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Jochen2
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Beitragvon Jochen2 » 02.01.2008 21:39 Uhr

Hallo liebe Windkraftgemeinde!

Bin neu hier im Forum und nachdem ich nun alle Beiträge hier quasi aufgesaugt habe, bringe ich mal meine Ideen (oder wohl besser Fragen) zum Besten:

Ich selber habe mir auch mal eine kleine WKA gebaut.
Ganz kurz:
- Durchmesser 1,8m
- 3 Flügel
- leicht modifizierte Autolichtmaschine zum Batteriespeisen
- 4 Autobatterien (je 12V / 180Ah)
- 1 Wechselrichter 2kW (KEINE reine Sinuswelle)
- 1 Wechselrichter 2kW (Sinus)

Das Ganze war aber recht laienhaft zusammengeschustert. Funktionierte zwar, sah aber aus wie ein Haufen Schrott auf einem Pfahl. Der Grund, warum das Teil jetzt in der Garage liegt, sieht man schon an der Betreffzeile: der Generator

Da das Ganze ohne aufwändige Regelelektronik gebaut war, sah es dann so aus, dass ich den Generator bei Wind quasi "einschaltete" (12V auf E-Magnete gelegt), was dann bei einer Windpause dazu führte, dass das Windrad nicht mehr anlief weil der Generator natürlich bremst weil eingeschaltet! So mußte ich dann dabei stehen und permanent ein- und ausschalten. Das geht natürlich nicht. Darum liegt das Teil jetzt (erstmal) in der Garage.

Jetzt meine Idee:

Idee 1: Stichwort Synchrongenerator
Generatoren für Windkraftanlagen sind wie alles, was mit Öko zu tun hat: SAU-TEUER. Was mir aber auffiel: Notstromgeneratoren aus dem Baumarkt kosten, verglichen mit WKA-Generatoren, nichts! Was also, wenn man sich für 80-180 EUR einen nagelneuen Notstromgenerator (habe selbst einen zu Hause) aus dem Baumarkt holt, den Generator abbaut und ihn an das Windrad hängt? Das Windrad macht zwar keine 3000 U/min, aber braucht es ja auch nicht, da man mit dem Generator ja auch 12V Batterien laden kann und dann per Wechselrichter 230V AC herstellen.

Sollte Idee 1 gelöst sein, kommt Idee 2.

Idee 2: Stichwort Wechselrichter (Inverter / Spannungswandler)
Mir ist aufgefallen, dass die Wechselrichter (WR) wenn sie eine reine Sinus-Spannung liefern sollen, sehr, sehr teuer sind. Jedenfalls dann, wenn sie eine für einen Haushalt geeignete Leistung (rund 3 kW) bringen sollen. Was also, wenn man statt eines teuren WR wieder den oben genannten Synchrongenerator nimmt, und ihn von einem DC E-Motor antreiben lässt?

Also nochmal in der Zusammenfassung:
--> Windrad dreht Generator
--> Generator speist Batterien
--> Batterien speisen DC Motor (12V oder 24V oder 36V, usw)
--> DC-Motor dreht Synchrongenerator
--> Sychrongenerator speist Haus mit 230V/50Hz

Der Preis der Komponenten wäre allemal günstiger. Das habe ich mal durchgespielt.
Wahrscheinlich kommt Ihr jetzt aber mit dem schlechten Wirkungsgrad. Da muss ich aber sagen, dass ich bereit wäre, den zu vernachlässigen (wenn's sein muss). Ich wohne in Schleswig-Holstein auf einem 52m hohen Berg (ja, in SL-Holstein ist das ein Berg :wink: ). Wind gibt's hier genug. Und ich will ja keine Energie ins öffentliche Netz einspeisen und Geld verdienen, sondern lediglich autark sein und mir um Stromkosten keinen Kopf mehr machen.

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Beitragvon cerco » 17.01.2008 23:09 Uhr

Moin! Wenn So große Batterien schon WARTEN.:-) SCHAU doch mal unter www.Wind-sd.de -(browser )..vor kurzem haben wir mal wieder über 30 A an den 24 volt Akkus gemessen..und zwar in REALITER:-) MFG.cerco(Wind stärke 6 - 7)
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Beitragvon cerco » 17.01.2008 23:23 Uhr

Ps. Generator 16 pol 1000 Watt bei 480 u/min für 249.- euro(siehe wind-sd.de)mfg.cerco
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Beitragvon Jochen2 » 18.01.2008 23:53 Uhr

Hmm, für meinen Geschmack im "Normal"-Windbereich noch etwas magere Ausbeute. Könnte man das vielleicht mit einem größeren Windrad (2 - 3 Meter Durchmesser?) und einer Übersetzung kompensieren?
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Beitragvon cerco » 19.01.2008 10:50 Uhr

:D Moin@jochen -ich finde nach meiner Erfahrung , das die (nachmessbare) Leistung bei dem Wind-sd.de gerad im Bereich von 5 m / sec. schön Hoch ist. Am Guten Standort oft den GANZEN TAG.:-) und darauf kommt es doch besonders an. Aber natürlich könnte ein größerer Durchmesser mit Gestriebe da noch mehr Leistung bringen. Da aber der Bau -aufwand steigt (bei der Marine version sind es nur EIN PAAR Schrauben..) HIELTE ICH ES FÜR BESSER MIT EINEM RELATIV KLEINEN-ABER GUT ABGESTIMMTEN WINDRAD ZU BEGINNEN! Hier kann auch leicht der Mast schön hoch werden-das bringt nochmal bis zu 50 Prozent mehr Ertrag. Mit freundlichen Grüßen von Cerco
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Beitragvon Energiesparer » 19.01.2008 21:55 Uhr

normalerweise benötigt kaum ein Verbraucher eine sinusförmige Spannung.

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Beitragvon Energiesparer » 20.01.2008 14:59 Uhr

Ich möchte gern wissen, welche Verbraucher bei einer nichtsinusförmigen Spannung Probleme bereiten.
Bitte keine Vermutungen sondern Praxisbeispiele.
Jochen2
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Beitragvon Jochen2 » 20.01.2008 16:53 Uhr

Das kann ich Dir sagen:

Die Heizungsanlage (Öl, Buderus, Bj. 2004) geht auf "Fehler" und verweigert den Dienst.
Die Waschmaschine läuft auch nicht. Der Motor brummt zwar, dreht sich aber nicht.
Der Fernseher brummt etwas und die Bildqualität hat deutlich abgenommen.
Diverse Geräte brummen schon im stby-Modus. Welche das genau sind, hab' ich bisher noch nicht identifiziert, da bei mir alles in einem Schrank steht.

Dies sind nur die Details, die ich beim einmaligen ausprobieren der modifizierten Sinus-Spannung bemerkt habe. Weitere Tests würden sicher noch mehr zu Tage bringen. Mich würde u.a. interessieren, ob die Kompressoren anspringen (Kühltruhe, Klimaanlage).

Zuletzt geändert von Jochen2 am 20.01.2008 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
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