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berlinews
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Beitragvon berlinews » 21.12.2007 22:10 Uhr

Strom lässt sich auf viele Weise sparen. Heute wollen wir uns dem Thema “Kochen” widmen:

Topfgröße. Verwenden Sie nie einen Topf, der größer ist als nötig. Kleine Töpfe sind effizienter. Außerdem wichtig: Stellen Sie den Topf auf die Platte, die größenmäßig am besten passt. Ist die Platte größer als der Topf, wird Strom verschwendet.

Der Deckel. Es spart Energie wenn beim Kochen immer ein Deckel auf dem Topf ist. So wird auch das Wasser schneller heiß

Schnellkochtöpfe. Ein Schnellkochtopf hat gleich zwei Vorteile: Er spart Zeit und Strom.

Topfart. Nehmen Sie vorrangig Töpfe mit glattem Boden. Unebene Töpfe verlängern die Kochzeit und verbrauchen somit mehr Energie.

Wenig Wasser. Kochen Sie mit möglichst wenig Flüssigkeit, das spart Energie.

Nachwärme nutzen . Schalten Sie die Kochplatte oder den Ofen ruhig fünf bis zehn Minuten vor Ende der Gardauer ab, um auch die Nachwärme zu nutzen. Das spart langfristig Energie und damit Kosten.

Gelesen bei:
http://www.stromrechnung-senken.de

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 22.12.2007 11:05 Uhr

KOCHEN mit Erdgas spart Geld
Wer mit einem Gasherd statt mit Strom kocht, spart jährlich 50 Euro an Energiekosten. In zehn Jahren macht das schon 500 Euro aus. Auch die Stiftung Warentest stellt fest, dass KOCHEN auf einem Gasherd preiswerter ist als mit dem elektrischen Konkurrenten.
Umso mehr gekocht wird, desto größer sind die Ersparnisse.

Die Umweltverbände befürworten das KOCHEN mit dem Gasherd, weil dadurch auch die Umweltbelastungen und Energieverluste durch die Stromerzeugung vermindert werden. KOCHEN mit Erdgas verbraucht nur etwa die Hälfte der natürlichen Ressourcen im Vergleich zum Elektroherd. Es gibt mittlerweile auch Erdgas-Kochflächen mit Glaskeramik.

Herstelleradressen sind zu finden unter http://www.bgw.de/.

Kochfelder im Test

Die Stiftung Warentest hat Kochfelder verglichen: Nach Preis, Energiekosten und Schnelligkeit. Die klassische Kochplatte ist zwar in der Anschaffung am billigsten, jedoch Schlusslicht bei den Energiekosten und der Schnelligkeit.

(22. September 2004) - Warentest wollte es genau wissen. Und testete die vier gebräuchlichen Kochfelder: Elektrokochplatte, Gaskocher und Glaskeramik beheizt mit Infrarot, Induktion, Gas oder Halogen. KOCHEN mit Strom ist dreimal teurer als KOCHEN mit Gas. Denn Gas kostet je Kilowattstunde derzeit nur ein Viertel von Strom. In puncto Schnelligkeit ist der Gasherd fast gleich langsam wie die klassische Kochplatte.

Glaskeramik mit Induktion kocht am schnellsten und mit geringstem Energiebedarf. Die Keramikkochfelder sind teurer als Kochplatten oder Gasbrenner. Gaskeramik mit Induktion oder Infrarot kosten über tausend Euro. Günstiger ist Glaskeramik Halogen ab 260 Euro.

[img]http://www.energieverbraucher.de/ew_images/hausgeraete/22_Tab_02_web.jpg[/img]

Quelle: Bund der Energieverbraucher
http://www.energieverbraucher.de/index.php?itid=277&&org_search_str=kochen&s earch_or_and=1&search_choice=1#cont_id_181


Gruß

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Beitragvon rap » 22.12.2007 16:24 Uhr

Ich "koche" mit Induktionskochplatten.
Wenn man Einzel- oder Doppelplatten nimmt sind sie durchaus finanzierbar bis preiswert.
Ich hab eine Steba IK20. Schneller gehts nicht und auch nicht sparsamer mit Strom.
Reagiert auch sofort auf Änderungen, keine Nachheizzeit wegen der dünnen Böden.
Die Glaskochplatte wird nur sekundär durch den heißen Topf erhitzt.

http://haushaltsgeraete.listings.ebay.d ... ngItemList
http://www.bartscher.de/bartscher/openc ... IONSKOCHE/
http://www.steba.com/themen/induktionskochfelder/33/

Kleine Platten haben auch den Vorteil daß man im Fall eines Falles (zB eines Topfes) bei Keramik den finanzielle Schaden wesentlich! geringer halten kann....... sonst muß die ganze teure 4rer-Platte getauscht werden. Außer man betrachtet einen Sprung als kosmetisches Problem.

Nach den Preisen muß man neuerdings googlen. Ist wohl heutzutage zuviel Arbeit die dazu zu schreiben :(

Töpfe braucht man evtl neue. Die teuren Edelstahltöpfe sind oft nicht geignet.
Muß induktives Material sein, Magneten unten dranhalten.
Ich hab auf dem Hochheimer Markt ein paar klassische Emailletöpfe gekauft, 5€ das Stück :)

PS nach den obigen Testergebnissen und meinen Grundpreisen verbraucht eine Induktions/Glaskombination ca 46% mehr Energie als die klassische Gaskonstellation die man durch geeignete Führung der Heißgase nöglicherweise noch verbessern kann.
Wenn man die Stromerzeugung (aus Gas? ;)) mit 1/3 Wirkungsgrad ansetzt verbraucht also die beste Stromplatte (Induktion/Gas) 4,4 mal so viel Energie als der Gasherd :shock:
Alles klar beim Energiesparen beim Kochen: Gasherd, es kann offensichtlich nur einen Sieger geben.....

Die Verbrauchspreise sind ja nicht das Kriterium für die Umwelt sondern der Primärenergieverbrauch

Hm hab jetzt noch mal den Link verfolgt: 0,33 kWh für Gas und 0,18 für Induktion. Heißt incl . Stromerzeugung verbraucht der Induktionsherd ca 60% mehr.....

Stimmt wohl was mit meinen Preisen hier nicht
Ist Gas 4 mal so teuer wie Strom?

So noch mal nachgerechnet bei mir, Effektivpreis (alles) Kosten pro verbrauchte kWh.
Gas 252€/2209 = 11,4 Cent/kWh
Strom 186,70€/767 kWh = 24,3 Cent/kWh
Fragen über Fragen ;)

Die Umweltverbände haben wohl recht.
Gasherde sind beim absoluten Energieverbrauch besser, obwohl beim E-Herd nur 1/3 der Primärenergie (Ergebnis der Stromgewinnung) berechnet wird ist durch die wesentlich höheren Stromkosten das Kochen damit teurer.
Wenn man noch einen Zylinder um den Topf machen könnte so daß die Heißluft sich noch länger unter dem Topf und an den Seiten aufhält bevor sie oben entfleucht könnte die Energiebilanz bei der Flamme vielleicht noch besser werden.
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Beitragvon Energiesparer » 25.12.2007 21:12 Uhr

Zum energiesparenden Kochen gehört natürlich auch,
das man die Abwärme nicht einfach mit einer Ablufthaube nach draußen befördert.
heißes Wasser zum Kochen erwärmt man vorher in einem Wasserkocher.
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Beitragvon rbugge » 21.04.2009 13:58 Uhr

Wer beim Kochen sparen will sollte sich dies Top10 Energie spar Tips in der Küche reinziehen . Ich hab sie mir ausgedruckt und es hängt jetz schon auf meiner Pinwand in der Küche :
Top 10 Energie Spar Tipps für Küche
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Beitragvon opustrader » 02.06.2009 14:47 Uhr

Hierzu bleibt nach anzumerken, dass beim energiesparenden Kochen ein Glasdeckel sehr praktisch ist.

Ansonsten wurde wohl schon alles genannt.

MfG

Andi

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Beitragvon lagru » 17.06.2009 14:44 Uhr

Energiesparer hat geschrieben:heißes Wasser zum Kochen erwärmt man vorher in einem Wasserkocher.

Mach ich inzwischen auch so, aber ganz sicher bin ich mir dabei nicht- ist das wirklich sparsam? Der Wasserkocher zieht ja schließlich auch Strom.?
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Beitragvon Oswald » 17.06.2009 15:11 Uhr

aehhh.....

Was ist denn DAS für ein Trick!?!?!ß

Um eine bestimmte Menge Wasser von x nach y Grad zu erwärmen brauchts immer die gleiche Energie.
Da wären dann allerdings noch die Strahlungsverluste in der Aufheizzeit, die natürlich bei kurzer Zeitz geringer ausfallen als bei langer Zeit.
Aber he Leute! Wir reden hier mal von 1-3 Liter Wasser!
Das ist vernachlässigbar.

Unterschiede gibts allerdings in der Effizienz der Geräte zum Wasser erhitzen. Da schneiden Wasserkocher sicherlich nicht schlecht ab.
Aber der E-Herd ist da auch nicht sehr viel schlechter.
Der Topf wiegt auch was und muss mit erhitzt werden.

Erhitze ich Wasser für einen Tee, um ihn dann in eine Kanne zu giessen, ist sicherlich der Wasserkocher die erste Wahl, da man auch schnell wirklich kleine Mengen Wasser zum kochen bringen kann statt einem halb vollen Topf.

Wenn man danach allerdings das Wasser in einen Topf zum weiterkochen giessen will unterliegt man einem Schildbürgerstreich. Das ist nämlich energetischer Mumpitz.

Wer jetzt wagt als Argument "schnelles Erhitzen spare Strom" bringen möchte, dem halte ich das ebenso falsche Gegenargument unter die Nase:
Wer schnell im Auto fährt braucht mehr Sprit.... also kostet schnelles Erhitzen auch mehr.
Das ist nämlich auch haltlos! ;-)

Grüsse
Oswald
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Beitragvon lagru » 22.06.2009 14:38 Uhr

Oswald hat geschrieben:Wer jetzt wagt als Argument "schnelles Erhitzen spare Strom" bringen möchte,


meine Bedenken sind eher, dass schnelles Erhitzen eben nicht Strom spart sondern evtl. mehr frisst. Auch falsch?

Naja, wahrscheinlich hast du recht und es tut sich wirklich nichts. Aber als umweltfreundlicher Bürger macht man sich halt die lustigsten Gedanken... :wink:

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