Seit Jahren schon versucht unser Bauträger durch die damals beauftragte Firma Klopfgeräusche in unserem Reihenhaus, hervorgerufen durch die thermische Solaranlage, zu beseitigen.
Alle Maßnahmen:
Druck im System auf 4 bar erhöhen anstatt 2 bar
Regelmäßiges Spülen
Handentlüften
Einbau eines Spirovententlüfters
haben bisher nichts gebracht. Es treten bei Sonneneinstrahlung, auch im Winter, wenn die Sonne kräftig scheint, meist so gegen 12 Uhr kräftige z. T. rhythmische Klopfgeräusche auf, die in ein schnelles Staccato übergehen um dann zu verschwinden.
Als vor Jahren das Problem auftrat (ca. 2 Jahre nach Fertigstellung des Hauses!!!) dachte unsere NAchbarin zuerst wir laufen mit der Axt im Haus umher - so laut waren die Geräusche. Durch oben genannte Maßnahmen konnte zwar die Häufigkeit und auch die Lautstärke reduziert werden, die Geräusche sind aber immer noch vorhanden.
Nunmehr hat der Bauträger vor wenigen Tagen von außen das Dach geöffnet, alles lief natürlich mit viel GEheimniskrämerei ab, wie aber ich verstanden habe, hat sich die Firma, die damals die Anlage eingebaut lautstark beim Bauträger beschwert, weil die später eingezogene kleine Decke knapp unter dem First, so ziemlich direkt unter den Rohren verläuft und diese Decke quasi als Lautsprecher fungieren könnte.
Frage: sind ähnliche Fälle bekannt und zweitens gibt es Normen in welchem Abstand zu einer Decke Rohre einer thermischen Solaranlage zu verlegen sind und wie sie verlegt werden müssen?
Die Dachöffnung hat zutage gebracht, dass die Rohre, meiner Ansicht nach schlecht isoliert direkt auf der Decke aufliegen, nun hat man Moosgummi unterlegt, ich vermute aber, dass das immer noch Pfusch ist, da die Rohre wahrscheinlich keinerlei Kontakt zur Decke haben sollten?
vor Isolierung:
nach Isolierung:
http://img67.imageshack.us/img67/7241/pict0046jl8.jpg...
aber eigentlich ist das auf den Bildern egal, Frage ist ja ob die Rohre auf der Dachgeschossdecke verlaufen dürfen, wegen der Schwingungen und der Übertragung auf die Decke, die wie ein Lautsprecher wirkt