hallo,
bin seit heute neu hier weil ich mich über erdwärmeheizung im mfh informieren wollte und auf meiner suche bin ich auf dieses sehr interssante portal gestossen.
aufhänger für mich war ein artikel den ich die tage gelesen habe dass bis 2018 mit einem ölpreis von 200 Dollar/barrel gerechnet wird. heftig muß ich sagen aber sicher nicht aus der welt.
den ein oder anderen thread habe ich schon mal gelesen bin aber als neuling nicht wirklich schlauer geworden.
ich wollte einfach infos sammeln um bei unserer eigentümerversammlung im mai eckdaten präsentieren zu können, einfach mal als denkanstoss.
also hier mal eckdaten des hauses:
mfh mit 2 vollgeschossen und ausgebautem dachgeschoss
wohnfläche 286 m²
baujahr 1972, ich meine ohen vollwärmeschutz, normal damals übliches 30 er mauerwerk
fenster ende der 90 er erneuert (isolierglasfenster)
heizung auch ende der 90 er erneuert, ölzentralheitzung mit zentraler warmwasseraufbereitung
ölverbrauch 2006 rd 1100 liter (nicht so viel meine ich)
das liegt daran, dass wir in 2 wohnungen kachelöfen haben, in meinem fall heize ich im wohnzimmer, rd 30 m² ausschließlich damit, nachbarn ebenfalls weitestgehend
keine fußbodenheizung
ach ja, warmwasseerverbrauch 2006 rd 43 m³
das haus steht in teningen-nimburg am nördlichen kaiserstuhl bei freiburg
platz für bohrung für die erdsonden wäre, jedoch nicht für die art sonden oder wie man das nennt die im boden wagerecht verlegt werden
verbrauchsdaten 2007 hab ich noch nicht dürfte aber ähnlich liegen
gelesen habe ich schon, dass eine erdwärmeanlage, also wärmepumpe mit sonden in den boden (nennt man das so ?) auch mit normalen heizkörpern geht
dann habe ich eben was von einer heizlast und schweizer formel gelesen
und auf einer hompepage, wo müßte ich nochmals forschen, dass ne anlage bei 300 m² wohnfläche mit bohrungen und nebenkosten etwa 30000 euro kosten soll
was ich nicht finden konnte ist was so eine wärmepumpe an stromkosten verursacht. unser regionaler stromanbieter die enbw bietet hier einen sondertarif an mit rd 15 cent/kwh tagtarif und 9 cent/kwh nachts und am wochenende
ach ja, und bei der kfw habe ich wenn ich nicht falsch gelesen habe die info gefunden, dass solche anlagen dort auch mit sonderkonditionen gefördert werden
nun stehe ich etwas dumm da und weiß nicht so recht wie ich anfangen soll.
hier mal einige fragen:
1. kommt das in etwa hin mit den 30000 euro bei rd 300 m² wohnfläche ?
2. kann man so eine anlage wirklich komplett finanzieren als eigentümergemeinschaft mit drei eigentümern, anderst würde das nämlich nicht gehen finanziell
3. finanzierung auf 10 jahre üblich ?
4. bekommt man bei der gemeinde infos zwecks bohrgenehmigung und bodenbeschaffenheit ?
5. gibt es im www seiten wo ich erforderliche daten berechnen kann, bzw welche daten benötige ich hierzu ?
6.gibt es richtwerte anhand des bisherigen ölverbrauches und den stromkosten einer wärmepumpe wann sich sowas armortisiert, auch bei steigendem ölpreis ?
7. benötigt eine wärmepumpe regelmäßige wartungen und wie lange hält so eine pumpe denn ?
ach ja, noch zum schluss: mein problem ist das ich im vorfeld leider keine kostenrelevanten fachleute einschalten kann da ich diese dann aus eigener tasche bezahlen müßte
so, mehr fällt mir erstmal nicht ein.
ich hoffe ich bekomme hier etwas hilfe, wäre super
herzlichen dank im voraus
jürgen