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experte-j
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Beitragvon experte-j » 09.01.2008 10:19 Uhr

Hallo Schmart,

erstmal kann ich mich dem machtnix nur anschließen.
Wenn ein Kontakt gewünscht wird hat hier jeder die Möglichkeit über PN diesen aufzubauen. Mann muss das nicht jedes mal im Beitrag schreiben, das ist lästig.
Nun zu deiner Aussage keine Wärmetauscher zu benutzen. Die ist ja nach deiner Erklärung falsch. Ihr benutzt nur keinen Plattentauscher, denn euer Speicher übernimmt diese Funktion. Einen Wärmetauscher für die Übergabe der Wärme von einem Medium ( Kältemittel) auf ein anderes (Wasser) habt ihr trotzdem!! Also auch die Übertragungsverluste. Die Ausnutztung der Überhitzung geht aber auch anders, also auch mit PWT.

Gruß experte-j

Schmart
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Beitragvon Schmart » 09.01.2008 11:42 Uhr

Hallo experte-j, wer lesen kann ist klar im Vorteil ich hab geschrieben das wir keinen PLATTENWÄRMETAUSCHER brauchen!!!!
Natürlich brauchen auc wir nen ort für die Wärmeübergabe und das ist bei uns eben ein 500l Speicher und somit nur sehr geringe Übergabeverluste auf jeden fall deutlich weniger als bei einem Plattenwärmetauscher und bei einem Plattenwärmetauscher gehen diese 15% verloren das ist einfach so da die eine viel zu kleine Tauscheroberfläche haben!!!!!

MfG Schmart
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Beitragvon denkedran » 09.01.2008 11:53 Uhr

@Schmart

Ich kenne deine Version von Boiler. Wir lösen das Problem eleganter.

Also Ruhe bewahren

Gruß Denkedran
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Beitragvon experte-j » 09.01.2008 12:10 Uhr

Hallo Schmart

ich kann lesen du nicht siehe Zitat


Schmart hat geschrieben:Hallo denkedran, ich bin Fachberater bei der Firma Lüumel und wir bauen seit 10 Jahren Erdwärmeheizungen und will mich kurz fassen!!!
Unsere Erdwärmehezungen haben eine Jahresarbeitszahl von 4.7 und hebt sich somit vom Markt deutlich ab und läuft ohne elektriches zuheizen und ohne Wärmrtauscher!!



Gruß experte-j
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Beitragvon Schmart » 09.01.2008 12:51 Uhr

Hallo denkedran, wie löst ihr das den eleganter oder was macht das elegante aus?

Gruß Schmart
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Beitragvon Schmart » 09.01.2008 12:57 Uhr

Hallo experte-j schön dank das du mich auf meinen Fehler aufmerksam gemacht hast!!
Wie gesagt natürlich brauchen auch wir einen Wärmetauscher!!
So da das nun geklärt ist gibts noch Fragen?

MfG Schmart

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Beitragvon denkedran » 09.01.2008 13:26 Uhr

Hallo denkedran, wie löst ihr das den eleganter oder was macht das elegante aus?

Gruß Schmart

Warum sollte wir das hier öffentlich erörtern ?
Da meldet dann sicherlich wieder "Jemand" ein Patent an.
Als Kälte Klima und Elektrotechnik Handwerksmeister sowie 30 Jahre in der WP Technik tätig weis man mit der Wärmepumpentechnik absolut umzugehen.

Gruß Denkedran
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 09.01.2008 19:21 Uhr

@ Waage - Um jetzt nochmal auf die Eingangsfrage von Waage zurückzukommen.
Die Wand mit einem U-Wert um 0,13 W/m²K ist gut. Im Dachbereich sollte auch ein ähnlicher Wert angestrebt werden. Zur Bodenplatte oder zum Keller sollte idealerweise auch ein Wert von unter 0,2 W/m²K angestrebt werden. Das Wärmeisolierglas mit 0,5 W/m²K ist energetisch top.
Nach dem Motto: Gut gedämmt, spart Kosten bei der Wärmetechnik!

Unser Standort ist Detmold in Nordrhein-Westfalen. Wir haben in 2007 mit einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe ( Keine Pufferung im Heizkreis mittels Speicher! ) einen Stromverbrauch für Warmwasser und Heizung von 30 Euro inkl. Mwst. und Zählergebühren.
Jahresenergieverbrauch 2007 mit 1.835 kWh
Es handelt sich um Energiesparhaus nach KfW 40 mit folgenden Ausstattungen. >>
Doppelhaushälfte Energiesparhaus KfW 40 als Holzrahmenbau (4-Personen-Haushalt)
- Heizzentrale Luft/Wasser-Wärmepumpe
- tecalor THZ 303 Sol baugleich STIEBEL ELTRON LWZ 303 Sol
- Heizung mit zentraler, kontrollierter Wohnraumlüftung
- Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ~ 90 %
- Kreuzgegenstrom-Luftwärmetauscher
- Solaranlage mit Flachkollektoren - Bruttofläche 5,4 m²

Die Verbrauchsstatistik ist unter folgendem Link veröffentlicht. >>
http://energie-effizientes-haus.de/html/energieverbrauch_waermepumpe.html#Verbrauchsdate n2007

Dein Haus ist, wenn wir von dem oben genannten Aufbau angehen, besser gedämmt. Unter gleichen Voraussetzungen kann man davon ausgehen, dass der Einsatz ein Luft-/Wasser-Wärmepumpe wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist.
Auf lange Sicht ist eine Sole/Wasser-/Wasser-Wärmepumpe noch empfehlenswerter. Diese Entscheidung ist bekannterweise auch abhängig von anderen Faktoren (Geologie, Erdkollektorfläche, Investitionskosten etc.).

Viel Erfolg bei Deinen Planungen und eine hoffentlich richtige Entscheidung!


Gruß

Thomas Heufers

Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 21.01.2008 20:10, insgesamt 1-mal geändert.
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
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http://ecotec-energiesparhaus.de/
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Beitragvon Waage » 09.01.2008 21:35 Uhr

Vielen Dank für die vielen Antworten. Das Häuschen soll in Dresden/Sachsen entstehen.

Mit der Frage wollte ich keine Fachsimpelei und Frotzelei anstossen über ein ganz bestimmtes System, mit Direktkondensation usw., das ich aus den kurzen Antworten nicht erschließen kann. Vielleicht kann "Schmart" einen erschöpfenden Link schicken. Dann können sich alle das System anlesen und Ihrem Wissensschatz hinzufügen.

Vielen Dank Herr Heufers, die Anwort hilft uns bei der Planung sicher weiter. Als wir uns in die Wärmepumpen einlasen, haben wir immer wieder das Prinzip gefunden und die einzelnen Wärmequellen, ihre Vor- und Nachteile.

Um es besser zu verstehen, habe ich halt ein bisschen gerechnet. Die Tabellen sind missglückt. Also hänge ich ein Word-Attachment mit lesbarn Tabellen an.

Um die Frage provokant zu stellen: Stimt es dass?: Bei den (zugegeben sehr theoretischen) Rechnungen, bin ich darauf gestossen, dass die Kombination einer Luft/Wärme-pumpe, die die Wassertemperatur auf zunächst 30°C hebt und von diesem Reservoir eine 2. Wasser-Wasser-Wärmepumpe die Temperatur auf Warmwasserniveau "pumpt". Die Investkosten solten in etwa einer Sole/Wasser Wärmepumpe entsprechen, jedoch noch einen Tick weniger Elektroenergie verbrauchen.

Stimmt der Ansatz?

Vielen Dank für Eure Antworten - ich bin gespannt.

Eure Waage
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Beitragvon stefan-mv » 10.01.2008 08:45 Uhr

Hallo Waage

Deine Aufstellung ist ganz witzig, hat aber einen kleinen entscheidenden Fehler. Die angenommenen Leistungszahlen sind unrealistisch.

Leistungszahlen von 5,0 erreichen Sole-WP leider nicht! Da die Leistungsaufnahme der Solepumpe in die Überlegung mit einfließen muß, sind Zahlen von 3,8 bis 4,5 näher an der Realität.
Luftwärmepumpen mit 4,7 bis 8,2 anzunehmen halte ich ebenfalls für seeeeehr optimistisch. Die Zahlen um min. 1,0 zu reduzieren sollte Deine Rechnung näher an die Wirklichkeit bringen.

So, das war das Meckern, jetzt zu Deiner 3.Überlegung.
Eine Kombi von Luft- und Wasser/wasserWP kann, wenn die Auslegung und hydraulische Einbindung der Wasser/WasserWP korrekt erfolgt, funktionieren. Ob die theoretische Einsparung zu erzielen ist, wage ich aber zu bezweifeln.
Wenn schon eine 2. WP in die Planung mit einfließen soll, würde ich eher eine gute Brauchwasser-WP vorziehen. In diesem Falle wären beide Systeme von einander unabhängig.

Da Du ja allen Anschein nach bereit bist etwas mehr Geld zu investieren, würde ich Dir zu einer Sole-WP raten. Diese Systemvariante hat für mich folgende Vorteile:
1) die WP kann exakt auf die Heizlast des Hauses hin ausgelegt werden. Sie kommen ohne Pufferspeicher aus.
2) Die Leistungszahlen der Sole-WP schwankt nur in einem sehr kleinen Bereich. Bei Luft-WP sinkt die Leistung mit fallenden Temperaturen stärker, daher sind sie die meiste Zeit überdimensioniert (wenn es warm ist), und brauchen daher einen Pufferspeicher. Oftmals ist sogar eine E-Heizung mit installiert, um bei tiefen Temp. das Haus warm zu halten.
3) Die WW-Bereitung ist mit Sole-WP problemlos, auch energetisch, möglich. Der Einsatz einer 2. WP lohnt sich eigentlich nicht.
4) Über die Erdsonden läßt sich im Sommer eine gewisse Klimatisierung des Hauses realisieren.

Mein "Rat" an Dich wäre:
Nimm eine Sole-WP mit einer Heigasenthitzung zur WW-Bereitung (ca. 10 -15% der Heizleistung mit Temp. von bis zu 60°C). Beim Kältemittel solltest Du auf R134a bestehen, da dieses Gas eine wesentlich bessere Effizienz hat (besonders in der WW-Bereitung).

MfG Stefan

PS: Rechne Deine Aufstellung doch mal mit realistischeren Zahlen durch. Ich vermute mal das Ergebnis fällt dann anders aus.

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