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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Volker_1
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Beitragvon Volker_1 » 31.12.2007 00:23 Uhr

Hallo alle zusammen,

wir haben ein Problem mit unserer Heizungsanlage.
Bisher hatten wir eine Ölheizung von Viessmann, mit der wir 2 Häuser geheizt haben. Ein Wohnhaus und ein 3stöckiges Hotel. Das Problem dabei lag am Hotel, welches mittlerweile nicht mehr als solches genutzt wird. In der ersten und dritten Etage befinden sich insgesamt 2 Wohnungen, alle restlichen Zimmer sind leer. Da jedoch alle anderen Heizkörper im Winter bei ca. 5 Grad Raumtemperatur anspringen, hatten wir einen emormen Ölverbrauch (bis zu 6000€ Ölkosten pro Jahr).
In diesem Herbst haben wir einen Scheitholzofen von Künzel mit zwei 1000l Pufferspeichern einbauen lassen. Der hat auch (beide Häuser) super beheizt, bei verhältnismäßig geringem Holzverbrauch.
Jedoch kaum fällt die Temperatur so sehr unter den Gefrierpunkt, dass im Hotel alle anderen Heizkörper anspringen, muss man enorm viel Holz nachlegen, die Puffer werden kaum gefüllt und die Heizkörper in den Wohnungen kommen nicht auf Temperatur.
Wir sind schon alle Möglichkeiten durch, aber haben noch keine Lösung für das Hotel gefunden (Renovierung ausgeschlossen).
Was kann man mit diesen Zimmern, die nicht genutzt werden, in Bezug auf die Heizung tun? Die Trinkwasserleitungen dürfen ja auch nicht einfrieren...

Bin für jeden Beitrag sehr dankbar...

Gruß

Volker

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Beitragvon bernhard geyer » 31.12.2007 09:13 Uhr

Bewohnte Wohnungen ins Erdgeschoss verlegen, oberen Geschosse Wasserlos machen (Wasser, Heizung abdrehen/entleeren). Auf Boden im 1. OG. Dämmstoff legen und die oberen Geschosse auch von der Heizung abklemmen und im Winter durchfrieren lassen. Alternativ wäre dann noch der Abriss.
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Beitragvon machtnix » 31.12.2007 12:23 Uhr

Wie mein Vorredner schon schrieb,alles was nicht benötigt wird,vom Netz nehmen und wasserlos machen.
So hast du nur eine heizung für den tatsächlich benötigten Wärmebedarf.
Volker_1
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Beitragvon Volker_1 » 31.12.2007 12:37 Uhr

Danke für eure Beiträge.
Leider ist das nicht so einfach mit dem verlegen. Im Erdgeschoss sind die Großküche, die Kneipe und ein Essenssaal. Auf der ersten Etage ist eine (bewohnte) Wohnung und zwei leerstehende Zimmer. Auf der zweiten Etage befinden sich ausschließlich (leerstehende) Fremdenzimmer. Die dritte Etage (und die wohl am schlechtesten gedämmte) ist so umgebaut worden, dass sich dort mittlerweile zwei Wohnungen (eine bewohnte) befindet.
Euro Vorschläge wären natürlich sehr sinnvoll, würden aber sehr viel Arbeit und Probleme mit sich bringen. Es würde ja schon reichen, alle nicht gebrauchten Heizkörper abzuklemmen, aber das Brauchwasser darf ja auch nicht einfrieren. Gibts an diesem Ansatz keine Möglichkeit?
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Beitragvon machtnix » 31.12.2007 13:09 Uhr

Mit dem abklemmen der heizkörper ist es nicht getan.Es muß eine Zirkulation gewährleistet sein,damit sich keine Luftpolster bilden können.

Mit dem Warmwasser hast du in der Tat ein Problem.
Vielleicht könnte man in den Wohnungen Durchlauferhitzer einbauen?
Das Problem bei einer so großen Anlage sind die Stagnationsleitungen.
Wenn man einfach alles abklemmt so steht das Wasser in diesen Leitungen und so kann es denn zur Legionellenbildung kommen.

Hier würde auch keine Frischwasserstation helfen,denn es muß immer gewährleistet sein das in den stillgelegten Zimmern auch eine Wasserentnahme erfolgt.

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