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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Sehr hohe Stromkosten bei Luft Wärmepumpe !!!!

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polarrs200

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JUNKERS Wärmepumpen


Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,
ich bräuchte mal etwas Expertenrat.

Ich betreibe seit Sepember letzten Jahres in unserem Neubau (Niedrigenergiehaus, sehr gute Dämmung, Lüftungsanlage mit WRG) eine Luftwärmepumpe von Stiebel Eltron. Doch schockieren mich die hohen Kosten.
Bisher hab ich schon über 4000kw Strom verbraucht. Im Oktober, wo´s noch richtig schön war hab ich auch 800kW verbraucht. Das ist doch nicht normal. Zur Zeit liegt der tägl. Verbrauch bei -4Grad um die 40-50kW.

Den Zusatzheitzstab hab ich abgeschaltet, da ich dachte daß der mitheizt. Wassertemperatur liegt bei 47 Grad, Vorlauf in die FBH bei 20 Grad. Dies ist alles nicht übertrieben viel und doch dieser hohe Verbrauch.

Aus dem Forum hab ich viele Beiträge gelesen wo der Verbrauch mit 40kw /m² pro Jahr aufgelistet wird. Ich hab ca. 100m² FBH am laufen.


Zu meiner Heizung:

WPL13 Stiebel Eltron
SBP 200 E Puffer
SBB 300 WP Boiler
Steuerung WPMW 2

alles Stiebel.


Ich denke an einen Einstellungsfehler.

Es wäre super, wenn sich einer mir annehmen könnte. Ich stelle auch sehr gerne mal die komplette Programmierung der WPMW hier ein. Vielleicht entdeckt jemand einen Fehler.

Ich freue mich über jeden hilfreichen Tipp.
Vielen Dank im Vorraus.


Gruß Michael

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nicnac

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hallo

ja den schock erlebe ich nun auch täglich. ich besitze eine lwa 303 von stiebel. anscheinend oder bzw ist das eine stromheizung mit lüfungsanlage und wärmerückgewinnung.
das ist mir nun so bewusst. gekauft habe ich die allerdings als luft-wärmepumpe.
ich beheize 120 qm und verbrauche täglich, nun bei -6 grad, 80-90 kw.
heizkosten im monat von € 250.-
hätte ich mir anders vorgestellt.
einstellungsfehler habe ich die ersten wochen auch unterstellt hat sich aber nichts geändert.
anscheinend soll der verbrauch im ersten jahr einfach höher sein als die folgejahre.
wieso das so ist verstehe ich nicht weil ich ja eine heizkurve eingestellt habe und kein thermostat. sprich der heizung ist es ja egal wie warm es im haus ist da sie nach der aussentemperatur die vorlauftemperatur regelt.

bekannter hat jedenfalls die selbe heizung mit langjähriger erfahrung und einen ähnlichen verbrauch.

lange rede kurzer sinn - wir werden uns woll von dem gedanken verabschieden müssen eine günstige heizung zu besitzen, das möchte ja von der industrie auch keiner.
und strompreiserhöhungen von 20% machen die stromheizung nicht billiger.

tud mir leid mehr kann ich dir auch nicht sagen, ich ärgere mich jedenfalls seit dem einbau vor 2 monaten täglich über die heizung. ich warte mal den sommer ab und die jahresabrechnung. Sad

aber eventuell ist es bei dir ja doch ein einstellungsproblem.
gruß

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Energiesparer

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80-90 Kwh pro Tag bei 120m2 ist schon ein sehr hoher Verbrauch!

Ich vermute das die Lüftungsanlage falsch eingebaut bzw falsch eingestellt ist.

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roro

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Im Gegensatz zur lwa 303 (die außer in einem Passivhaus oder sehr guten KFW40-Haus mit Solaranlage, nirgends etwas zu suchen hat), ist die WPL13 eine Außenluft-WP (ähnlich meiner) und sollte an sich schon korrekt funktionieren.

Zitat:
Vorlauf in die FBH bei 20 Grad


Das glaube ich nicht, denn dann könntest Du nie 20 Grad Raumtemperatur erreichen, oder bedeutet das, dass Du bei bei -4 Grad Außentemperatur eine VL-Temperatur von 47 Grad benötigst im 20 Grad Raumtemperatur zu erreichen. Denn das wäre bei einem Neubau furchtbar, und würde auch Deinen hohen Verbrauch erklären.

Ein paar Daten zu Deinem Haus (Heizlast, Auslegung FBH, ...) und ein paar Daten Deiner Einstellung wären hilfreich

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polarrs200

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Hallo,
freut mich sehr, daß hier schon so viele Antworten da sind!
Vielen Dank!!!

zu roro: Was für Daten brauchst Du? Ich werd dann meinen Heizungsbauer fragen und sobald ich sie hab hier einstellen.

Ich hab mich wohl ein bisschen falsch mit der FBH Temperatur ausgedrückt. Die WPMW ist auf 20Grad Soll programiert. So hab ich nämlich meine 20Grad im Haus. Im Vorlauf geht schon ein bisschen mehr durch.



Danke
Gruß Michael

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roro

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Zitat:
Was für Daten brauchst Du? Ich werd dann meinen Heizungsbauer fragen und sobald ich sie hab hier einstellen.


Heizlast Deines Hauses. Auslegung FBH (Welche VL-Temperatur benötigst Du bei 5, 0, -5, -10 Grad Außentemperatur)

Laufzeiten WP: Wieviele Stunden pro Tag läuft Deine WP bei -4 Grad Außentemperatur. Ist wirklich sichergestellt, dass der Heizstab deaktiviert ist.

Wie hoch ist Dein WW-Verbrauch und hast Du eine Zirkulationsleitung (inkl. Laufzeiten)?

Hast Du eine ERR und wie wurde der Abgleich durchgeführt?

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denkedran

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Was mich an der Darstellung stört, ist die Heizwassertemperatur von 47C und nur 20C für die Fußbodenheizung.
Ist die Fußbodenheizung mit einem sehr großem Abstand verlegt? Werden die 47C nicht in die Fußbodenheizung verbracht?
Oder habt ihr wieder ein so "tolles System" mit großem Puffer und Frischwasserstation ? Damit müsst ihr ständig den Puffer auf 47C halten um überhaupt warmes Wasser zu bekommen. Die Fußbodenheizung wird dann über einen Mischer mit niederer Temperatur versorgt.Somit wäre wohl der hohe Energieverbrauch der WP erklärt.
Trennt die Warmwasserbereitung mittels eines WP Boiler oder eines elektrischen Durchlauferhitzers ab und versorgt die Fußbodenheizung witterungsgeführt mit der Luft Wasser WP. Alleine mit dem Wärme- bereitstellungsverlust des Pufferboilers könnt ihr mit einem Durchlauferhitzer kostengünstiger das Warmwasser bereiten.

Gruß Denkedran

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nicnac

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hallo

also ich habe nun mal den schnitt von dezember ausgerechnet und das sind dann "nur" 63 kw am tag. also doch nihct so wie ich schrieb 80-90kw.


trotzdem 63 kw kosten auch geld am tag und macht am ende vom monat € 270.- Sad
ts und das obwohl ich auch noch den ganzen tag in der arbeit sitze Sad

gruß

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didi

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Hallo alle zusammen.

Ich lese sehr oft in dem Forum. Über Luftwärmepumpen und deren für und wieder. Das man erst mal dämmen sollte - das es nicht reicht - lieber bohren und so weiter.

Wo sind denn die Besitzer - die zufriedenen?

Ich bin einer!

Ich heize zwei Einfam. Reihenhäuser mit je ca. 80m2 Wohnfläche. Mit Heizkörper. Haus aus Ziegel- doppelte Hohlwand.
Bisher habe ich 3000 € für Öl gebraucht.
Meine Wärmepumpe ist Innenaufstellung 12kw.
Meine Ölheizung ist - ab 1 bis 2 Grad mit an. Gibt einen Schups wenns die Wärmepumpe nicht schafft. Habe noch zwei Behälter von 6 stehen und einen Schluck drinn. Schon das zweite Jahr.

Verbrauch rund 1000€ im Jahr. 2 Fam. in zwei kleinen Reihenhäusern.
Ölverbrauch - vielleicht 100 Liter.

Allerdings - die Heizung war nicht billig. Jetzt das zweite Jahr im Besitz dieser Wärmepumpe von Ochsner.
Standort ist Dresden. Besichtigung möglich.

Nichts gegen das Expertenwissen- meine Luftwärmepumpe ist spitze.
Einziger Nachteil - wenn sie langsam vereist und nicht mehr richtig Luft bekommt dann rauscht sie etwas. Meine Wasserpumpe im Teich sprudelt auch. Gleiche Lautstärke aber bei der Wärmepumpe stört das meine Frau.

Viele Grüsse aus Dresden

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polarrs200

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Beiträge: 6
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denkedran hat Folgendes geschrieben:
Was mich an der Darstellung stört, ist die Heizwassertemperatur von 47C und nur 20C für die Fußbodenheizung.
Ist die Fußbodenheizung mit einem sehr großem Abstand verlegt? Werden die 47C nicht in die Fußbodenheizung verbracht?
Oder habt ihr wieder ein so "tolles System" mit großem Puffer und Frischwasserstation ? Damit müsst ihr ständig den Puffer auf 47C halten um überhaupt warmes Wasser zu bekommen. Die Fußbodenheizung wird dann über einen Mischer mit niederer Temperatur versorgt.Somit wäre wohl der hohe Energieverbrauch der WP erklärt.


Hallo,
Die Fußbodenheizung ist im Abstand von ca. 15cm verlegt. Die funktioniert auch einwandfrei. Also kalt ists bei uns daheim nicht!!
Der Puffer ist mit 200l auch nicht allzu groß für ein Haus mit 185m². Der Boiler für das Brauchwasser fasst 300l.
Ich denke schon daß das ein Problem ist, den Brauchwasserspeicher dauernd auf 47C zu halten. Sowiso bei einem 2 Personen Haushalt wo mal einmal täglich schnell duscht und evtl. auch mal Badet. Den Eimer heißes Wasser zum Putzen nicht zu vergessen.
Der Heizungspuffer ist mit 40C geladen und wird, wie du es richtig formuliert hast mit dem Mischer zum kalten Wasser dazugemischt.
Was mir heute noch eingefallen ist, die Zirkulationspumpe läuft bei uns mit Unterbrechungen ca. 9 Stunden/Tag. Die werd ich mal ausschalten. Die pumpt das heiße Wasser durchs Haus auch wenn´s nicht gebraucht wird.
Dann mal schauen was der Zähler sagt.

Schönen Abend
Gruß Michael

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denkedran

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Nun dann ist es das allgemeine energiefressende allerwelts WP System. Der Puffer wird mit dem Brauchwasser zugleich hochgeheizt.
Also Brauchwasser abtrennen und nur mit dem Durchlauferhitzer versorgen. Nur die WP alleine witterungsgeführt mit der jeweiligen entsprechenden Vorlauftemperatur auf die Fußbodenheizung einspeisen.

So ein 300ltr Speicher und ein 200ltr. Puffer benötigen in 24 Stunden alleine nur um die entsprechende Temperatur zu halten an die 3kW Wärmeverlustleistung. Mit 3 kW macht man täglich 60ltr. Wasser mit 50C warm. Somit hat man damit täglich an die 80ltr. Duschwasser.Das bedeutet im Jahr 21,6 cbm Warmwasserbereitung mit 50C. Wird diese Menge mit der WP mit der Leistungszahl 3 erstellt, so sind dies immer noch 7,2cbm oder 7200 ltr. Warmwasserverlust. Das kostet echt Geld und dabei ist das jetzt dazu benötigte Brauchwasser überhaupt noch nicht miteinbezogen.
Ein elektronisch geregelter Durchlauferhitzer kostet an die 300€ dazu nochmal 300€ Montagekosten und die Stromrechnung geht erheblich runter.
Also rechnet mal nach, die ständige Warmwasserbereitung kostet tatsächlich mehr als die Hausheizung.

Gruß Denkedran

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roro

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Zitat:
Der Heizungspuffer ist mit 40C geladen und wird, wie du es richtig formuliert hast mit dem Mischer zum kalten Wasser dazugemischt.


Das ist ziemlich der größte Blödsinn, den man mit einer FBH in Verbindung mit einer WP machen kann.

Mischer raus, Heizungspuffer raus.

Zitat:
Die Fußbodenheizung ist im Abstand von ca. 15cm verlegt. Die funktioniert auch einwandfrei. Also kalt ists bei uns daheim nicht!!


Klar, wenn die VL-Temperatur nur hoch genug ist, dann funktioniert das ganze auch bei noch größerem Abstand.
Die Stromkosten steigen dann halt auch mit.

Frage: War das die erste WP die Dein HZB installiert hat, denn da ist einiges nicht in Ordnung.

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polarrs200

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Klasse Sad
hab mich auf die Firma verlassen und jetzt bin ich verlassen!!!
Der HZB ist eigentlich eine moderne, große Firma mit (laut ihnen) viel erfahrung mit WP.

Also, mal klartext. Was soll ich tun. Ich kann ja nicht die ganze Heizung rausschmeißen.
Kann man nicht irgendwas umprogramieren?

Wie würdet ihr eine perfekte WP Heizung aufbauen?

Gruß
Michael

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roro

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Zitat:
Kann man nicht irgendwas umprogramieren?


Du musst vor allem schauen, dass Du von dem Mischer wegkommst. Bei der Heizung sollte die WP immer nur die Temperatur liefern, die die FBH gerade benötigt. Außerdem sollte die VL-Temperatur so niedrig wie möglich sein.

Die Heizung (WP) ist an sich in Ordnung, der Fehler liegt bei der Anbindung an die FBH.

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denkedran

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Günstig Heizen mit Erdwärme

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Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ich habe es bereits vorgetragen die Warmwasserbereitung ist gänzlich abzukoppeln. Sehr schnell und preiswert ist ein elektronischer Durchlauferhitzer. das geht auch mit einem Nachstromboiler 300ltr. oder einem WP Boiler mit 300ltr.
Dann wird nur noch die Fußbodenheizung witterungsgeführt mit der WP versorgt.

Diese vorgefundene Einbindung ist die Standart Variante von großen WP Herstellern. Die müssen ihre Produkte so schnell wie möglich auf dem Markt unterbringen.Der Fachbetrieb, der bisher nur Öl,Gas oder Pellets eingebaut hat, weis nicht sehr viel über die eigentliche WP Technik. Und ist meist nur auf die Vorgaben dieser großen WP Hersteller angewiesen.

Gruß Denkedran

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