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Forum Energiepolitik & Umweltthemen & Klimaschutz

Thema: Schäuble will schrittweise Rente mit 70

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kordzen

Erfahrung:
Anmeldedatum: 02.01.2008, Wohnort: Frankfurt
Beiträge: 1
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Ich finde blödsinnig den Vorstoß von Schäuble,der das Rentenalter über 67 Jahre hinaus verschieben will.Schon jetzt sind Arbeitslose über 50 kaum vermittelbar. Das ist ein Programm zur indirekten Rentenkürzung.Das Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus bedeutet weitere Abschläge und indirekte Rentenkürzung und wird schwieriger für Behinderten und Frauen und körperliche anstrengende Arbeiten ausübende Arbeitnehmer(Dachdecker,Maurer ,Bergleute,Bauarbeiter...)


Ich denke ,Wir müssen sich daran gewöhnen,dass wir bis ans Grab schuften.Große Koalition wird Rente mit 70 in der zweiten Halbzeit der Legislaturperiode beschließen.Das Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus führt zu einem Anstieg der Vorruhestandsarmut und geht an der Realität vorbei.

Zitat:
http://afp.google.com/article/ALeqM5gfRy0LTvlSeMX1cuKBvf-m06BMtA...

20. November 2007

Schäuble geht Rente mit 67 nicht weit genug

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) geht davon aus, dass das Rentenalter über 67 Jahre hinaus verschoben wird. Mit der Erhöhung des Rentenalters auf 67 "sind wir noch nicht am Ende", sagte Schäuble dem Wirtschaftsmagazin "Capital". "Wir brauchen eine allmähliche Anhebung der Lebensarbeitszeit, eine stärkere Flexibilität." Gleichzeitig dämpfte der Bundesinnenminister Erwartungen an neue Reformen in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode. Jetzt brauche die Regierung Zeit, die bereits beschlossenen Reformen umzusetzen. "Eine Regierung muss nicht jeden Monat ein neues Gesetz verabschieden."

Schäuble mahnte gleichzeitig die CDU, sich von radikalen Reformprogrammen zu verabschieden. "Wer zu schnell verändern will, kriegt eins auf die Nuss und erreicht gar nichts", sagte er weiter. Alle in der Union hätten über das schlechte Wahlergebnis bei der Bundestagswahl 2005 nachgedacht. "Wenn man für seine Position nicht hinreichend Zustimmung findet, dann entspricht es den guten Regeln der offenen Gesellschaft, dass man daraus lernt." Die deutsche Gesellschaft reagiere auf Reformpläne "nun mal mit starken Beharrungskräften".

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Energiesparer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 26.08.2006,
Beiträge: 256
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Rentenbeiträge sind inzwischen schon bei 24% des Brutooverdienstes.
(19,9% 0ffiziell + 4% Riester-Beitrag)

Was ist unsere Altersvorsorge in 20 Jahren noch wert ??
( Lebensmittelpreise stiegen 2007 zwischen 15-50%)

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hubert-nosmas

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 17.09.2006,
Beiträge: 75
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Hallo Leute,

1. Riester-Rente und gesetzliche Rente haben nichts miteinander zu tun. Den Riester-Vertrag kann man als Privatvergnügen mit einer sehr hohen Förderung bis zum 65. abschliesen. Die gesetzliche Rente basiert aber nun mal auf den "Generationenvertrag".

2. Wer nicht bis 65 oder 70 arbeiten möchte, muß nun mal selber vorsorgen und kann dann früher aufhören zu arbeiten. Jetzt kommt aber wieder die alte Leier, dass alles so teuer ist und das es nicht geht. Ich sage euch, es geht.

3. Auch der ewig zitierte Maurer und Dachdecker, der mit 67 seinen Beruf nicht mehr ausführen kann, sollte mal mit 45 nachdenken, was er denn die nächsten 20 Jahre machen wird.

4. Wenn die gesetzliche Rente ein Problem ist, so verabschiedet euch doch von der sozialen Hängematte und macht euch doch selbständig. Ihr werdet sehen, das es dann auch mit einem geringeren Einkommen funktioniert und sich eine Alterssicherung aufbauen lässt.

Gruß
Hubert

PS: 10 Jahre im Angestelltenverhältnis und dann 18 Jahre selbständig und mit geringerem Einkommen ein zufriedenerer Mensch.

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