einsparung an Energie bin ich schon gespannt.
MfG anglerrudi01

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